Back from Elephantenpark

Wow. Was fuer eine Erfahrung. Mir geht es gut und der Bericht kommt auch bald. Das wollte ich nur sagen.

Juli 13, 2009 at 8:24 vormittags 4 Kommentare

Morgen heisst es schon: Bye, bye Malaysia!

Heiss. Immernoch. Eigentlich muesste ich mich ja langsam an das Wetter gewoehnt haben, aber trotzdem suche ich immernoch die Zuflucht in klimatisierte Restaurants oder Shoppingcenter oder was auch immer. Apropos Shoppingcenter: Noch nie habe ich so viele gesehen wie in Singapore. Meistens ist man ja dort mit dem MRT unterwegs (U-Bahn) und jede Station endet quasi in einem Shoppingcenter. Oder in der Mitte von Chinatown. An meinem ersten Tag (an welchem ich fuer Caroline’s Hilfe sehr dankbar war, weil es einfach riesig ist) haben wir also hauptsaechlich die einzelnen Teile von Singapore erkundet. Chinatown, Little India, das beruehmte Raffles Hotel, die Harbour Front, das riesige Vivo Center usw. Und auch wenn man die ganze Zeit den MRT nimmt laeuft man Unmengen von Kilometern, so dass man abends eigentlich nur noch ins Bett fallen moechte. Naja, aber ein paar Bier muessen schon noch drin sein, obwohl die – verglichen zum Essen – ziemlich teuer sind in Asien (von Spirits ganz zu schweigen). Am zweiten Tag habe ich einen Ausflug nach Sentosa gemacht (Insel unter Singapore), auf welcher der suedlichste Punkt von Kontinental-Asia ist (den ich nicht betreten konnte, weil gerade gebaut wurde). Anyway, Sentosa ist so das Haupttouristenziel, auf welchem gerade noch fuenfmillionen Ressorts und ein Freizeitpark gebaut wird (das sah nicht so schoen aus). Generell haben die versucht was total natuerlich zu bauen und dabei wirkt es gerade nicht mehr natuerlich. Es gibt da also verschiedene Attraktionen zum Angucken wie einen Schmetterlingspark, eine Vogelschau, 3D-Kino und viel mehr. Ich war in der Underworld (eine Art Aquarium), habe mir die Delphin-Show angeguckt, den Merlion (eine riesige Statue von einem Loewen mit Fischschwanz, Fotos gibts spaeter), die Straende und noch ein paar andere Dinge. Wieder ein langer Tag und damit auch schon der Letzte, aber ehrlich gesagt wuesste ich auch nicht, was ich mir noch haette angucken koennen (der Zoo soll wohl ganz gut sein). Also bin ich am naechsten Morgen (Donnerstag) losgestapft und mit dem MRT zum Flughafen und dann gings schon weiter nach Malaysia.

Um genau zu sein nach Penang, eine Insel an der Westkueste Malaysia’s und angeblich die Hauptstadt des Essens. Am Anfang fand ich es nicht so heiss wie Singapore, aber irgendwie ist doch alles gleich. Nur die Stadt (Georgetown, Weltkulturerbe) ist einfach mal ganz anders als Singapore. Singapore besticht mit modernster Architektur, klimatisiertem Alles und der Vielfalt der Moderne. Die Vielfalt der Kulturen kommt auch dazu (gibt es doch dort meistens Malayen und Chinesen), aber die gibt es hier auch in Penang. Donnerstag Nachmittag bin ich also in Penang angekommen und nach einem kurzen Schlaefchen bin ich umher gewandert und habe mir die ganzen Tempel und Sehenswuerdigkeiten in Georgetown angeguckt. Ja, also es gibt schon einen Tempel nach dem anderen, aber waehrend Singapore so was von sauber war, wirkt es hier doch sehr dreckig und heruntergekommen. Alles ist alt (sogar Shoppingcenters sehen aus wie vor 30 Jahren), aber das hat wohl ein Weltkulturerbe so an sich. Trotzdem hat es schoene und vor allem lustige Seiten, zb den Red Garden, wo wir bisher jeden Abend waren. Eine Art Foodcourt mit ganz vielen Essensstaenden und du sitzt da und erzaehlst und trinkst (ausser Bier nur alkoholfrei) und hast Spass. In der Mitte ist eine Buehne, auf der die regelmaessig Karaoke machen und sich generell im Singen probieren (was noch nicht so wirklich klappt). Gestern zb war der groesste Mann der Welt zu Besuch. Naja, spaeter haben sie uns erzaehlt es waere nur der zweitgroesste. Gross war er trotzdem, 2,56m und aus Pakistan. Trotzdem irgendwie traurig was die da fuer einen Rummel drum machen und Geld kassieren, wenn man sich mit ihm fotografieren laesst. Anyway, Donnerstag Abend sind wir (das heisst ein paar andere Backpacker, die ich kennen gelernt habe) noch in einen anderen Club und selbst mitten unter der Woche schliesst so gut wie nichts vor 5 morgens. So ungefaehr kamen wir dann auch heim.

