Archive for Juli 2008

Prawns und Salmon

… gab es heute neben Krebsfleisch zum Abendbrot. Sehr, sehr lecker! Des weiteren war ich heute mit einem irischen Paerchen und einem Franzosen am Manly Beach, auch sehr schoen, ausser dass meine Kamera momentan streikt. Keine Ahnung warum, die hat sich grad ein bisschen zickig. Das wars auch schon, weil Internet alle ist und gleich aus geht.

Ausserdem muss ich mit den Iren Karten spielen, einen Mischmasch aus Maumau und Uno. Deshalb speater mehr … Dann kommen auch die Fotos vom Abflug …

5 comments Juli 31, 2008

Nur ganz kurz…

Anscheinend hat der letzte, richtige und etwas laengere Beitrag die Leute abgeschreckt, hat keiner mehr gelesen ;o) Deshalb jetzt nur ganz kurz, gibt auch nicht viel zu erzaehlen.

Heute war mein erster Tag im Courtyard-Cafe, total easy, alle nett und freundlich und das Arbeiten ist nicht so sonderlich anstrengend. Kellnern halt. Aber alles irgendwie viel, viel schneller. Zur Mittagszeit ist echt jeder Tisch besetzt, das ist schon krass. Kann die Woche auch nur parttime arbeiten, weil es momentan noch zu viele sind. Diesen Freitag und naechste Woche hoert aber jeweils jemand auf und dann kann ich ganz, ganz viel arbeiten. Zahltag ist immer Freitag, Tips gibt es jeden Tag nach der Arbeit.

Wollte im Hostel anfangen noch zu arbeiten, weil ich hoerte, dass man fuer 10 Stunden Arbeit in der Woche wie Pancakes zum Fruehstueck oder sauber machen die Woche kostenlos hier wohnen kann. Wie geil! Leider wurde mir gerade an der Rezeption gesagt, dass die momentan echt genug haben. Werd morgen frueh nochmal mit der Managerin reden, das waer echt super geil. Mal schauen.

Ansonsten geht es heut Abend ins .. och, ich habs schon wieder vergessen. Tatjana kommt mich gleich im Hostel besuchen, wir werden kochen und dann gehts ab mit dem Free Bus in den Club mit Free Drink etc. Aber keine Sorge, werde nicht allzu spaet heim kommen, muss ja morgen wieder um 11 am arbeiten. Alles kuhl, alles kuhl ;o)

5 comments Juli 29, 2008

Die ersten Fotos von Bangkok, Sydney …

Add comment Juli 28, 2008

I’ve got a cold!

Und das ist richtig doof, denn meine Nase tut nur laufen – tolles Deutsch, aber man verlernt es nun mal mit der Zeit – ist ganz rot und tut weh. Doofer, doofer Schnupfen. Weiss gar nicht so richtig wo ich den herhab. Naja, freue mich auf morgen, wenn ich im Cafe anfange und immernoch krank bin … Dabei hab ich mich heut ganz, ganz dick und warm angezogen, damit ich die Krankheit rausschwitzen kann.

Samstag hab ich erstmal den Job beim Baecker versemmelt. Ja, im ersten Moment war das ganz schoen doof, aber im Nachhinein ist es gar nicht so schlimm, weil dann kann ich naemlich Vollzeit im Cafe arbeiten und dort krieg ich eh viel mehr Geld. Grund dafuer war, dass ich mir innerhalb von einer Stunde nicht 50 verschiedene Backwaren samt englischen Begriffen und Preisen merken konnte – teilweise Begriffe, die man im alltaeglichen Sprachgebrauch niemals benutzt. Nun ja. Also das war schon ein bisschen doof, die Frau vom Chef haette mir auch einfach mal so was aehnliches wie eine Karte (gibts dort nicht wegen staendig wechselndem Angebot und deshalb auch keine Schilder vor den Backwaren) geben koennen um die Begriffe zu lernen. Oder ich haette sie mir aufgeschrieben und dann zu Hause gelernt. Alles kein Problem, aber in einer Stunde?! Naja, vorbei ist vorbei. Werde mich auf den Job im Cafe konzentrieren, morgen gehts los, bin schon gespannt.

