Posts filed under 'Eastcoast'

Schon wieder in Cairns …

Ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Naja, ich hab Lakeland echt gemocht mit seinen Leutchen und dem Nichts und hatte eine wunderbare Zeit dort (wenn auch drei Wochen durchgearbeitet). Im Endeffekt hat irgendwie aber alles nicht so geklappt wie vorgestellt und von daher bin ich seit gestern zurueck in der Zivilisation. Ich werde die Zeit dort nicht vergessen, meinen Geburtstag bei unmenschlichen Temperaturen und vor allem das letzte Wochenende. Wollte die ganze Zeit drueber schreiben, kam aber irgendwie nicht dazu. War mit Frankie, einem Local und seinem Hund Khalua in Cooktown, Kleidchen kaufen, in den Supermarkt gehen usw. Das erste Mal das Meer wieder gesehen. Schoene Ausblicke. Auf dem Rueckweg haben wir Stopp am Little Annan River gemacht, ganz klein, felsig, mit Wasserfall. Den entlang sind wir runtergeklettert zu einem 2,50 m mal 4 m langem Strand. Grossartig! Angenehmes Wasser und ein Fleckchen ganz fuer mich allein. Das war letzten Freitag (also eigentlich die Woche davor). Samstag Nacht nach meinem Arbeiten waren wir dann auf Kangaroo-Jagd. Mit seinem Auto mitten im dunklen Nichts. Gruselig! Nur Feld ueberall. Und tausende von Kangaroos. Also eigentlich mehr Wallabys, die sind kleiner und schneller als Kangaroos. Und dort geradezu eine Plage, weil die so viel Essen und es so viele davon gibt. Und dann haben wir eines ueberfahren. Mit Absicht! Das war ja so traurig. Und wir sind zurueckgefahren und es hat noch gelebt und den Kopf gehoben und ich wusste gar nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Naja, im Endeffekt sind wir noch ein zweites Mal drueber gefahren und dann war es wirklich tot. Und wilde Schweine haben wir dort gesehen. Eines waere fast mit uns zusammengestossen, als es ueber den Weg rannte. Gruselig! Die sind riiiiiiiiiiiiiiiiiiiesig und haesslich und eklig und haarig. Baeks. Naja, war ein toller Ausflug, auf dem Rueckweg bin ich dann gefahren (mein erstes australisches Auto). Juhhuu!! Ist gar nicht soooo schwer mit Links zu schalten. Sonntag morgen sind wir dann um 5 Uhr aufgestanden und wieder raus auf die Felder gefahren. Diesmal um zu reiten. Aber erstmal hiess es eine Stunde Pferdchen suchen, weil das Areal so gross war, dass man die nicht sehen konnte. Haben sie dann doch gefunden. Fraser, Subaru und Gear. Fraser ist ein wenig eigenwillig, etwas kleiner und fuehlt sich schrecklich unabhaengig (das hat er uns dann auch gleich mal gezeigt und hat sich nicht das Zaumzeug anlegen lassen). Also habe ich Gear genommen, eine grosse, wahnsinnig schoene Stute. Frueher mal ein Rennpferd gewesen und das hat man ihr auch angemerkt. Die wollte immer gleich losrennen und ich hab mir gesagt, dass ich das auch mal mit ihr tun werde, es aber langsam angehen lasse. Jetzt hab ich keine Moeglichkeit mehr dazu und nicht mal ein Foto von ihr. Sowas dummes aber auch.

Naja, dafuer habe ich mir gerade mein Weihnachtsgeschenk gekauft. Eine neue Kamera. Totschick! Sony, mit Carl Zeiss Optik, 10 Komma irgendwas Megapixel und vierfach optischer Zoom. Nun ja. Und vielleicht habe ich schon einen neuen Job. In Ilfracombe. Aber das erzaehle ich, wenn es soweit ist.

Jetzt versuche ich seit ewigen Wochen erstmal Fotos hochzuladen. Von Magnetic Island, von Cairns, dem Reef, Kurunda, Cape Tribulation und Lakeland. Jap.

Ach ja, hier ist alles schrecklich weihnachtlich. Im Hostel steht ein riesiger Weihnachtsbaum und auf dem zentralen Platz in Cairns haben die heute auch einen aufgebaut. Bei 36 Grad. Schrecklich ist das.

6 comments Dezember 1, 2008

3440 km! Finish! Ziel! Cairns!

Nach genau vier Wochen (wer haette gedacht, dass ich so auf die Zeit achte), bin ich an meinem Ziel angekommen: Cairns. Und ich muss sagen; mir gefaellt es hier. (das, was ich bisher gesehen habe) Es steht auch ein straffer Zeitplan auf dem Programm (deshalb heute keine Fotos, sondern erst morgen):

Morgen geht es um 6.30 Uhr raus, dann aufs Boot (mal wieder) und ab ins Great Barrier Reef (mal wieder). Dort werden dann zwei Stopps gemacht, am ersten zum Tauchen, am zweiten zum Schorcheln. Prima. Danach werde ich schoen muede sein. Am Mittwoch geht es aehnlich zeitig raus und dann nach Kurunda, so ein kleines Doerchen mit im Regenwald mit viel Maerkten und so was. Da kommt man mit einer Eisenbahn hin und zurueck geht es mit der Seilbahn (laesst vermuten, dass es auf einem Berg liegt). Naja, irgendwie so. Donnerstag will ich mir eventuell ein Auto mieten und in die Pampa fahren um einen Job in einem Countrypub zu bekommen. Vielleicht hat sich das aber auch schon erledigt, das entscheidet sich morgen. Mit ganz viel Glueck habe ich einen Job drei Stunden noerdlich von Cairns, wo wirklich gar nichts geht. Aber nicht allzu viele Hoffnungen machen, weil die erst drei Neue eingestellt haben. Die rufen mich morgen zurueck und dann heisst es Champus oder Wasser (oder so aehnlich).

