Beiträge getaggtNoosa
Vom Regen verfolgt, die Zweite!
Gerade im – eigentlich – wunderschoenen Noosa angekommen, regnet es wie aus Eimern. Nein, wie aus Kuebeln! Eigentlich sogar noch schlimmer, der gleiche Regen, den ich gestern Abend in Brisbane hatte.
Uebrigens bin ich in Brisbane natuerlich nicht lange allein geblieben. Hab mich noch am ersten Abend mit einem kanadischen Paerchen angefreundet und Zeit mit denen verbracht. Am zweiten Morgen hab ich dann auch gleich mal den Tisch dort getestet. Hatte ich das erwaehnt?! Dass in dem Hostel der erste Kicker steht, den ich in Australien gesehen habe?! Auf jeden Fall stand er da und ich war ja so, so happy – mal davon abgesehen, dass er eine Glasplatte hatte und die Baelle damit schon mal fuern Arsch waren. Aber hey, ein Roberto mit Teleskopstangen. Ansonsten nicht schlecht! Naja, hab mich dann auch gleich mal von dem Canadier abziehen lassen, hat aber trotzdem Spass gemacht und die Basics kann ich noch.
Ja und gestern … gestern bin ich zur Southbank gelaufen (ich bin mir ueber das Geschlecht dieses Wortes nicht so ganz sicher), ein Stadtteil von Brisbane, der auf der anderen Seite des Flusses liegt. Soll so wohl das Vergnuegungsstueck sein mit Museen, Bibliothek, Riesenrad, Faehren und kuenstlichen angelegten Straenden, genannt „Lagunen“. Nachdem ich mich fleissig im Museum gebildet hatte (war echt interessant, ganz viele australische Tiere), hab ich mich dann mitten irgendwo ins Gras gelegt und mich gebraeunt (und hatte am Abend an den Armen wieder die roten Pusteln wie nach meinem ersten Sonnenbad, heute ist aber alles wieder normal). Dann bin ich auf dem Rueckweg nochmal an der Bibliothek vorbei, kurz ins Internet (20 Minuten free) um dann den langen Weg nach Hause zu laufen. Aber die Strecke wurde mir versuesst durch einen lieben Anruf von Juulz ;o)
Dann bin ich in den Woolworth rein, weil ich mal wieder lecker Gemuese kochen wollte (hab ich spaeter auch mit Mini-Oktopus und Prawns) und komme wieder raus und die Welt schien gerade unter zu gehen. In normalem Lauftempo braucht man etwa 7 Minuten von Woolworth bis zum Hostel. Ich bin gerannt (mit schwerem Rucksack und zwei Tueten mit Gemuese), kam schnaubend am Hostel an und war von oben bis unten klatschnass. Aber wirklich nass! Zum Glueck hatte ich meine Bordshorts und drunter Bikini an (der immernoch nass ist). Mein Cappi, was ich aufhatte, hat noch etwa zwei Stunden spaeter vor sich hingetropft. Nun ja. Nach einer warmen Dusche war ich dann mit dem kanadischen Paerchen was trinken um dann ins Bett zu gehen. Der Regen liess dann in der Nacht nach und heute morgen war alles trocken. Zwar noch ein wenig bewoelkt, aber ich dachte, dass es jetzt wieder schoener wird. Nichts da. Ich komme in Noosa an und es geht los. Soll wohl auch erst seit heute sein. Hach, habe ich ein Glueck ;o)
Naja, das Beste draus machen (was man auch immer bei dem Wetter machen kann) … und hoffen, dass es besser wird.
Das Hostel in Noosa macht erstmal einen ganz schoenen Eindruck (obwohl es in meinem Raum keine Steckdosen und keine Deckenlampe gibt). Nur ein kleines Laempchen an einer Wand ueber einem Doppelstockbett. An den Schalter kommt auch nur derjenige, der oben wohnt. Naja. Wird schon. Ich glaube Noosa wird mir – bei schoenem Wetter – gefallen. Der Strand ist zwar ein ganzes Stueck weg, aber es gibt Shuttle-Busse und wir liegen am Noosa-RIver mit ganz vielen Sandbaenken und so.
Wird schon, wird schon. Wie ist das Wetter in Deutschland? Ist es schon unter die 0 Grad gegangen?
3 comments Oktober 16, 2008
Stichpunkte zu Ende bringen …
… also den Artikel von gestern beenden und Briiiiiissssbane sind angesagt!!
Und die Internetzeit rennt schon wieder. Und der Rechner hier in dem Hostel in Brisbane ist mal wieder arschlangsam und da ich eigentlich ein paar Fotos hochladen wollte, kommt jetzt alles ganz unspektakulaer aneinander gereiht und ganz langweilig. Sorry, aber ihr wollt doch lieber neue Fotos haben?!
Also, gestern hatte ich damit gestoppt, dass ich meine Surfstunden gebucht hatte. Worauf ich auch maechtig stolz bin, schon allein weil es Sport ist. Hier in dem Hostel in Brisbane gibt es eine Waage … ich habe mich draufgestellt … und bin tot umgefallen. Dachte ich zumindest erst. War dann aber irgendwie doch nicht tot, musste aber die Traenen zurueck halten. Nein, ich sage jetzt nicht wieviel, ist mir zu peinlich. Aber ehrlich gesagt, haette ich nicht gedacht, das es sooo viel ist. Buhhuu … deshalb uebermorgen ab aufs Bord und abnehmen. Dabei habe ich meine Ernaehrung, seit ich auf Reise bin, nochmal grundlegend geandert. Keine Pancakes mehr, keine Schokolade. Nur Fruehstueck und Abendbrot und zwischendurch nur Obst. Und bisher klappt es. Und trotzdem hat die Waage unter meinen Fuessen ganz schoen geschnaubt, als ich auf ihr stand.