Ja, der Samstag ist dadurch etwas im Frust geendet, das neue Hostel war auf den ersten Blick auch ziemlich doof – im Nachhinein wars eigentlich echt toll – und meine Laune war im Keller. Also hab ich den Iren angerufen und wir sind in einen Irish Pub. Nachdem das Rugby-Spiel zwischen Australien und Neuseeland vorbei war, kamen dann auch noch ein paar Freunde von ihm. Also im Bier trinken sind die echt ganz schoen schnell. Aber die trinken dann halt auch nur Bier und nichts anderes – von daher. Neu war fuer mich, dass zwischen 11.50 und 12.00 pm die Kellner rumgegangen sind und kostenlos Wasser verteilt haben, um dem Kater am naechsten morgen vorzubeugen – das fand ich mal cool.

Demzufolge hat Collin – der Ire – es am Sonntag nich hingekriegt, frueh an den Bondi Beach zu gehen (weil er noch erheblich laenger geblieben ist als ich). Also hab ich Sonntag erstmal mit den Maedels aus meinem Zimmer – zusammen sind wir vier Deutsche – Pancakes gebacken. Die Zutaten dafuer gibt es kostenlos im Hostel. Mit der einen von den Maedels – Tatjana – bin ich dann doch (inzwischen nachmittags) an den Bondi Beach per Train und Bus gefahren. Und 2 Sekunden, nachdem wir da waren, hat es angefangen mit regnen. Prima. Ansonsten war es echt toll, trotzdem viele Surfer im Wasser, hohe Wellen und traumhafte Landschaft. Dann wollten wir den 3,5 km Weg nach Coogee (oder so aehnlich) laufen. Naja, die Haelfte haben wir dann geschafft, dann waren wir so erfroren – es war stuermisch, kalt und regnerisch – und sind wieder zurueck, in den Surferlaeden gebummelt (hat alles auch Sonntag auf) und dann bei einer superteuren heissen Schokolade aufgewaermt. Dann zurueck, ich mir noch ein Appartement angeguckt, wollte es zumindest, war dann aber schon weg und wieder ins Hostel. Mit Tatjana lecker gekocht – Reis mit HoneyMustardSauce und selbstkreiertem Krams und langsam ins Bett.

Heute aufgestanden, umgezogen: Ja, lange Geschichte, ich bin ein bisschen doof und hab wahrscheinlich zuviel Geld, aber ich bin schon wieder in ein anderes Hostel gezogen. Weil ich im Internet gelesen hab, dass die Woche dort $135 kosten soll, was einem Appartement gleich kommt. Weil bevor ich ewig nach einem Appartement suche, kann ich auch im Hostel wohnen. Ja, dummerweise ist die Webseite veraltet und es kostet eigentlich $150 die Woche. Jetzt muss ich schauen. Hab noch eine VIP Backpacker Card, mit der ich $1 Ermaessigung kriege pro Nacht, mal schauen ob das geht, aber hab halt langsam keine Lust mehr ewig hin und her zu ziehen.

Naja, nachdem ich in das neue Hostel – noch zentrumsnaeher und macht einen ganz guten Eindruck, aber auch mit teurem Internet ($4 die Stunde) – eingezogen bin, hab ich mich dann mit Tatjana getroffen und wir sind auf den Fishmarkt. Ui, ui, war das eklig. Naja und irgendwie auch lecker. Ach, ich weiss auch nicht. Also erstmal haben wir uns das viel groesser vorgestellt alles, aber viel mehr haette es andererseits auch nicht geben koennen. Massenhaft Prawns in den verschiedensten Groessen, Tunfisch, Lacks, alles was man sich an Fisch vorstellen kann. Also auch eklige Tintenfische und sowas. Baeks. Naja, hab dann dort mal eine Auster mit Kaese ueberbacken probiert: Ja, schmeckt wie normale Miesmuschel, also ganz lecker. Wie Huehnchen ;o)