Das Wochenende auf Magnetic Island war super. So was von direkt am Meer gelegen – das Hostel. Samstag nach Ankunft war nicht mehr viel los, wird ja hier immer so zeitig dunkel. Sonntag hab ich mir dann vormittags mit zwei Maedels Scooter geliehen und sind ueber die Insel gebraust. Dummerweise war man ziemlich schnell am anderen Ende angelangt, weil nur ca 1/3 der Insel befahren werden kann, der Rest ist irgendwie Natuerschutzgebiet ohne Strassen. Also sind wir hin und her und hin und her gefahren (hat aber trotzdem Spass gemacht), bis ich dann um 3 Uhr nachmittags zur Pferderanch gegangen bin. Jaa! Pferdchen!! Naja, ich durfte Bonnie reiten, die (ein bisschen wie ich) immer Appetit hat und manchmal ein bisschen langsam. Dann muss man sie nur ordentlich treten und dann klappt das schon (wie bei mir). Naja, auf jeden Fall ging es dann ueber Stock und Stein und hoch und runter und Busch und Sand und was weiss ich. Nicht nur so mit langsam und so, sondern auch Trab und Galopp. Jaha! Und nachdem man sich an dem Rhytmus des Pferdes angepasst hatte, fuehlte man sich auch nicht mehr wie auf nicht mehr aufhoeren wollenden, voellig ausser Kontrolle geratenen Trampolin. Prima war das. Dann ging es am Strand entlang (wie im Film), bis wir gestoppt haben, die Sattel der Pferde runtergenommen und uns Badesachen angezogen haben. Auf dem nackten Ruecken der Pferde ging es dann ins Meer. Juhhuu!! Wir sind gemeinsam mit den Pferden baden gegangen. Das war ja so toll! Dann sind wir im Wasser stehen geblieben und haben so kleine Kunststuecke probiert, wie im Sitzen einmal komplett umdrehen auf dem Ruecken (was wirklich alles nicht einfach war, weil der Pferderuecken nass war und meine Fuesschen auch und da musste man erstmal Halt finden). Dann sind wir schliesslich auf dem Ruecken aufgestanden, zurueck zum Po marschiert und ins Wasser gesprungen. Geil! Also eigentlich hat sich das nur noch ein anderer Typ getraut und dessen Pferd ist, nachdem er ins Wasser gehuepft ist, erstmal abgehauen. Das war vielleicht ein bisschen doof ;o) Die haben es aber wieder eingefangen. Danach ging es mit dem Scooter zurueck zum Hostel und wie gesagt heute nach Cairns.

So und Fotos kommen morgen, weil ich heute noch telefonieren will ;o)

2 comments November 3, 2008

Ahh.. jetzt muss ich mich beeilen!

Diesmal habe ich es naemlich anders herum gemacht, erst alles andere im Internet „abgearbeitet“ und jetzt bleibt keine Zeit mehr fuer einen grossen Artikel. Fotos sind auch wichtiger, deshalb nur eine kleine Zusammenfassung.

Nachdem mein Whitsunday Trip mit Aerger begonnnen hatte, hat er doch relativ froehlich geendet. Am Freitag kamen wir von drei Tagen und zwei Naechten auf dem Segelboot wieder. Ich konnte danach mehr die Wellen spueren als auf dem Boot. War ein supergeiler Trip, mit wahnsinnig tollen Leuten und einer superwitzigen Crew. Trotzdem (ich weiss nicht genau warum) fand ich Fraser besser. Vielleicht habe ich auch zu viel vom Reef erwartet, was in 1770 mit Abstand besser und klarer war. Oder vielleicht lag es daran, dass wir ausser Schnorcheln, Segeln, Inseln gucken und Essen nicht viel gemacht haben. Ach ja, Bier getrunken ;o) Das Essen war der Hammer! Gesund und lecker. Unterwasserbilder sind auf meiner Unterwasserkamera und erst naechstes Jahr verfuegbar. Am zweiten Tag war meine normale Kamera kaputt (werde mal eins der Fotos hochladen), am dritten Tag war alles wieder normal.

Heute bin ich mit superschlechtem Empfang auf Magnetic Island angekommen, morgen werde ich Pferde reiten gehen. Juhuu! Ok, Fotos …

1 comment November 1, 2008

Zu unkreativ fuer eine Ueberschrift …

Wollt naemlich auch nur kurz mitteilen, dass sich meine Plaene um einen Tag nach hinten verschieben. Bin heute nicht wie geplant in See gestochen, da „irgendetwas“ mit unserem Boot passiert ist (haha). Mein Office hat dann fuer morgen ein anderes fuer mich gebucht und nach ewigem langem Aergern, hin-und-her-ueberlegen, umwaelzen der Plaene, einem Bier um 9 Uhr morgens und einer urst ueberteuerten halbstuendigen Massage bin ich aber wieder gut drauf und bester Dinge ;o)

Komme dann quasi erst am Freitag Nachmittag wieder und da der naechste Bus nach Townsville dort erst nachts um 1 Uhr ankommt, fahre ich erst Samstag frueh und schwinge mich dann sofort auf die Faehre nach Magnetic Island. Kommt Townsville halt zu kurz, werd ich schon ueberleben.

Das wars auch schon. Hab den Tag erfolgreich mit Gammeln rumgekriegt und werde das den Abend so fortsetzen …

Add comment Oktober 28, 2008

2562 km liegen schon hinter mir …

Jaaa und heute morgen bin ich um 6.15 frueh in Airlie Beach angekommen. Ich weiss nicht, wie viel ich im Bus geschlafen habe, nur, dass ich alle gefuehlte 20 Minuten meine Position veraendert habe, weil irgendwas weh tat. Doof, doof. Naja, aber ansonsten geht es mir gut. Arlie Beach ist so wie alles, grosse Hauptstrasse, nichts dahinter, eigentlich schoener Strand mit Hafen, aber alles verboten mit Schwimmen oder was auch immer. Jelly Fishs und Sharks. Dafuer haben die hier mal wieder eine wirklich unnatuerliche Lagune hingebaut. Naja, heute geht eh nicht viel. Stadt angucken, neue Fotos hochladen, Zeug packen fuer morgen. 7.50 Uhr werde ich abgeholt zu den Whitsundays. Juhhuu!!

