Archive for April, 2009

Die Bilder kommen immer am Schluss.

So auch dieses Mal, aber da ich so stolz auf mich bin, da ich gerade mein 2,500 Wort Research Essay fertig geschrieben habe, belohne ich jetzt meine Leserschaft. Mit schoenen Urlaubsbildern aus Samoa.

Von Hobart gibt es naemlich so gar nichts zu berichten, da ich ja die ganze Woche in der Bibliothek verbracht hab – eigentlich haette ich fragen koennen, ob ich mir eine Matraze mitbringen koennte. Jeden Tag von 8.30 bis 22 Uhr. (Naja, Montag, Dienstag und Mittwoch bin ich zwischendurch noch zu Vorlesungen gegangen, Freitag hat die Bibo nur bis um 18 Uhr auf und Samstag auch nur von 10 bis 18 Uhr.) Anyway. Fotos, hier:

Advertisements

April 25, 2009 at 9:49 am 5 Kommentare

Coconuts and Beach Fales.

Bin gestern Abend vom Paradies heimgekehrt. Und heute schon wieder erfolgreich in der Bibliothek. Weil ich irgendwie mit meinen Essays ein bisschen durcheinander gekommen bin. Die Woche wird Stress, Stress, Stress. Aber bevor ich alles von Samoa vergesse, moechte ich doch schnell berichten und vielleicht ein paar Fotos hochladen und dann stuerzte ich mich gleich in meinen Unikram. Jawohl.

Hach ja, es war wirklich schoen da. Und ich koennte ja erzaehlen, erzaehlen und erzaehlen, aber ich weiss, dass keine ellenlange Berichte lesen moechte. Deshalb kommt hier die handlichere Form:

Wir werfen unseren Blick auf Donnerstag, den 09/04 des Jahres 2009. In der oesterlicheren Welt (kommt drauf an in welche Richtung man schaut) war es eigentlich schon Freitag. Anyway. Ich hab vom Donnerstag ja schon berichtet. Der darauffolgende samoische Freitag, im englischen Good Friday, im deutschen auch Karfreitag war ziemlich langweilig und trist und das nicht nur, weil es den halben Tag geregnet hat, sondern auch weil alles geschlossen war. Alles. In Samoa ist das ein Tag fuer die Familie. Naja, also habe ich mich zu den Fischen getrollt (die hatten sich da nicht so eng) und bin ein bisschen geschnorchelt (am angeblich besten Spot in Upolu) bis abends Mateja (mit der ich zusammen wohne) und Marlies (Italy, studiert mit Mateja) angekommen sind. Nach einer leckeren Kokosnuss haben wir uns in die weichen Betten fallen lassen und uns mit dem Moskitonetzen (ohne die ich glaube ich gestorben waere) eingewickelt.

Samstag ging es dann nach einem Abstecher zum Ohrringmarket (wir nannten ihn ganz niedlich so, weil es ungefaehr 80% von dem ausgemacht hat, was dort verkauft wurde) und Fruitmarket (mit leckeren Babybananen, frischer Coconut und riesen Avocados) mit der Autofaehre nach Savaii. Ach so, das Auto ist vorher noch gekommen. Ein Toyota Rav4 der aelteren Klasse, hat aber tapfer durchgehalten. Nachdem wir die Faehre um 12pm um 3 Minuten verpasst hatten, sind wir dann um 2pm rueber und zu einem Wasserfall, dessen Namen ich vergessen hab. Auf jeden Fall konnte man da gut baden und schwimmen und das kalte Wasser war Balsam fuer die vielen Mueckenstiche (die natuerlich trotzdem nicht ausblieben). Die naechste Attraktion auf unserer Reiseroute haben wir nicht gefunden, so dass wir an der Suedkueste spontan gestoppt und dort genaechtigt haben (das Fahren dauert alles ein bisschen laenger, da die Strassen 1. nicht so der Hit sind und man 2. nicht schneller als 35 mp/h fahren darf). In Beach Fales. Kleine Huetten mitten am Strand. Die Locals nutzen die, weil die schoen offen sind, damit der Wind rein kommt und .. naja, wahrscheinlich irgendwie gemuetlich sind. Obwohl neben einer Matraze und einem Mozzinetz urspruenglich nichts drin ist. Aber es war schon was besonderes mit Wellenrauschen im Hintergrund einzuschlafen. Nach einer erfolgreichen Runde schwimmen (der Ozean ist etwas gewoehnungsbeduerftig, weil die Wellen sehr, sehr weit draussen schon brechen und eine ziemlich starke Stroemung ueberall vorhanden ist) nach dem Fruehstueck ging es weiter Richtung Norden (wir wollten ja die ganze Insel umrunden). Naja, den ersten Stopp haben wir wieder nicht gefunden (in Samoa haben die sich nicht so mit Schildern, genauso wenig wie mit Strassen oder Auto fahren. Die machen wie es ihnen gefaellt). Es sollte eigentlich ein Regenwald Treetops Walk werden. Regenwald war da zwar, aber naja … Also ging es weiter an der Nordkueste. Vor unserem naechsten Stopp fuer die Nacht lagen noch zwei Hoehlen die wir uns angucken wollte. Beide zeichneten sich durch eine 100%ige Luftfeuchte aus (so feucht, dass einem kaum Luft zum Atmen uebrig bleibt). Die erste war relativ klein. Also kurz. Gross, breit und hoch, aber kurz. Die zweite war dafuer umso schmaler, man musste geduckt gehen und hatte kein Ende. Nicht mal die Einwohner haben das Ende gefunden. Naja, in der sind wir dann auch nicht allzu weit gelaufen, da man schon nach 2 Metern nicht mehr die Hand vor Augen gesehen hat. Wir hatten zwar einen Fuehrer (er war ungefaehr 14, sprach kein Wort englisch und hatte eine einzige Taschenlampe. Fuer 4 Leute.), aber es war doch etwas gruselig und meiner Meinung auch gefaehrlich, weil man sich den Weg echt ertasten musste und Flip Flops waren dafuer nicht die beste Ausstattung. Und wenn man nicht mal erkennt, wenn man gegen ein Wand laeuft …