Nach dem Fishmarket dann zurueck Richtung City, Sushi essen gegangen – in den Food Courts gibt es nach dem grossen Fressen, also wenn alle wieder arbeiten muessen, alle urst guenstig. So z.B. eine Sushi-Rolle (also das ist so gross wie bei uns sechs kleine, die zerschneiden die nicht und man isst die mit den Haenden) fuer $1. Sehr lecker und mit den verschiedensten Sachen gefuellt. Naja und nachdem wir noch ewig rumsassen und ich meine Speisekarte fuer das Cafe morgen auswendig gelernt habe (zur Haelfte), bin ich jetzt nochmal schnell zu Woolworth ins Internet-Cafe. Hab irgendwie noch kein richtig guenstiges gefunden, so dass ich auch mal Fotos hochladen kann. Ich versuchs jetzt mal – wenigstens ein paar. Dann sehr ihr endlich mal, wie mies das Wetter bei uns ist ;)

Add comment Juli 28, 2008

Die letzten 15 Minuten …

die ich auf meiner Internet-Karte vom Base-Hostel drauf hab, werd ich jetzt noch schnell leer machen, da ich gerade ausgecheckt habe. Ein Appartement habe ich noch nicht gefunden – einfach zu viele Asiaten. Werde weiter suchen, aber zunaechst wechsel ich erstmal das Hostel. Base ist fuer den Anfang ok, aber einfach zu teuer. Ich ziehe jetzt – ich werde wohl eher kriechen – mit Sack und Pack ins … oehm … G’day Backpackers im Rotlichtviertel Kings Cross. Also eigentlich ist es eher das Backpackerviertel. Da werde ich ein Zimmer fuer 3 Naechte buchen und hoffe, dass ich danach ein Appartement hab.

Ich weiss gar nicht mehr was ich zuletzt geschrieben hab. Also falls ich es noch nicht erzaehlt habe: Ich habe einen zweiten Job! In einem piekfeinen Cafe in der Naehe von Prada, Armani etc. Also dort arbeite ich als Kellnerin und es gibt gut Geld. Werde dann versuchen Baeckerei und Cafe unter einen Hut zu bringen und beides als Teilzeitjob zu machen. Werde ja sehen ob es funktioniert.

Gestern waren wir mal Party machen – eigentlich so richtig das erste Mal – in einem Backpackerclub am Arsch der Welt. Ja doch, war schon ganz lustig.

Heute Nacht hat ein Ire in meinem Zimmer mit gewohnt, der noch zwei Kumpels hat und die schrecklich lustig sind. Leider reisen die am Montag schon wieder ab, weil die schon ein Jahr in Australien waren. Aber wir wollen morgen (Sonntag) zum Bondi Beach gehen, er will surfen – und ich glaube es mir beibringen – und wir gucken uns den Strand an. Freu mich, weil dann bin ich mal mit jemandem mit Plan unterwegs.

Naja, heute faengt mein Baecker-Job an – glaube ich. 15.30 Uhr muss ich dort sein, werd sehen, was es wird. Muss dann auch mal schauen, wie das in dem neuen Hostel mit Internet ist .. wird schon, wird schon.

4 comments Juli 26, 2008

Falsche Nummer!

Nee, falsch ist sie nicht, aber so liesst das wenigstens jeder ;o) Nach der Australien-Vorwahl muss natuerlich die 0 vor der 4 weg. Also: 0061-416365893. Mehr Zeit bleibt momentan nicht, muss ein Appartement suchen, da ich wahrscheinlich den Job in der Baeckerei hab, die mir Kristin empfohlen hat. Zumindest soll ich Samstag erstmal wieder vorbeikommen, wahrscheinlich zum Probearbeiten oder so.

4 comments Juli 24, 2008

Asian Food and a Poste Restante

Wie immer: Der Reihe nach!

Eigentlich wollte ich nur kurz meine neue, australische Handynummer posten (meine deutsche O2-Nummer ist damit fuer ein Jahr flach gelegt): (0061)0416365893. Duerfte nicht allzu teuer sein, da es Vodafone ist. Nee, eigentlich hat das gar nichts zu sagen, aber das soll wohl die guenstigste Verbindung zu Deutschland sein.