Gestern sind wir mit einer Local (haben wir in der einen Bar kennengelernt) in ihrem gut klimatisiertem Auto rumgefahren. Haben uns dies und jenes angeguckt, in den Norden an die Straende gefahren (dort ist das Haupttouristengebiet mit schrecklich vielen Hotels und Ressorts) und Spass gehabt. Am Abend stand wieder Red Garden auf dem Programm.

Jetzt gehe ich gleich mit einem Kumpel zur Bushaltestelle (wirklich sehr aufregend). Nee, wir fahren Richtung Norden nochmal, besuchen die Spice Gardens (wohl aehnlich wie Botanische Gaerten, aber nur mit Kraeutern und Gewuerzen oder so) und dann weiter zum Penang National Park. Dort gibt es viele Wanderwege durch den Dschungel zum Strand. Ich muss ja mal anfangen braun zu werden, sonst glaubt mir keiner, dass ich im Urlaub war. Morgen vormittag werde ich dann noch zum Penang Hill fahren (da gibt es wohl eine Art Zug, ja ich mach Fotos fuer dich, Papsi) und danach zu einem anderen Tempel (der wohl der groesste in Malaysia sein soll). Ach, da faellt mir ein, wir haben gestern auch den schlafenden Buddha besucht. Eine 12 m lange Statue, und – wie offensichtlich- von einem Buddha, der schlaeft (und ziemlich weiblich aussieht). Anyway, dann werde ich morgen Nachmittag schon wieder weiter fliegen nach Bangkok, dort kurz am Flughafen verweilen und dann weiter nach Chiang Mai (ca 700-800km noerdlich von Thailand). Komme dort erst 10 Uhr abends an (und AirAsia hat sowieso immer Verspaetung), dann schnell schlafen und Montag frueh um 8 Uhr zum Elephantenpark. Dort geht dann meine Woche los (ohne Internet und Handy, dafuer mit viel Arbeit). Jap, also werde ich mich dann wahrscheinlich danach melden.

Juli 4, 2009 at 5:56 vormittags 1 Kommentar

Ich bin in Singapore!

Ui, gosh. Was fuer ein Trip gestern. Aber gehen wir doch mal der Reihenfolge nach: Letzten Donnerstag bin ich von Hobart nach Sydney gestartet, nach ein paar letzten wunderschoenen Tagen mit den restlichen internationalen Studenten (wir waren ua fischen incl Klettertour auf eigene Faust). Fuer Sydney stand dann meistens Shopping auf dem Programm, muss ja ein paar Souveniers zusammen kriegen. In Sydney war ich ja auch nicht alleine, so dass es nicht allzu schwer fiel, mich daran zu gewoehnen nicht mehr in Hobart zu sein. Mateja, Marlies und Gerda haben mich da tatkraeftig unterstuetzt. Und Donnerstag habe ich sogar noch was Neues in Sydney kennen gelernt: Wir waren im Observatorium und es war total grossartig. Das erste Mal, dass ich durch ein Teleskop geschaut hab. Anyway, Freitag stand Paddys Market auf dem Plan, gefolgt von mehr Shoppen und einem abendlichen Ausflug in einen Designerclub. Samstag waren wir im National Museum of Contemporary Art (sehr interessant) und danach bei Max Brenner (Chocolate-Restaurant). Sonntag bin ich mit Mateja zum Bondi  Beach (Marlies ist Sonntag heimgeflogen) und Montag frueh ging es ja dann auch bei mir los.