Mein Wochenende in 1770 war recht amuesant, interessant und .. oehm. Nee, eigentlich war es total toll, ich habe viel gemacht, viel gesehen. Freitag Abend angekommen, ging dann nicht mehr allzu viel ausser einem ziemlich teurem Abendbrot im einzigen Pub (alles andere hatte schon zu, sind ja erst spaet angekommen) und Pool im Pub und ein paar Drinks. Samstag morgen bin ich dann gleich mal auf zu dem, weshalb ich natuerlich nach 1770 gekommen bin: Surfen. Allerdings wurde ich bitter enttaeuscht, da die Wellen ja so, so klein waren. Die hatten ueberhaupt keine Kraft, dich zu tragen und wenn du mal auf dem Bord standest, war die Welle schon weg, weil die nach dem Brechen sofort auseinander gefallen ist. Naja, war echt doof, hab aber fuer das Leihen des Bords nicht allzu viel bezahlt. Enttaeuschend war es trotzdem, aber vielleicht kann man ja auch unten in Tasmanien irgendwann surfen. Wird schon! Am Nachmittag haben wir eine Chopper-Tour gemacht. Chopper? Weiss jeder, was gemeint ist? Diese geilen Motorraeder aus den 60ern, funky und stylisch. Naja, unsere waren nicht ganz sooo gross (haben das ja vorher noch nie gemacht), aber gefetzt hat es trotzdem. Sind irgendwie 60 km quer durch die Landschaft gefahren (in einer Riesengruppe von 30 Leuten und unglaublicherweise ist keinem (!) was passiert). War echt voll der Fun und haben dann beim Sonnenuntergang ein Bierchen gezischt. Fotos kommen natuerlich, sehen auch echt toll aus. Zwischendurch haben wir uns noch mit ein paar Kaenguruhs unterhalten … das war der Samstag, abends war ich dann auch gut muede und Sonntag morgen (6.45 aufstehen, 7.50 Pick-up) bin ich zu einer Reef Tour rausgefahren. Mit einem kleinen Boot (12 Leute) sind wir raus aufs Great Barrier Reef (das ist der suedlichste Teil, der dort anfaengt) und waren schnorcheln bzw ein paar andere auch tauchen. Ui, war das toll! Haben voll viel gesehen, Schildkroeten und Haie und was weiss ich. (Die Haie dort machen aber nichts, die gucken nur doof aus der Waesche) Ja, das eine Mal ist ein Hai auch direkt 5 Meter unter mir langgeschwommen. Das war ein geiles Feeling! Und lecker Essen gab es! Mmh. Ganz gesund, aber voll lecker. Insgesamt haben wir zwei grosse Stopps gemacht und sind dann zum Sonnenuntergang wieder zurueck. Bei dem zweiten Schnorchelstopp hab ich das Unterwassergehaeuse der Kamera vom Skipper bekommen, da er fast die gleiche hat und meine Kamera da rein passt. Hab ich die also mit unter Wasser genommen und Fotos gemacht. Natuerlich sind die aber nicht soooo toll. Alle grau (wenn man Zeit haette, koennte man die mit Photoshop schoen bearbeiten) und weit weg, weil der Zoom mit dem Gehaeuse nicht zusammengepasst hat. Zudem war es unglaublich schwer, den Ausloeser zu drucken und meistens hab ich das Foto gemacht, wenn die Fische schon weg waren. Naja. Tolle Erfahrung trotzdem, hoffe morgen und die folgenden Tage wirds genau so schoen. Aber ich denke schon.

Naja, sonst gibt es eigentlich nicht allzu viel zu berichten.

Ach ja, eines wollte ich noch erzaehlen. Hervey Bay war ja am Freitag total langweilig, das einzig aufregende war, dass ich mein Abendbrot mit einem Possum teilen musste. Also so was aehnliches wie ein Possum war es. Hab draussen auf der Terasse gegessen, lecker Avocadocreme und Toast und auf einmal sass es auf meinem Tisch und schlabberte meine Avocadocreme leer. Und hat gar nicht aufgehoert! (Obwohl da so viel Knoblauch drin war) Und der sass wirklich direkt neben mir und hat sich streicheln lassen. Voll suess!! Und dann hab ich ihm erstmal mein Toast gegeben, weil mir die Avocadocreme zu schade war. Und dann sass das Tier da mit dem Toast in der Hand und hat es angenagt. Dann kamen zwei Maedels an und haben einen riesen Wirbel gemacht und die eine wollte einen Fotoapperat holen und in der Zeit ist das kluge Tier abgehauen. Natuerlich mit meinem Toast! Und ich habe kein Foto gemacht, weil ich weder Handy noch Kamera dabei hatte. Doof, aber trotzdem eine suesse Abendbegleitung.

Sieht nicht ganz so aus, wie das, was ich gesehen habe. Aber ich bin mir ja auch nicht mal sicher, ob es ein Possum war.

Sieht nicht ganz so aus, wie das, was ich gesehen habe. Aber ich bin mir ja auch nicht mal sicher, ob es ein Possum war.

 

8 comments Oktober 27, 2008

Als Nektarinen getarnte Aprikosen …

sollte eigentlich die Ueberschrift fuer meinen letzten Artikel sein und passt jetzt gar nicht mehr. Wollte ich aber doch noch irgendwie einbringen, weil die gibt es hier naemlich. Ganz hinterhaeltig sind die und schaffen es sogar nach Nektarinen zu schmecken – wenn man den Geruechten glaubt, denn ich war zu mistrauisch um zu probieren. Australien ist ja dafuer bekannt, dass hier alles gross ist. Die Haie, die Strassen, das Outback, die Wueste, die Harbour Bridge, mein Po und wahrscheinlich noch so einiges mehr. Dass aber Aprikosen, die sich so klein und haesslich fuehlen, als Nektarinen tarnen muessten, haette ich trotzdem nicht gedacht.

Und wer jetzt den Sinn gefunden und eingefangen hat, darf ihn behalten, sich sein Leben lang mit Ruhm und Ehre schmuecken und hundert virtuelle Punkte sein Eigen nennen. Gratulation!

Und nun kommt die Vernunft angeschlichen und sagt: Du hast nur noch achtunddreissig Minuten Internet und schon jetzt keine Zeit mehr fuer Fotos, also solltest du dich beeilen, dass du wenigstens den Artikel fertig bekommst! Und wie so oft hat sie Recht.

Also: FRASER ISLAND!! Ich bin zurueck und fuehl mich sauwohl, habe gelacht, geschwitzt und genossen. Man, waren das tolle drei Tage!