Und nachdem ich so erfolgreich eine australische Simcard plus Handynummer erworben habe, habe ich es auch geschafft, mir ein Bankkonto einzurichten. Bei Westpac. Und nachdem ich gelernt habe, was ein ‘teller’ ist (so werden die Leute in der Bank hinterm Schalter genannt) und verstanden habe, was ein Superannaution.. blabla .. irgendwas ist (hab schon wieder den richtigen Namen schon wieder vergessen), bin ich sehr stolz auf mich. Zweiteres ist so eine Art Zweitkonto, welches man neben dem normalen einrichten muss. Darauf zahlt der Arbeitgeber 9 % von deinem Lohn und diese 9 %, die sich dein ganzes Leben lang ansammeln, kann man sich mit 65 Jahren auszahlen lassen. Also irgendwie sowas wie Rente. Und vorher kommt man – zumindest als Australier – nicht an das Geld ran. Als Deutscher muss ich dann am Ende des Jahres einfach nochmal hin gehen und fragen wie ich da wieder rankomme. Habs mit meinem – noch – gebrochenen Englisch nicht verstanden. Aber in einem Jahr ist das anders ;)

Ich war im Reisebuero zwecks Flug umbuchen (der Rueckflug ist momentan noch Ende Januar), aber das kann ich erst im September machen. Dann war ich bei der Post um mir ein Poste Restante anzulegen. So eine Art Postfach, wo meine Post bis zu einem Monat gelagert wird und ich sie abholen kann. Da ich hier ja keine feste Adresse habe, ist das ganz praktisch. Wenn ich woanders hin reise, kann ich mir das auch nachschicken lassen. Also, wenn mir jemand was schicken moechte, am besten vorher Bescheid sagen, sonst gehe ich nicht zur Post. Und das waer ja sehr schade, denn nach einem Monat wirds an den Absender zurueck geschickt. Naja, jedenfalls war ich dort und habe einen Schnipsel in die Hand bekommen. Und das war alles. Keine Nummer oder sonstwas. Also lautet demzufolge meine Adresse:

Post Restante

Katrin Klaus

GPO

Sydney NSW 2001

Australia

So und sehr gerne wuerde ich jetzt weiter schreiben, aber ich muss los, da mich gerade ein Irgendwer wegen einem Appartement angerufen hat, was ich jetzt angucken kann. So I have to go. Das mit dem Asian Food muss ich dann wohl spaeter erklaeren und auch, dass ich mordsmaessigen Hunger habe und dass ich partout nicht das ATO (Australian Taxission Office) finde. Spaeter mehr …

3 comments Juli 24, 2008

Sydney und der Hochhausschock …

Hossa, ging das schnell. Und schon schreibe ich aus dem X-Base in Sydney. Doch fangen wir mal wieder der Reihe nach an:

Nachdem ich im Bangkoker Flughafen festgestellt hatte, dass die Thailaender keinen Kaffee kochen koennen (widerlich bitter), habe ich mich nach gefuehlten 50 Stunden Aufenthalt und dem Wechsel zwischen Klo und Raucherraum auf zum Gate gemacht. Ja und urploetzlich wurde mir unheimlich schlecht. Und ich weiss gar nicht warum. Das hoerte nicht mehr auf und war echt unangenehm. Noch dazu hatte ich seit ewigen Stunden keine Frischluft mehr eingeatmet – konnt ja aus dem Flughafen nicht raus. Naja und dann redet man sich noch mehr ein und es wird nur noch schlimmer.

An Bord ging das dann zum Glueck und diesmal hatte ich auch nettere Nachbarn – ein junges Paerchen. Die Filmauswahl war bei Thai Airways wieder die gleiche, das Essen war anders und zumindest das Abendbrot auch recht lecker. Wenn auch nicht viel, konnte ich zwischendurch ein wenig schlafen. Doch nach 20 Stunden Flug findet man mit der Zeit partout keine bequeme Position mehr. Aus dem Fenster sehen konnte man auch nicht, da alles schwarz war. Naja, bis dann ca. 100 km vor Sydney doch mal Leben in die Bude kam: Turbulenzen. Die Crew hat es sich einfach gemacht und einfach mal gar nichts dazu gesagt. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, ein wenig wie in der Achterbahn, aber die ersten Leute haben schon angefangen zu kreischen. Doch nach 10 min war es vorbei und wir sahen die ersten Lichter von Australien.