Nachdem Mateja (!) eine SMS von meiner Airline bekommen hatte (ich hatte ihre Nummer angegeben, weil meine nicht funktionieren wollte), haben die mir gesagt, dass mein Flug von Penang nach Bangkok gecancelt wurde und die mich in einen Flieger 6 Stunden spaeter gestopft haben. Damit haette ich dann aber in Bangkok den Flieger nach Chiang Mai verpasst, der am gleichen Tag gehen sollte. Naja, ewigem Rumtelefonieren hab ich irgendwie alles hinbekommen und der Flug nach Chiang Mai wurde auch nach hinten verlegt. Sonntag Abend wollte ich dann schon mal online einchecken fuer den Flug nach Bangkok und lese doch erstmal, dass der Flieger nicht wie in meinem Ticket 07:55am, sondern erst 10am gehen sollte. Danke fuers Bescheid sagen! Naja, ich hab dann einfach mal dem Internet vertraut und bin erst um 10 hin. Ging auch alles gut, nur wurde es dann in Bangkok knapp mit meinem Flug nach Singapore (da ich dann auf einmal nur noch 1 1/2 Stunden Zeit hatte). Der Flug nach Bangkok war auf jeden Fall total grossartig, Thai Airways ist echt cool, ich konnte mich gar nicht entscheiden, welchen Film ich zuerst gucken sollte. Dadurch habe ich auch gar nicht geschlafen, sondern nur Filme geguckt. Das Essen war auch gut. Naja und wie es so kommen sollte, komme ich in Bangkok an und mein Flieger nach Singapore hat nochmal eine Stunde Verspaetung. Also im Endeffekt habe ich wieder am Flughafen rumgesessen und gewartet. Aber besser so, als Flieger knapp verpassen (damit muesstet ihr euch ja auskennen, Mutti und Vati) .. Und irgendwann bin ich dann auch mal in Sinapore gelandet und dann musste ich noch eine Stunde auf den Shuttle-Bus warten (Taxi ist zu teuer und U-Bahn fuhr nicht mehr). Im Endeffekt kam ich um 1 Uhr morgens im Hostel an, hab total gut geschlafen, update jetzt hier gerade und in einer Viertelstunde treff ich mich mit Caroline aus Switzerland, die auch an der UTAS studiert hat. Und dann gucke ich mal, was hier so abgeht ..

Juni 30, 2009 at 4:43 vormittags 3 Kommentare

Die letzten Wochen in Australien.

Buhuu .. es geht dem Ende zu. Und zwar so richtig mit grossen Schritten. Aber wenigstens ist in Deutschland Sommer, den Winter mag ich hier naemlich gar nicht. Anyway, ja ich weiss, momentan geht nicht so viel auf meinem Blog, aber ich bin ja auch fleissig und lerne wie bloed – naja, eigentlich bin ich auch noch beim Lesen und danach kommt das Lernen. Naechsten Freitag und Samstag sind Klausuren, bis dahin schliess ich mich in meinem Haus ein und mache gar nichts (ausser alle zwei Tage in die Bibo rennen und mails checken natuerlich). Ja und dann? Dann ist meine Australien Zeit schon vorbei. Gosh, wie schnell das eine Jahr rum ging (11 Monate). 