Montag morgen dachte ich erstmal, dass der Bus mich vergessen hat, als er dann 9 Uhr eintrudelte, obwohl er 8 Uhr da sein sollte. Ein kleiner Minibus mit 20 Plaetzen, gepimt und auf eine LKW-Karosserie gesteckt mit dicken breiten Reifen und sehr hoch. (Wem ist aufgefallen, dass in diesem Satz das Verb gefehlt hat?! Nochmal hundert Punkte.) Am Rainbow Beach sollten wir noch ein paar weitere Leute einsammeln, aber auf dem Weg dahin haben wir erstmal Kaenguruhs gesehen und mussten auch sofort stoppen (Fotos folgen). Prima war das! Ueberhaupt wurde mir da schon bewusst, dass unser Tourguide mit seinen 36 Jahren extrem locker drauf und einfach nur zum Schiessen war. Nachdem unsere Gruppe mit 17 mehr oder weniger jungen Leuten (ein Opa, der bestimmt nur Aersche gucken wollte) komplett war, ging es erstmal zum Bottleshop um Alkohol zu kaufen. Schliesslich ist das auf Fraser Island schlecht und wir mussten ja fuer drei Tage und zwei Naechte gewappnet sein. Dann ging es (im wahrsten Sinne des Wortes) ueber Stock und Stein zu einer schmalen Landzunge, an der die Faehre zu Fraser Island anlegte. Rauf mit dem Bus (der sowieso ueberall drueber fahren kann) und in 10 Minuten waren wir auch schon drueben (zwischendurch sind ein paar Delfine rumgehupft). Dann ging es queeeeeeer am Strand lang. Mit dem Bus. Am Strand. Dort gibt es naemlich keine Strassen. Keine geteerten. Die meist befahrene Strasse ist der Strand. Kreuz und quer, wie es halt im hohen Sand passt. Bei Ebbe ist das auch angenehm, bei Flut ist man nur mit Springen beschaeftigt (sowohl der Bus als auch die Insassen). Das brachte so ein bisschen den Abenteuer-Flair rueber (jede Fahrt mit dem Bus). Dann ging es auf eine Schotterpiste im Inland, dann wieder raus auf den Strand und erstmal schnell ab ins „Hostel“. Und das ist schon luxerioes was wir dort hatten. Feine Acht-Bett-Zimmer mit grosser Terasse, eigenem Bad und daneben unser Beachhouse mit Blick aufs Meer (natuerlich), in dem wir gegessen, gelacht und geredet haben. Dann gab es da erstmal Lunch (leckere Sandwichs zum selber belegen).

Ach so, vielleich sollte ich mal kurz erwaehnen, dass Fraser Island (die grosste Sandinsel der Welt) 126 km lang und 14 km breit ist. So, weiter: Nach dem Lunch ab in den Bus (dort faehrt man fast alles) und ab am 75 Mile-Beach (100 Punkte fuer den, der erkannt hat, dass 126 km etwa 75 Meilen sind und damit die gesamte Ostkueste umfasst wird). Dort sind wir langgebrettert mit dem Bus, zwischendurch mal laessig angehalten, weil da irgendwo im Wasser Wale rumschwommen (fuenf oder sechs die nur die ganze Zeit geschnaubt haben). Ach ja, Baden kann man da im Meer nirgendwo (zumindest nicht an der Ostkueste und an der Westkueste waren wir nicht, weil man da so schlecht hinkommt), weil da ueberall Haie sind (wir konnten uns spaeter selber davon ueberzeugen). Den ersten Stopp machten wir an Eli Creek. Das ist eine Quelle, die irgendwo entspringt und dann zum Meer laeuft. Wahnsinnig sauberes und klares Wasser, knie- bis huefthoch und mit ganz leichter Stroemung. Ein Bretterpfad fuehrte zu einer Einstiegsstelle (ca 150 Meter vom Meer entfernt) und dort konnte man rein und zum Meer laufen oder sich einfach treiben lassen. Ach, war das geil. So sauberes Wasser (und vor allem suess), ein paar Fischchen zwischendurch, aber eigentlich musste man sich einfach nur hinlegen und warten bis man kurz vor dem Meer ankommt. Geil. Dann ging es weiter, vorbei an einem Schiffswrack (spaeter mehr) zu Indian Heads. Indien Heads ist ein riesiger Felsen, der groesste dort, der frueher einmal (ewig her) ein Vulkan war und der ganze Sand hat ihn in das Meer gedrueckt und dadurch ist nur noch eine Haelfte da und er ist erloschen und jetzt kann man drauf rumklettern. Der ganze Sand von Fraser Island kommt uebrigens von New South Wales und wurde dort (warum auch immer genau da) angespuelt. Hab vergessen wie alt, aber ewig alt. Und es kommt staendig neuer Sand hinzu! Pro Jahr waechst die Insel um einen ganzen Milimeter! Naja, wir sind auf jeden Fall auf Indian Heads hoch (heisst so, weil irgendwas mit Aborigines, die das als irgendwas benutzt haben (man kann sich ja nich alles merken)) hoch gelaufen. Geile Aussicht. Ins Landesinnere hat man Wuesten, Waelder und Wasser gesehen, in die andere Richtung den endlosen Ozean und eine extrem hohe Klippe. Und von der Klippe konnten wir runtergucken und die Schatten der Haie unter Wasser sehen. Geil! Zwischendurch kam mal eine Turtle hochgetaucht. Alles in allem sehr beindruckend.

Mit Staerkung durch einen Apfel ging es dann weiter zum Schiffswrack. Das hoert sich uebrigens alles so schnell hintereinander an, wars aber nicht. Gerade bei Flut dauert es ewig am Strand langzufahren, weil der Sand so tief und die Wellen so weit reingehen (und schliesslich ist ein Bus auch immer nur ein Buss und kein Schiff). DIe Geschichte zum Schiffswrack hab ich vergessen, aber toll sah es schon aus. Dann ging es zurueck Richtung Hostel, zwischendurch noch zweimal angehalten, weil Dingos am Strand rumliefen. Ganz suess und waren ganz abgemagert, aber man muss ganz viel bezahlen, wenn man beim Fuettern erwischt wird. Hab aber tolle Fotos gemacht! Auf dem Weg zum Indian Haeds sind wir uebrigens an einem Auto vorbeigekommen, was im Sand stecken geblieben war mitsamt Familie. Wir konnten die allerdings nicht rausziehen, weil wir dann selbst nicht mehr losgekommen waeren. Fuer so was gibt es Ranger, die da rumfahren. Und genau im gleichen Moment wie wir ueberholt ein Ranger das Auto. Und faehrt weiter! Ohne anzuhalten. Das ist sein Job und er hat gesehen, dass die anderen stecken geblieben sind und faehrt weiter. Der Hammer! Naja, auf dem Rueckweg waren sie nicht mehr da, also ist wohl alles gut gegangen. Uebrigens frag ich mich gerade, wie man denn so einen Ranger erreichen kann oder ob man einfach wartet. Weil Handy geht dort nicht (vielleicht gibt es spezielle Nummern, die doch funktionieren?!), vielleicht haben die ja Funk?! Wie auch immer …