Nun ja. Nachdem ich gebucht hatte, wollte ich mit dem Shuttlebus wieder zum Hostel fahren – der nur alle zwei Stunden faehrt. Als ich an der Bushaltestelle stand und in einer Minute der Bus kommen wuerde, fiel mir allerdings ein, dass ich die Surflessons fuer einen Tag gebucht hatte, an dem ich in Brisbane bin. Ich Trottel! Also zurueck, umgebucht und dann ich nicht zwei Stunden auf den naechsten Bus warten wollte (ich war schon 6 Stunden in der Stadt), wollte ich heimlaufen. Ich glaub normalerweise sind das zwei bis drei Kilometer. Ich bin aber ewig am Strand lang gelaufen (ganz stolz auf mich) und habe ewwwwiiigggg gebraucht. Staendig angehalten, hier was interessantes, dort was aufregendes gesehen. Nun ja, da lagen Quallen rum und Kugelfische – eigentlich war es nur einer, aber der hat mich fasziniert, als ob da ein Dutzend gelegen haette. Und alles war ganz toll und schliesslich war es meine erste Beruehrung mit australischem Meer – wenn bis zu den Knoecheln zaehlt. War vorher noch nie drin. Ja, das aendert sich jetzt aber alles. Also bin ich gelaufen und gelaufen. Nun ja, irgendwann fiel mir auf, dass die schrecklichen Hochhaueser (Hotels) aufgehoert hatten. Huch, zu weit. Also hab ich ein bisschen rumgefragt. Bin viel zu weit gelaufen, musste ca einen km wieder zurueck und dann nochmal ewig weit. Insgesamt habe ich drei Stunden gebraucht, aber es war toll! Und man hat so ein tolles Gefuehl, wenn man mal den Koerper etwas bewegt ;o)
Den Abend habe ich aeusserst unspektakulaer, aber sehr humorvoll mit deutschen Maedels verbracht. Einfach nur Geschichten erzaehlt.
Dann ging es heute morgen auf nach Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. Ich bin wieder in einer Grossstadt. Hat seinen Reiz, obwohl ich momentan mehr Bock auf die kleineren habe. Ich habe bis jetzt noch nicht rausgekriegt, wieviele Einwohner Brisbane hat, werde mich aber auf dessen Fersen machen. Meiner Meinung nach ist es ein kleines Abbild von Sydney, nur noch gedrungener und als ob alles noch weniger zusammen passt. Irgendwie hat das aber seinen Reiz und macht es gemuetlich. Das Stadtzentrum bildet eine ewig lange Fussgaengerzone mit tausenden Geschaeften. Aber stolz wie Oskar habe ich heute nichts gekauft – ausser Postkarten fuer Juulz.
Naja, nachdem ich am fruehen Nachmittag im Hostel angekommen war – mal wieder eins von der sehr, sehr groesseren Sorte, aber sehr stylisch und modern, wollte ich doch eine Kleinigkeit essen und da ich am Rande von Chinatown war – klar, da bin ich doch dabei! Also fand ich ein kleines feines Thairestaurant, in welchem ich Thai Curry Laksa gegessen habe, welches meine gesamten Geschmacksnerven abgebrutzelt hat. War das scharf! Aber sowas von lecker. Und dann bin ich mit einer anderen Kundin ins Gespraech gekommen, die aus Thailand kommt und hier studiert und wir haben gelabert und gelabert. Zum Schluss hat sie mir ein bisschen die Stadt gezeigt und ihre Kontaktdaten gegeben, da sie direkt aus Bangkok kommt und wahrscheinlich dort ist, wenn ich da bin. Prima ist das!
Dann musste sie in die Uni und ich wollte mir mal den botanischen Garten anschauen. Der hat auch seinen Reiz, auch wenn es mehr ein Park ist. Am Wasser entlang, nein, Brisbane liegt natuerlich nicht am Meer, sondern am River, wie wir alle wissen -raeusper-, naemlich am … oehm … Ich-hab-den-Namen-Vergessen-River. Macht auch nichts, auf jeden Fall bin ich da ewig langgelaufen und gelaufen und gelaufen. Zum Schluss am Hafen lang, an welchem ich schon lange nicht mehr so viele, gute und teure Restaurants nebeneinander gesehen habe. Alles sehr edel und elegant. In diesem Moment hatte ich mich in Brisbane verliebt, wohlbemerkt mit dem Wissen, dass ich niemals dort essen gehen werde. Aber es sah toll aus. Nun bin ich im Hostel und weiss noch nichts mit dem Abend anzufangen. Bin das erste Mal wirklich allein irgendwo und von meinen Zimmergenossen habe ich noch keinen getroffen. Naja, das wird noch. Ui, nur noch 22 Minuten uebrig, ich versuch nochmal schnell was mit Bildern zu machen…
Och mennoe… eigentlich hatte ich die Bilder gedreht. Jetzt sind sie es doch nicht. So ne scheisse mit der scheisse. Huch, das hab ich gar nicht gesagt…
1 comment Oktober 14, 2008


