Aber es gibt auch etwas erfreuliches: Ich habe gerade meine sieben (!) Fluge fuer Suedostasien gebucht. Yeah! (Und von dort aus wird es dann wieder viel Neues zu berichten geben) Also, los gehts am 29.Juni in Sydney. Von dort fliege ich ja nach Bangkok (das stand ja schon seit einem Jahr fest), dann am gleichen Tag noch nach Singapore. Dann habe ich dort drei Tage, guck mir ein bisschen die Stadt an und so. Dann fliege ich am 2.Juli nach Pengang, das ist die kulinarische Hauptstadt von Malaysia und eine Insel vor der Kueste. Dort ist auch Georgetown, was mit seinen Gebaeuden zum UNESCO Welterbe gehoert. Von dort geht es am 05. Juli nach Bangkok (ich muss immer nach Bangkok zurueck fliegen weil es sonst kaum Verbindungen gibt, aber da die Fluege so guenstig sind …) und ein paar Stunden spaeter gleich nach Chiang Mei. Nach einer Nacht dort mache ich mich dann auf zum Elephantenpark (hab ich das schon erzaehlt?), in welchem ich eine Woche als Freiwilliger arbeiten, Elefanten fuettern, baden und Schlammschlachten machen werde. Und nebenbei tue ich auch noch etwas Gutes. Nach einer Woche im Norden Thailands geht es dann (wer haett’s gedacht) zurueck nach Bangkok, dann schlaf ich dort eine Nacht (weil ich erst so spaet ankomme) und fliege dann nach Surat Thani, das ist in dem Zipfel von Bangkok an der Ostkueste (Phuket ist an der Westkueste) und ca 20 km von der Kueste entfernt liegt Ko Samui, eine Insel, auf der ich es mir gutgehen lassen will. Ach und die Sonne soll mir auch auf den Bauch scheinen – damit ich wenigstens braun wiederkomme. Ja und am 18.Juli gehts dann – mal wieder – zurueck nach Bangkok und dann hab ich sogar Zeit mir die Stadt anzugucken und dann gehts am 20. Juli auch schon heim. So schnell geht das. Und fuer die sieben Fluege habe ich umgerechnet nur ca. 200 Euro gezahlt. Toll ist das. 

Und jetzt muss ich mich auch mal wieder an meine Texte setzen. Sollte nur ein kleines Update sein, aber ich freue mich auf Asien ;o)

 

Singapore Skyline

Singapore Skyline

 

Penang Temple

Penang Temple

 

Elephant Park Chiang Mei

Elephant Park Chiang Mei

Ko Samui

Ko Samui

 

Bangkok

Bangkok

Juni 11, 2009 at 9:15 vormittags 7 Kommentare

Bibbern bei 5 Grad.

Jaja, lang ist es her, dass ich das letzte Mal was geschrieben habe. Aber ich weiss auch gar nicht so richtig worueber. Ich hab immer mal wieder versucht, den zweiten Teil der Samoa-Fotos hochzuladen, aber jedes Mal hat mein Rechner versagt. Zudem spinnt seit 2 Wochen das Internet hier in der Bibliothek rum, so dass es alle 20 Minuten fuer ca. eine viertel Stunde ausfaellt. Nervig. Daher wird das Hochladen der Fotos immer unterbrochen und ach. Naja, und es ist kalt hier. Richtig kalt. Andere Leute schwitzen gerade in Las Vegas, bei uns wird Winter. In vielen Gegenden in Tasmanien liegt schon Schnee, aber ich denke nicht, dass der zu uns kommen wird.

Die letzten Wochen habe ich meistens mit meiner TV News Story verbracht, die wir ja fuer TV Journalism drehen sollten. Heute habe ich sie endlich abgegeben und dann gibt es nur noch ein Essay bis Anfang Juni und das wars auch schon. Klausuren habe ich am letzten Wochenende, 19. und 20. Juni und dann geht es schon nach Sydney und Thailand. Wow, das Jahr verging echt wie im Flug, aber es war ein wahnsinnig Schoenes mit vielen Erfahrungen und Erlebnissen. Noch sind die aber nicht ganz vorbei: Habe gestern ein bisschen im Internet geschnueffelt und werde mich wahrscheinlich fuer eine Woche Voluntaersarbeit in Thailand bewerben. Genauer gesagt in Chiang Mai (oder so aehnlich), im Norden von Thailand in einem Elefantenpark. Kostet umgerechnet ca. 250 Euro fuer eine Woche mit Unterkunft, Verpflegung und harter Arbeit, aber hey .. wer hat schon mal Elefanten gebadet?! Denke dass das unvergessliche Erinnerungen werden koennten und werde demnaechst anfangen zu planen. Deshalb werde ich von Tasmanien aus auch nicht nochmal in den Urlaub fliegen (wie vielleicht am Anfang geplant nach Fiji oder so), sondern fleissig fuer meine Klausuren lernen (neben Roadtrips, weil es noch so viel in Tassi zu sehen gibt).