Zurueck im Hostel gab es dann erstmal lecker Dinner (nach einer lang ersehnten Dusche). BBQ mit Salaten, Sausages, Steaks und sogar Kaenguruh! Und das war lecker, ein bisschen wie Lamm, aber nicht ganz so streng. Aber echt toll! Abends haben wir dann im Beachhouse abgehangen, dort kostenlos Pool gespielt, getrunken und gelabert. Generell war unsere Truppe echt genial! Lustig, spontan, offen. Hat echt Fun gemacht und von 17 waren 5 (!) Deutsche dabei. Nun ja. War aber trotzdem ok. Spaeter sind wir dann in den Pub gegangen. Ja, in den Pub! Auf einer Sandinsel ohne grossartige Zivilisation (die einzigen Haeuser sind wirklich direkt am Strand hinter den Duenen und nur mit dem noetigsten ausgestattet) und befestige Strassen. Zum Glueck war der gleich 5 Minuten neben uns (sowie das Zentrum der Insel bestehend aus einem Shop, der alles hat und einer Unterkunft mit Tennisplatz (ich frage mich, wer auf Fraser Island Tennis spielen will)). Gruselig war es trotzdem im Dunkeln und mit dem Gewissen, dass die giftigsten Spinnen und Schlangen der Welt dort leben. Der Pub erwies sich allerdings als echt schlecht, leer, schlechte Musik und voellig ueberteuert (klar als Monopol). Ein Kicker stand dort! Der gleiche Roberto wie in Brisbane, aber keiner wollte spielen, hat aber auch nichts gemacht. Eigentlich waren wie alle ganz schoen knuelle, so ein Tag in der prallen Sonne schlaucht eben doch. Apropos Sonne: Mit meinem Sonnenbrand ist alles gut gegangen, das Zeug aus der Apotheke hat gut geholfen. Ich glaube zwar nicht, dass ich den Streifen von der Bordshorts jemals wieder losbekomme, aber es tut nichts mehr weh. (ausser meine Hautaufschuerfungen vom Surfen, aber das ist eine andere Geschichte) Naja, nach nicht allzu langer Zeit haben wir es dann auch bevorzugt heim und ins Bett zu gehen.

Tag Nummer zwei und quasi Dienstag: 7.30 wurden wir durch eine laute Klingel geweckt, was uns bedeuten sollte, schleunigst zum Fruehstueck zu kommen (gelaeutet wurde sie mit groesster Freude von unserem Tourguide). Continental Breakfast zum Munter werden und dann ab in den Bus. Diesmal ging es kurzzeitig in die andere Richtung am Strand zu einem Billabong. Ein Billabong ist ein kleines Wasserloch, in welches man reinspringen und sich erfrischen konnte. Und man musste wirklich springen! Aber toll war es auch. Sah dreckig aus (liegt aber irgendwie an den Teepflanzen drumherum oder so), aber dafuer echt lustig. Alle hintereinander reingehupft (die Einstiegstelle war ein bisschen doof) und jeder musste dann dem anderen helfen wieder rauszukommen. Dass wir uebrigens die ganze Zeit nass waren hat keinen gestoert. Entweder wurden wir vorher von der Sonne getrocknet oder die Bussitze trockneten spaeter. Nach dem Billabong (Geheimplatz von Brett, unserem Tourguide, der da als Morgensport reingeht) ging es weiter zum Lake Boomjian oder Boomijan oder so (hab den Namen nicht parat). Wir waren die einzigen da. Und der See war rot. Kein Witz!! Hab schon wieder vergessen warum, aber der See war echt rot. Ging am Strand von weiss zu gelb, orange und schliesslich diefes dunkelrot rueber. Sah aus wie Blut ueberall. Und die Beine sahen unter Wasser vielleicht eklig aus. Aber total geniale Landschaft drumherum (werdet ihr dann auf den Fotos sehen). Sowieso faszinierend, wie auf einer Insel, die nur aus Sand besteht, so viel Gruen wachsen und Suesswasserseen entstehen koennen. Nach einem Sonnenbad ging es dann weiter an den Lake Birrabeen (uebrigens alles immer schoen mit Laufen verbunden, also der Sport kommt nicht zu kurz). Da hat uns Brett einfach mal an der einen Seite ausgesetzt und wir durften rueber zur gegenueberliegenden durch Gestruepp und sonstewas laufen. Die Strassen von See zu See gingen natuerlich nicht am Strand lang (man muss ja irgendwie zum See kommen), sondern durch das Innenland. Auf Sand. Tiefem Sand. Und eng. So eng, dass nur ein Auto Platz hat. Wenn also was entgegen kommt (was jetzt nicht soooo oft der Fall ist), muss man halt gucken wo man Platz findet um auszuweichen. Aber zum Glueck kann man da ja gar nicht so schnell fahren,d ass man es erst zu spaet sehen wuerde. Zwischendurch machten wir natuerlich auch immer mal kleine Stopps, wenn Brett uns Pflanzen zeigen wollte, die die Aborigines fuer was weiss ich benutzt haben und gut riechen oder so. Einfach aus dem Fenster gehangen udn Zweige abgerupft (tztz… wenn das ein Ranger sieht. Verboten!). Ja, an der anderen Seite des Lake Birrabeen angekommen, wartete Brett schon mit Lunch (wieder leckere Sandwichs). Danach ging es ab ins kristallklare Wasser. Wirklich kristallklar! Man konnte alles sehen. Genial! Wie im Film oder auf Postkarten. War echt so hammergeil. Den ganzen Nachmittag haben wir dort verbracht und natuerlich auch etwas fuer unsere Braeune getan. Spaeter ging es dann zur Central Station (heisst so, mitten drin halt) zu einem Rainforest Walk. Da hat uns Brett auch mal wieder alleine durchgejagt (ohne nicht vorher ganz viel interessantes zu erzaehlen). Knapp 2 km konnten wir uns dann Zeit lassen und den Regenwald erkunden. Der Pfad verlief ganz idyllisch neben einen Quelle mit wieder mal ganz klarem Wasser. Natur pur! Sowieso ueberall auf Fraser Island. Dann ging es heim (gegen 6, spaeter sollte man nicht kommen, weil Dunkelheit grueslig und gefaehrlich ist). Spaghetti Bolognese als Dinner, danach Trinkspielchen, da wir bis um 12 Uhr warten mussten, weil Jessica (einer der Deutschen) dann 21 wurde. Zum Anstossen gab es natuerlich eine Flasche Sekt (die ich noch schnell vorher im Shop nebenan, wo es alles gibt, fuer Unmengen an Dollar erworben habe).