Nach einer wirklich sehr, sehr sanften Landung – Achtung, das ist keine Ironie! – sind wir dann im 6 Grad kalten Sydney angekommen. Rucksack organisiert, im Hostel angerufen, durch den Zoll und ab an die frische Luft. Das war extrem notwendig und laengst ueberfluessig. Hab dann auch gleich meinen Busstieg gefunden und wurde mit ein paar anderen Work and Travellern ins Hostel gefahren. Bei diesen ersten Eindruecken aus dem Bus kam mir Sydney sehr, sehr dreckig vor. Doch jetzt im Nachhinein geht es eigentlich.

Doch nur weil ich im Hostel war, konnte ich nicht unter die heiss ersehnte Dusche huepfen. Warten hiess es bis wir einchecken koennen. Schliesslich war es ja gerade erstmal 7 Uhr morgens und ab 12 Uhr mittags sollte das Einchecken stattfinden. Da half es auch nichts, dass ich seit gefuehlten 50 Tagen nicht mehr unter der Dusche stand. Zum Glueck stand ein Raum bereit, in welchen wir unsere grossen Rucksaecke packen konnten um die Stadt zu erkunden. Just habe ich mir dann fuenf Jungs geangelt – oder sie eher mich, mit denen ich dann gleich mal losgezogen bin. Bei immerhin schon 9 Grad, aber nach stundenlangem Laufen ist auch das einfach nur noch kalt. Also sind wir runter Richtung Hafen, unter der Harbour Bridge durch, vorbei am Opera House und quer durch die Stadt. Apropos Stadt: Also so wirklich gefaellt mir Sydney ja nun nicht. Die Hochhaeuser sehen aus wie mal eben schnell hingepappt und alles ist krumm und schief, ohne Raster und Ordnung. Naja, jedem das seine und trotzdem sieht jede Ecke gleich aus.

Ja und von eben jener Erkundungstour sind wir gerade zurueck gekehrt und warten immernoch darauf, dass wir einchecken koennen. Da es allerdings inzwischen 12.10 Uhr ist, wird das hoffentlich gleich losgehen, damit ich endlich mal heiss duschen kann. Bis dahin werde ich noch schnell Mails checken.

Was sonst geplant ist? Nach der Dusche? Mal schauen. Eventuell werde ich gleich solche unangenehmen, wenn auch wichtigen Wege erledigen wie Vodafone, Westpac, Steuernummer und .. oehm … das Vierte vergess ich immer. Irgendwas war noch …

4 comments Juli 23, 2008

Bangkok, ich bin da!

Juhhuu!! Den ersten Zwischenstopp habe ich geschafft und nun sitze ich in einem Kaffee Cafe im Bangkoker Airport und kann 20 Minuten kostenlos ins Internet, wenn ich vorher was fuer 150 Bat gekauft habe – circa 2,50 Euro. Ganz schoen teuer, aber ansonsten passt es – ausser, dass es kein Eurozeichen auf der Tastatur gibt, y und z vertauscht sind und die oes, aes und ues fehlen. Passt, ich habe Internet gefunden, ich bin gluecklich.

Aber der Reihe nach: Am Frankfurter Flughafen ging es gleich gut los, als ich beim Abgeben meines Rucksackes eben jenen nochmal ausraeumen durfte, weil ich die Feuerzeuge drin gelassen hatte. Huch. Hatte mir irgendwie eingebildet, dass das erlaubt waere. Spaeter bei der Sicherheitskontrolle haben die mich dann mit sogar zwei Feuerzeugen in meinen Hosentaschen durchgelassen. Vorher den Abschied von den Eltern gut ueberstanden, Trudi (Insider) mit den auf den Weg bekommen – hat heute Nacht auf meinem Bauch geschlafen. Dann ewig lang von der einen zur anderen Seite im Flughafen Frankfurt rumgeirrt, weil ich diese doofen Raucherraeume finden wollte. Hab ich dann auch und mich gefuehlt wie im Zoo – nur, dass ich das Tier war. Glaskaesten waren das, eingepfercht und diskrimminiert habe ich mich gefuehlt. Naja, lang warten musste ich gar nicht, weil irgendwie nochmal mit Jedem telefoniert vor der Abreise.