Letztens Wochenende war ich mal wieder in Sydney (nee, stimmt gar nicht, war schon vorletztes Wochenende), mich mit Uli vom TV treffen. Und auch wenn unser Partywochenende nicht so ganz aufgegangen ist (weil wir jeden Abend einfach nur totmuede ins Bett gefallen sind), war es sehr schoen mit viel Getratsche von und ueber zu Hause. Wie gesagt, lang ist es nicht mehr hin. 

Habe mich jetzt auch fuer die Zeit von August bist Oktober fuer ein Praktikum in Berlin beworben, was ich vielleicht fuer meine Bewerbung fuer die JONA (Journalistische Nachwuchsfoerderung der Konrad-Adenauer-Stiftung) brauchen koennte. Bisher kam noch keine Antwort, also warten …

Fuer das Wochenende haben wir uns mal wieder ein Auto gemietet, morgen frueh geht es nach Port Arthur auf die Tasman Peninsula, altes Gefaengnis angucken. Abends gehts dann zurueck nach Hobart, Mateja abholen und dann gleich weiter nach Dolaraine (oder so aehnlich). Dort schlafen wir die Nacht und machen uns Samstag Morgen zum Cradle Mountain auf (wir schlafen dort, weil wir sonst in Hobart in der Nacht starten muessten). Der Weg auf den Berg und zurueck ist mit acht Stunden angesetzt, aber da momentan wahrscheinlich alles verschneit ist, wird es noch laenger dauern. Zudem wird es ja auch schon halb 6 abends dunkel, also heisst es zeitig losfahren, damit wir im Hellen zurueck kommen. Samstag Nacht uebernachten wir dann in Queenstown (wo auch immer) und Sonntag .. aehm .. Strahan? Keine Ahnung, das Auto bringen wir Montag Morgen zurueck. Und mehr gibt es auch gar nicht zu erzaehlen .. nicht mal Fotos zum Hochladen (die kommen dann spaeter mal).

Mai 21, 2009 at 11:49 vormittags 5 Kommentare

Die Bilder kommen immer am Schluss.

So auch dieses Mal, aber da ich so stolz auf mich bin, da ich gerade mein 2,500 Wort Research Essay fertig geschrieben habe, belohne ich jetzt meine Leserschaft. Mit schoenen Urlaubsbildern aus Samoa.

Von Hobart gibt es naemlich so gar nichts zu berichten, da ich ja die ganze Woche in der Bibliothek verbracht hab – eigentlich haette ich fragen koennen, ob ich mir eine Matraze mitbringen koennte. Jeden Tag von 8.30 bis 22 Uhr. (Naja, Montag, Dienstag und Mittwoch bin ich zwischendurch noch zu Vorlesungen gegangen, Freitag hat die Bibo nur bis um 18 Uhr auf und Samstag auch nur von 10 bis 18 Uhr.) Anyway. Fotos, hier:

April 25, 2009 at 9:49 vormittags 5 Kommentare

Coconuts and Beach Fales.

Bin gestern Abend vom Paradies heimgekehrt. Und heute schon wieder erfolgreich in der Bibliothek. Weil ich irgendwie mit meinen Essays ein bisschen durcheinander gekommen bin. Die Woche wird Stress, Stress, Stress. Aber bevor ich alles von Samoa vergesse, moechte ich doch schnell berichten und vielleicht ein paar Fotos hochladen und dann stuerzte ich mich gleich in meinen Unikram. Jawohl.