Tag 3, Mittwoch, heute begann erneut 7.30 (2.30 Uhr ins Bett). Macht aber allerdings nichts. Wir sind jung und muessen da durch ;o) Nach dem Fruehstueck hiess es leider schon packen, aber es sollte noch zu einem letzten Stop gehen: Lake Wabby. Brett hat uns mal wieder irgendwo rausgeschmissen (diesmal direkt am Meer) und wir wurden von einem anderen Maedel gefuehrt. Naja, 1,8 km standen uns bevor. 800 Meter auf Sand durch Gestruepp und Baeume, einen ganzen vollen endlos langen Kilometer durch Wueste. Wueste!! Sand, Sand und noch mehr Sand. Ueberall. Kein Schatten. Nichts. Hoch und runter. Man, ging das in die Beine. Hinzu ging es ja noch, weil es frueh und der Sand nicht heiss war, aber rueckzu (ja, wir mussten spaeter alles wieder zurueck). Der Sand war so heiss und es ist so anstrengend mit Flip Flops im Sand zu laufen (meine haben das auch uebrigens nur mit schwersten Verletzungen ueberlegt). Ich werde mir demnaechst mal neue kaufen. Naja, irgendwann kamen wir dann am Lake Wabby an und das hat sich echt gelohnt! Mitten im Sand gab es einen See, gleich einer Oase, der auf der anderen Seite an Wald grenzte. Nur waren wir gefuehlte 100 Meter ueber dem See. Unter uns Sand. Duene. Berg. Tief. Also Bodyboard rausgeholt und runter gebrettert (mit lautem Schreien). Aber wirklich jeder hat mit gemacht (gut, ich war die Letzte), aber es war voll Fun! Und der See Erfrischung pur. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad ging es dann also wieder zurueck, ein letztes Mal ins Hostel zum Lunch und dann ab wieder zum Festland. Mit einem lachendem und einem weinenden Auge bin ich gegangen (schliesslich habe ich hier mein Internet wieder). Aber die Erfahrung war einfach nur der Hammer! Solche drei geilen Tage. So eine geile Truppe (auch wenn man sich nur fuer drei Tage kennt, man hockt ja 24 Stunden am Tag aufeinander). War auf jeden Fall total toll und ich freue mich schon auf die Whitsundays, wenn mich aehnliches erwarten wird.

Uff. Das war ein langer Artikel (zwischendurch Internetzeit neue aufgeladen). Morgen geht es erstmal fuer eine Nacht nach Hervey Bay und am Freitag endlich Town of 1770 zum Surfen. Juhhuu!!

Nun gut, ich versuche es jetzt einfach mal mit Fotos. Sind noch ein paar von Noosa dabei und leider kann ich keine Bildunterschriften einfuegen. Aber ihr koennt ja raten und drunter schreiben, was es sein koennte ;o)

 

Ach scheisse mit der Scheisse hier. Hatte noch nicht mal alle ausgewaehlt und meine zwei Stunden sind schon fast rum. Ausserdem war ich schon fast mit Tag 2 fertig und dann hab ich eine falsche Taste gedrueckt und alle ausgewaehlten Bilder waren weg. Ich mach das morgen in Hervey Bay in Ruhe (mit hoffentlich schnellerem Rechner). Hab jetzt eh nur noch 11 Minuten uebrig und schaff eh nichts mehr. Tut mir ja leid. Bilder dann also morgen. Artikel ist fertig, da bin ich schon mal froh drueber …

1 comment Oktober 22, 2008

Ich kann Surfen!!

Naja, nur in meinen Traeumen, aber so schlecht habe ich mich nich gemacht!!! Aber wie immer der Reihe nach:

Ach nee, es gab ja gar nichts anderes vorher ;o) Also gestern (?!), ja gestern hatte ich dann endlich meine Surfstunden mit einem typischen blonden, langmaehnigen (soll das Adjektiv von „lange Maehne haben“ sein), australischen Surfer. Und es war toll! (Also der Surflehrer auch, aber eigentlich mein ich das Surfen an sich) Ich konnte sogar stehen auf dem Bord (was am Anfang das Schwierigste ist). Ja und Surfen an sich ist auch gar nicht soo anstrengend, das schlimmste ist, wenn man einmal am Strand angespuelt wurde, wieder zurueck zu kommen aufs Meer. Das ist ja sowas von anstrengend, wenn man immer das Bord hinter sich her schleppen muss (und wie hatten riesige Bords, weil das einfacher ist). Aber generell hat es trotzdem total Spass gemacht und ich habe richtig Blut geleckt! Zwei Stunden sind da auch voellig ausreichend, man ist danach total im Arsch und hat Hunger wie Sau. Naja, aber nach so viel Sport kann man dann auch mal was essen ;o) Naja, und da es mir so viel Spass gemacht hat, hab ich fuer heute gleich nochmal gebucht. Ja, nochmal teure Surfstunden, weil es als Anfaenger doch immer besser ist, jemanden dabei zu haben, der aufpasst. Heute war erst nicht ganz so toll, weiss nicht woran es lag, aber ich kam kaum zum Aufstehen. Doof war das. Dann hab ich nach Ende der Stunden gleich mal das Bord fuer den restlichen Tag gemietet und bin (nach einer einstuendigen Pause) wieder raus. War ok, aber zufrieden bin ich nicht wirklich. Naja. Und dann habe ich gerade meine ganzen Plaene umgeworfen (ich bin ja so stolz auf mich)!

Eigentlich wollte ich ja morgen nach Hervey Bay zu den beruehmten Fraser Islands machen (groesste Sandbankinsel-was-auch-immer der Welt). Und eigentlich wollte ich heute in meinem Hostel nur eine Tour dafuer buchen, aber nach ewigem-hin-und-her und gute Beratung durch den Typen an der Rezeption, bleibe ich jetzt bis Donnerstag in Noosa. Dafuer gehts dann am Montag von hier aus zu einer Tour auf die Fraser Islands. Die ist billiger als die urspruengliche und geht laenger. Zwei Naechte und drei Tage mit allem drum und dran. Montag morgen um 8 Uhr gehts los und Mittwoch nachmittag komme ich wieder. Praktisch ist auch, dass da wohl die ganze Zeit ein Fotograf rumspringt, der Fotos macht (so brauch ich das nicht tun, ist naemlich doof im Wasser mit Kamera). Ja und Donnerstag gehts dann auf nach Hervey Bay und nur fuer eine Nacht. Das soll naemlich total langweilig sein und surfen kann man da eh nicht. Danach wollte ich dann am Freitag (auch ganz spontan entschieden) nach Town of 1770 (das werd ich noch rauskriegen, warum die so heisst), da das die letzte Moeglichkeit zum Surfen ist. Noerdlicher geht das nicht mehr, weil 1. keine Wellen mehr da sind, 2. Haie auch Surfen wollen und das koennte zu Ungluecken fuehren (nett umschrieben) und 3. die Jelly Fishs ueberall sind (Quallen). Die sind um Cairns und da oben ueberall an den Kuesten von Oktober bis Mai um sich zu paaren. Und das sind nicht nur kleine wabbelige Wesen, sondern die mit den meterlangen Tentakeln und eine der giftigsten Tiere der Welt. Schnorcheln bzw. Tauchen im Great Barrier Reef ist trotzdem kein Problem, weil das ja weiter draussen ist und die Quallen sind nur am Strand. Jap. So schauts aus. Fotos wuerde ich gerne reinstellen, aber erstens gibts kaum welche (ein paar von Brisbane und noch weniger von Noosa – hab vergessen zu fotografieren) und zweitens geht das hier an den Rechnern nicht. Also vielleicht erst wieder am Ende der Woche.