Dann ab in den Flieger zu Thai Airways. Einen Fensterplatz habe ich bekommen und mein Nachbar hat mich nach fuenfmal laut durch das Abteil schreien auch gehoert, um mich aufs Klo zu lassen. Schliesslich laeuft Bier ja schnell durch ;o) Ansonsten bin ich mit der Fluggesellschaft sehr zufrieden, jeder hatte einen eigenen Bildschirm vor der Nase, sowie Decke und Kopfkissen. Eine richtige Speisekarte mit der Wahl zwischen zwei Gaengen wurde mir praesentiert und alles in feinem, hoechst erotischen Lila als Corporate Design. Sehr schick und edel – auch, wenn es nur Economy Class war, mir hat es gereicht. Ach je und die Filme … eine riesige Auswahl, ich wusste gar nicht was ich zuerst gucken sollte. Hatte im Endeffekt Zeit fuer zwei Filme, zwischendurch hab ich ein bisschen geschlafen – so zweimal zwei Stunden. Mein Nachbar meinte auch irgendwie die ganze Zeit, sein extrem grelles Licht anlassen zu muessen, was es mir nicht gerade leicht machte, zu schlafen. Ansosten sind wir dann um 12.48 Uhr Ortszeit (7.48 Uhr in Deutschland) gelandet, der Kaffee zum Fruehstueck war grausam -  war das Einzige, was ich auszusetzen hatte.

Tja, hier duerften es so circa 32 Grad sein und ziemlich schwuel, aber von allem krieg ich nichts mit, weil ich nicht ausm Flughafen raus kann. Doch, fuer irgendeine Gebuehr, die ich gerade vergessen hab. Ansonsten heisst es jetzt erstmal warten, bis es weiter geht. Hab mal gerade 5 Euro in Bat getauscht, ergab 262. Ob der Kurs jetzt gut ist: Keine Ahnung. Ist ja nicht fuer lange. Und auch wenn es jetzt einige aergern wird, kann ich mit Stolz berichten, dass ich mir im Duty Free gerade eine Stange Lucky Strike fuer umgerechnet 10 Euro gekauft habe ;o)

So, bis zur Boarding Time sind es noch 3 1/2 Stunden, werde die schon mit Kaffee trinken rumkriegen – habe gerade ein Lavazza entdeckt! Dann ab nach Sydney. Weiss noch nicht, wie schnell ich mich dann von dort melden kann, weil erstmal ins Hostel fahren und so … wird aber schon. Lebe auch noch und bin nur durch die Muedigkeit ein wenig angeschlagen ;)

5 comments Juli 22, 2008

Noch … öhm … 8 1/2 Stunden

So, jetzt noch mal schnell Tschüß zu Jena, Leipzig und Deutschland sagen! Just in diesem Moment (wenn der Rechner runter gefahren ist) machen wir uns auf zum Flughafen … Frankfurt, wir kommen!

Alles, aber wirklich alles ist fertig – hoffe ich. Rucksack ist gut gefüllt, hatten aber gar keine Probleme beim Packen. Hat alles beim ersten Mal geklappt. 15,4 kg sind es insgesamt geworden, weniger als ich dachte, aber der Rucksack ist trotzdem schwerer als ich dachte ;o)

Ok, keine Zeit, müssen los. Werde bei meinem Stopover in Bangkok versuchen irgendwie ins Internet zu kommen. 12 Uhr mittags zu thailändischer Zeit komme ich da an, hier dürfte es ca. 7 Uhr früh sein. Bin mir aber nicht hundertprozentig sicher, ob Thailand nur 5 Stunden vor unserer Zeit liegen. Wir werden sehen … Bis dahin!

1 comment Juli 21, 2008

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