Hach ja, es war wirklich schoen da. Und ich koennte ja erzaehlen, erzaehlen und erzaehlen, aber ich weiss, dass keine ellenlange Berichte lesen moechte. Deshalb kommt hier die handlichere Form:

Wir werfen unseren Blick auf Donnerstag, den 09/04 des Jahres 2009. In der oesterlicheren Welt (kommt drauf an in welche Richtung man schaut) war es eigentlich schon Freitag. Anyway. Ich hab vom Donnerstag ja schon berichtet. Der darauffolgende samoische Freitag, im englischen Good Friday, im deutschen auch Karfreitag war ziemlich langweilig und trist und das nicht nur, weil es den halben Tag geregnet hat, sondern auch weil alles geschlossen war. Alles. In Samoa ist das ein Tag fuer die Familie. Naja, also habe ich mich zu den Fischen getrollt (die hatten sich da nicht so eng) und bin ein bisschen geschnorchelt (am angeblich besten Spot in Upolu) bis abends Mateja (mit der ich zusammen wohne) und Marlies (Italy, studiert mit Mateja) angekommen sind. Nach einer leckeren Kokosnuss haben wir uns in die weichen Betten fallen lassen und uns mit dem Moskitonetzen (ohne die ich glaube ich gestorben waere) eingewickelt.

Samstag ging es dann nach einem Abstecher zum Ohrringmarket (wir nannten ihn ganz niedlich so, weil es ungefaehr 80% von dem ausgemacht hat, was dort verkauft wurde) und Fruitmarket (mit leckeren Babybananen, frischer Coconut und riesen Avocados) mit der Autofaehre nach Savaii. Ach so, das Auto ist vorher noch gekommen. Ein Toyota Rav4 der aelteren Klasse, hat aber tapfer durchgehalten. Nachdem wir die Faehre um 12pm um 3 Minuten verpasst hatten, sind wir dann um 2pm rueber und zu einem Wasserfall, dessen Namen ich vergessen hab. Auf jeden Fall konnte man da gut baden und schwimmen und das kalte Wasser war Balsam fuer die vielen Mueckenstiche (die natuerlich trotzdem nicht ausblieben). Die naechste Attraktion auf unserer Reiseroute haben wir nicht gefunden, so dass wir an der Suedkueste spontan gestoppt und dort genaechtigt haben (das Fahren dauert alles ein bisschen laenger, da die Strassen 1. nicht so der Hit sind und man 2. nicht schneller als 35 mp/h fahren darf). In Beach Fales. Kleine Huetten mitten am Strand. Die Locals nutzen die, weil die schoen offen sind, damit der Wind rein kommt und .. naja, wahrscheinlich irgendwie gemuetlich sind. Obwohl neben einer Matraze und einem Mozzinetz urspruenglich nichts drin ist. Aber es war schon was besonderes mit Wellenrauschen im Hintergrund einzuschlafen. Nach einer erfolgreichen Runde schwimmen (der Ozean ist etwas gewoehnungsbeduerftig, weil die Wellen sehr, sehr weit draussen schon brechen und eine ziemlich starke Stroemung ueberall vorhanden ist) nach dem Fruehstueck ging es weiter Richtung Norden (wir wollten ja die ganze Insel umrunden). Naja, den ersten Stopp haben wir wieder nicht gefunden (in Samoa haben die sich nicht so mit Schildern, genauso wenig wie mit Strassen oder Auto fahren. Die machen wie es ihnen gefaellt). Es sollte eigentlich ein Regenwald Treetops Walk werden. Regenwald war da zwar, aber naja … Also ging es weiter an der Nordkueste. Vor unserem naechsten Stopp fuer die Nacht lagen noch zwei Hoehlen die wir uns angucken wollte. Beide zeichneten sich durch eine 100%ige Luftfeuchte aus (so feucht, dass einem kaum Luft zum Atmen uebrig bleibt). Die erste war relativ klein. Also kurz. Gross, breit und hoch, aber kurz. Die zweite war dafuer umso schmaler, man musste geduckt gehen und hatte kein Ende. Nicht mal die Einwohner haben das Ende gefunden. Naja, in der sind wir dann auch nicht allzu weit gelaufen, da man schon nach 2 Metern nicht mehr die Hand vor Augen gesehen hat. Wir hatten zwar einen Fuehrer (er war ungefaehr 14, sprach kein Wort englisch und hatte eine einzige Taschenlampe. Fuer 4 Leute.), aber es war doch etwas gruselig und meiner Meinung auch gefaehrlich, weil man sich den Weg echt ertasten musste und Flip Flops waren dafuer nicht die beste Ausstattung. Und wenn man nicht mal erkennt, wenn man gegen ein Wand laeuft …