Nun gut. Das wars dann schon. Ach ja, morgen haette ich ja dann schon wieder Zeit zum Surfen, kann aber nicht, weil mich jetzt doch mal der Sonnenbrand erwischt hat und meine Beine rot sind – tomatenrot und zwar bis zu dem Punkt, bis zu dem meine Bordshorts ging. Sieht lustig aus und tut hoellisch weh : also morgen keine Sonne ;o)

3 comments Oktober 18, 2008

Vom Regen verfolgt, die Zweite!

Gerade im – eigentlich – wunderschoenen Noosa angekommen, regnet es wie aus Eimern. Nein, wie aus Kuebeln! Eigentlich sogar noch schlimmer, der gleiche Regen, den ich gestern Abend in Brisbane hatte.

Uebrigens bin ich in Brisbane natuerlich nicht lange allein geblieben. Hab mich noch am ersten Abend mit einem kanadischen Paerchen angefreundet und Zeit mit denen verbracht. Am zweiten Morgen hab ich dann auch gleich mal den Tisch dort getestet. Hatte ich das erwaehnt?! Dass in dem Hostel der erste Kicker steht, den ich in Australien gesehen habe?! Auf jeden Fall stand er da und ich war ja so, so happy – mal davon abgesehen, dass er eine Glasplatte hatte und die Baelle damit schon mal fuern Arsch waren. Aber hey, ein Roberto mit Teleskopstangen. Ansonsten nicht schlecht! Naja, hab mich dann auch gleich mal von dem Canadier abziehen lassen, hat aber trotzdem Spass gemacht und die Basics kann ich noch.

Ja und gestern … gestern bin ich zur Southbank gelaufen (ich bin mir ueber das Geschlecht dieses Wortes nicht so ganz sicher), ein Stadtteil von Brisbane, der auf der anderen Seite des Flusses liegt. Soll so wohl das Vergnuegungsstueck sein mit Museen, Bibliothek, Riesenrad, Faehren und kuenstlichen angelegten Straenden, genannt „Lagunen“. Nachdem ich mich fleissig im Museum gebildet hatte (war echt interessant, ganz viele australische Tiere), hab ich mich dann mitten irgendwo ins Gras gelegt und mich gebraeunt (und hatte am Abend an den Armen wieder die roten Pusteln wie nach meinem ersten Sonnenbad, heute ist aber alles wieder normal). Dann bin ich auf dem Rueckweg nochmal an der Bibliothek vorbei, kurz ins Internet (20 Minuten free) um dann den langen Weg nach Hause zu laufen. Aber die Strecke wurde mir versuesst durch einen lieben Anruf von Juulz ;o)

Dann bin ich in den Woolworth rein, weil ich mal wieder lecker Gemuese kochen wollte (hab ich spaeter auch mit Mini-Oktopus und Prawns) und komme wieder raus und die Welt schien gerade unter zu gehen. In normalem Lauftempo braucht man etwa 7 Minuten von Woolworth bis zum Hostel. Ich bin gerannt (mit schwerem Rucksack und zwei Tueten mit Gemuese), kam schnaubend am Hostel an und war von oben bis unten klatschnass. Aber wirklich nass! Zum Glueck hatte ich meine Bordshorts und drunter Bikini an (der immernoch nass ist). Mein Cappi, was ich aufhatte, hat noch etwa zwei Stunden spaeter vor sich hingetropft. Nun ja. Nach einer warmen Dusche war ich dann mit dem kanadischen Paerchen was trinken um dann ins Bett zu gehen. Der Regen liess dann in der Nacht nach und heute morgen war alles trocken. Zwar noch ein wenig bewoelkt, aber ich dachte, dass es jetzt wieder schoener wird. Nichts da. Ich komme in Noosa an und es geht los. Soll wohl auch erst seit heute sein. Hach, habe ich ein Glueck ;o)

Naja, das Beste draus machen (was man auch immer bei dem Wetter machen kann) … und hoffen, dass es besser wird.

Das Hostel in Noosa macht erstmal einen ganz schoenen Eindruck (obwohl es in meinem Raum keine Steckdosen und keine Deckenlampe gibt). Nur ein kleines Laempchen an einer Wand ueber einem Doppelstockbett. An den Schalter kommt auch nur derjenige, der oben wohnt. Naja. Wird schon. Ich glaube Noosa wird mir – bei schoenem Wetter – gefallen. Der Strand ist zwar ein ganzes Stueck weg, aber es gibt Shuttle-Busse und wir liegen am Noosa-RIver mit ganz vielen Sandbaenken und so.

Wird schon, wird schon. Wie ist das Wetter in Deutschland? Ist es schon unter die 0 Grad gegangen?

3 comments Oktober 16, 2008

Fortsetzung.

Hach, die Fotos sind ja alle so durcheinander. Ich wuerde mir ja auch die Muehe machen und denen Bildunterschriften geben, aber das dauert noch viel, viel laenger, da ich dann jedes einzeln hochladen muesste und so kann ich alle mit der gleichen Anfangsnummer zusammen hochladen. Also die Fotos sind teilweise noch Byron Bay (aber nur ganz wenige) und groesstenteils von Surfer’s Paradise. Warum da Fotos dabei sind, die ich gar nicht ausgewaehlt habe und dafuer welche fehlen, weiss ich nicht. Der Computer wollte wohl gemein zu mir sein. Macht nichts. Da ich einmal wieder im Internet bin und gleich eine ganze Stunde hinten dran gehaengt habe, kann ich die ersten Fotos von Brisbane gleich mit hochladen …

Add comment Oktober 14, 2008

Stichpunkte zu Ende bringen …

… also den Artikel von gestern beenden und Briiiiiissssbane sind angesagt!!

Und die Internetzeit rennt schon wieder. Und der Rechner hier in dem Hostel in Brisbane ist mal wieder arschlangsam und da ich eigentlich ein paar Fotos hochladen wollte, kommt jetzt alles ganz unspektakulaer aneinander gereiht und ganz langweilig. Sorry, aber ihr wollt doch lieber neue Fotos haben?!

Also, gestern hatte ich damit gestoppt, dass ich meine Surfstunden gebucht hatte. Worauf ich auch maechtig stolz bin, schon allein weil es Sport ist. Hier in dem Hostel in Brisbane gibt es eine Waage … ich habe mich draufgestellt … und bin tot umgefallen. Dachte ich zumindest erst. War dann aber irgendwie doch nicht tot, musste aber die Traenen zurueck halten. Nein, ich sage jetzt nicht wieviel, ist mir zu peinlich. Aber ehrlich gesagt, haette ich nicht gedacht, das es sooo viel ist. Buhhuu … deshalb uebermorgen ab aufs Bord und abnehmen. Dabei habe ich meine Ernaehrung, seit ich auf Reise bin, nochmal grundlegend geandert. Keine Pancakes mehr, keine Schokolade. Nur Fruehstueck und Abendbrot und zwischendurch nur Obst. Und bisher klappt es. Und trotzdem hat die Waage unter meinen Fuessen ganz schoen geschnaubt, als ich auf ihr stand.

Nun ja. Nachdem ich gebucht hatte, wollte ich mit dem Shuttlebus wieder zum Hostel fahren – der nur alle zwei Stunden faehrt. Als ich an der Bushaltestelle stand und in einer Minute der Bus kommen wuerde, fiel mir allerdings ein, dass ich die Surflessons fuer einen Tag gebucht hatte, an dem ich in Brisbane bin. Ich Trottel! Also zurueck, umgebucht und dann ich nicht zwei Stunden auf den naechsten Bus warten wollte (ich war schon 6 Stunden in der Stadt), wollte ich heimlaufen. Ich glaub normalerweise sind das zwei bis drei Kilometer. Ich bin aber ewig am Strand lang gelaufen (ganz stolz auf mich) und habe ewwwwiiigggg gebraucht. Staendig angehalten, hier was interessantes, dort was aufregendes gesehen. Nun ja, da lagen Quallen rum und Kugelfische – eigentlich war es nur einer, aber der hat mich fasziniert, als ob da ein Dutzend gelegen haette. Und alles war ganz toll und schliesslich war es meine erste Beruehrung mit australischem Meer – wenn bis zu den Knoecheln zaehlt. War vorher noch nie drin. Ja, das aendert sich jetzt aber alles. Also bin ich gelaufen und gelaufen. Nun ja, irgendwann fiel mir auf, dass die schrecklichen Hochhaueser (Hotels) aufgehoert hatten. Huch, zu weit. Also hab ich ein bisschen rumgefragt. Bin viel zu weit gelaufen, musste ca einen km wieder zurueck und dann nochmal ewig weit. Insgesamt habe ich drei Stunden gebraucht, aber es war toll! Und man hat so ein tolles Gefuehl, wenn man mal den Koerper etwas bewegt ;o)

Den Abend habe ich aeusserst unspektakulaer, aber sehr humorvoll mit deutschen Maedels verbracht. Einfach nur Geschichten erzaehlt.

Dann ging es heute morgen auf nach Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. Ich bin wieder in einer Grossstadt. Hat seinen Reiz, obwohl ich momentan mehr Bock auf die kleineren habe. Ich habe bis jetzt noch nicht rausgekriegt, wieviele Einwohner Brisbane hat, werde mich aber auf dessen Fersen machen. Meiner Meinung nach ist es ein kleines Abbild von Sydney, nur noch gedrungener und als ob alles noch weniger zusammen passt. Irgendwie hat das aber seinen Reiz und macht es gemuetlich. Das Stadtzentrum bildet eine ewig lange Fussgaengerzone mit tausenden Geschaeften. Aber stolz wie Oskar habe ich heute nichts gekauft – ausser Postkarten fuer Juulz.

Naja, nachdem ich am fruehen Nachmittag im Hostel angekommen war – mal wieder eins von der sehr, sehr groesseren Sorte, aber sehr stylisch und modern, wollte ich doch eine Kleinigkeit essen und da ich am Rande von Chinatown war – klar, da bin ich doch dabei! Also fand ich ein kleines feines Thairestaurant, in welchem ich Thai Curry Laksa gegessen habe, welches meine gesamten Geschmacksnerven abgebrutzelt hat. War das scharf! Aber sowas von lecker. Und dann bin ich mit einer anderen Kundin ins Gespraech gekommen, die aus Thailand kommt und hier studiert und wir haben gelabert und gelabert. Zum Schluss hat sie mir ein bisschen die Stadt gezeigt und ihre Kontaktdaten gegeben, da sie direkt aus Bangkok kommt und wahrscheinlich dort ist, wenn ich da bin. Prima ist das!

Dann musste sie in die Uni und ich wollte mir mal den botanischen Garten anschauen. Der hat auch seinen Reiz, auch wenn es mehr ein Park ist. Am Wasser entlang, nein, Brisbane liegt natuerlich nicht am Meer, sondern am River, wie wir alle wissen -raeusper-, naemlich am … oehm … Ich-hab-den-Namen-Vergessen-River. Macht auch nichts, auf jeden Fall bin ich da ewig langgelaufen und gelaufen und gelaufen. Zum Schluss am Hafen lang, an welchem ich schon lange nicht mehr so viele, gute und teure Restaurants nebeneinander gesehen habe. Alles sehr edel und elegant. In diesem Moment hatte ich mich in Brisbane verliebt, wohlbemerkt mit dem Wissen, dass ich niemals dort essen gehen werde. Aber es sah toll aus. Nun bin ich im Hostel und weiss noch nichts mit dem Abend anzufangen. Bin das erste Mal wirklich allein irgendwo und von meinen Zimmergenossen habe ich noch keinen getroffen. Naja, das wird noch. Ui, nur noch 22 Minuten uebrig, ich versuch nochmal schnell was mit Bildern zu machen…

Och mennoe… eigentlich hatte ich die Bilder gedreht. Jetzt sind sie es doch nicht. So ne scheisse mit der scheisse. Huch, das hab ich gar nicht gesagt…

1 comment Oktober 14, 2008

Previous Posts


 

Dezember 2009
M D M D F S S
« Jul    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Archive

Kategorien

Blogroll

Tagwolke

AAA Badabing BAföG Bangkok Beach Blog Brisbane ByronBay Cafe Cairns Courtyard DAAD Flughafen FraserIslands GreatBarrierReef Greyhound Handy Hostel Internet Iren Kaffee Kamera Kangaroo Kickern Leipzig Mail MsLacey Nimbin Noosa Paddysmarket Pancakes Praktikum Prawns Rucksack Surfen Surfer Sushi Sydney Tasmanien Tipps UTAS Westpac Whitsundays Wordpress Zwischenmieter

Neueste Kommentare

Katrin Klaus zu Back from Elephantenpark
Carola Klaus zu Back from Elephantenpark
Katrin Klaus zu Back from Elephantenpark
Volker Klaus zu Back from Elephantenpark
Birgit HErrmann zu Morgen heisst es schon: Bye, b…

Flickr Photos

More Photos