Also sind wir weiter nach Manase, wo wir die Nacht von Sonntag zu Montag erneut in einer Fale geschlafen haben. Wir hatten bei allen Fruehstueck und Abendbrot inbegriffen, was sehr praktisch war, da man in einem heissen Auto schlecht Essen halten kann. Also ausser natuerlich Bananen ;o) Und Kokosnuesse, die wir frisch am Strassenrand fuer WST$1 (ca. 0,25 Euro) gekauft haben. Die wurden dann fuer uns aufgeschnitten, so dass wir nur noch trinken mussten. Dann ging es zu den beruehmten Lavafields: Von 1905 bis 1911 ist dort ein Vulkan ausgebrochen und hat ein ganzes Dort platt gemacht. Uebrig geblieben sind nur zwei Kirchen (was daran liegt, dass die Kirchen die einizgen Gebaeude aus Stein sind und selbst heute ist alles andere aus Holz gebaut), durch die die Lava durchfloss. Sah schon beindruckend aus, besonders wenn man sich vorstellte, dass man eigentlich auf dem Dach der Kirche rumlaeuft. Danach ging es zu meinem persoenlichen Highlight des Urlaubs: Schwimmen mit Schildkroeten. Grosse Schildkroeten. Im Wasser. Die hatten eine Art natuerlichen Suesswasserpool mit, phh, 6 oder 7 Schildkroeten. Denen ist man dann teilweise Ewigkeiten hinterher geschwommen bis man sie mal hatte und dann haben die einen gezogen. Ueber Wasser, unter Wasser oder einfach nur schnell nach rechts oder links um die Last los zu werden. Ja, ich weiss, es klingt nicht wirklich tierlieb, aber ich glaube nicht, dass die allzu sehr gelitten haben. Auf jeden Fall war es total grossartig. Und da ich ja sowieso Suesswasser bevorzuge … Die Nacht haben wir dann wieder am Strand in Lano verbracht, in der besten Fale von allen. Diesmal wirklich ungelogen, 2 m vom Wasser entfernt. Traumhaft. Dort ist mir dann eingefallen, dass ich meinen Bikini in der Fale von der ersten Nacht in Savaii vergessen habe. Ich hatte denen eine Mail geschrieben, ob sie ihn doch vielleicht nach Hobart senden koennten, aber bisher kam natuerlich noch keine Antwort. Naja, am naechsten Tag ging es schon wieder zurueck nach Upolu, gebucht hatten wir die Faehre fuer 4pm. Sind aber schon vormittags hin um zu schauen, ob das auch klappt, weil es der erste Tag nach Ostern war, an dem die Faehren wieder fuhren und die wohl ganz schoen voll waeren. Dort wurde uns dann auch gesagt, dass wir eben nicht auf der Liste fuer 4pm stehen wuerden. Und dass die Faehre natuerlich voll waere. Eine eher gaenge ab 12pm (es war 11.45), aber die waere natuerlich auch schon voll. So viel dazu. Und die Maedels sollten am gleichen Abend heim fliegen. Nach ewigem hin und her und telefonieren und so weiter haben wir dann rausgefunden, dass wir auf der Liste fuer 12pm waren. Puh. Glueck gehabt, dass wir so zeitig gekommen sind. Anyway. Zurueck auf Upolu sind wir noch ein bisschen rumgeduest, nochmal flink in den Pazifik geheupft und dann zum Hostel. Naja, und dann hatte ich ein bisschen Probleme mit meinem Mittag (obwohl es schon abends war). Aber das ist eine andere Geschichte, aber deswegen habe ich den Mittwoch nichts mehr gemacht, weil es mir nur schlecht ging. Anyway, die Maedels sind Dienstag Abend geflogen und ich bin dann Donnerstag Vormittag gestartet. Da ging es mir dann zum Glueck auch wieder gut und ich bin heil Freitag Abend in Hobart gelandet. Und nun habe ich ewig fuer den Artikel gebraucht und werde die Fotos ein andern Mal hochladen.

Muss ja schliesslich auch mal was fuer die Uni machen.

April 18, 2009 at 6:38 vormittags Hinterlasse einen Kommentar

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