Also sind wir weiter nach Manase, wo wir die Nacht von Sonntag zu Montag erneut in einer Fale geschlafen haben. Wir hatten bei allen Fruehstueck und Abendbrot inbegriffen, was sehr praktisch war, da man in einem heissen Auto schlecht Essen halten kann. Also ausser natuerlich Bananen ;o) Und Kokosnuesse, die wir frisch am Strassenrand fuer WST$1 (ca. 0,25 Euro) gekauft haben. Die wurden dann fuer uns aufgeschnitten, so dass wir nur noch trinken mussten. Dann ging es zu den beruehmten Lavafields: Von 1905 bis 1911 ist dort ein Vulkan ausgebrochen und hat ein ganzes Dort platt gemacht. Uebrig geblieben sind nur zwei Kirchen (was daran liegt, dass die Kirchen die einizgen Gebaeude aus Stein sind und selbst heute ist alles andere aus Holz gebaut), durch die die Lava durchfloss. Sah schon beindruckend aus, besonders wenn man sich vorstellte, dass man eigentlich auf dem Dach der Kirche rumlaeuft. Danach ging es zu meinem persoenlichen Highlight des Urlaubs: Schwimmen mit Schildkroeten. Grosse Schildkroeten. Im Wasser. Die hatten eine Art natuerlichen Suesswasserpool mit, phh, 6 oder 7 Schildkroeten. Denen ist man dann teilweise Ewigkeiten hinterher geschwommen bis man sie mal hatte und dann haben die einen gezogen. Ueber Wasser, unter Wasser oder einfach nur schnell nach rechts oder links um die Last los zu werden. Ja, ich weiss, es klingt nicht wirklich tierlieb, aber ich glaube nicht, dass die allzu sehr gelitten haben. Auf jeden Fall war es total grossartig. Und da ich ja sowieso Suesswasser bevorzuge … Die Nacht haben wir dann wieder am Strand in Lano verbracht, in der besten Fale von allen. Diesmal wirklich ungelogen, 2 m vom Wasser entfernt. Traumhaft. Dort ist mir dann eingefallen, dass ich meinen Bikini in der Fale von der ersten Nacht in Savaii vergessen habe. Ich hatte denen eine Mail geschrieben, ob sie ihn doch vielleicht nach Hobart senden koennten, aber bisher kam natuerlich noch keine Antwort. Naja, am naechsten Tag ging es schon wieder zurueck nach Upolu, gebucht hatten wir die Faehre fuer 4pm. Sind aber schon vormittags hin um zu schauen, ob das auch klappt, weil es der erste Tag nach Ostern war, an dem die Faehren wieder fuhren und die wohl ganz schoen voll waeren. Dort wurde uns dann auch gesagt, dass wir eben nicht auf der Liste fuer 4pm stehen wuerden. Und dass die Faehre natuerlich voll waere. Eine eher gaenge ab 12pm (es war 11.45), aber die waere natuerlich auch schon voll. So viel dazu. Und die Maedels sollten am gleichen Abend heim fliegen. Nach ewigem hin und her und telefonieren und so weiter haben wir dann rausgefunden, dass wir auf der Liste fuer 12pm waren. Puh. Glueck gehabt, dass wir so zeitig gekommen sind. Anyway. Zurueck auf Upolu sind wir noch ein bisschen rumgeduest, nochmal flink in den Pazifik geheupft und dann zum Hostel. Naja, und dann hatte ich ein bisschen Probleme mit meinem Mittag (obwohl es schon abends war). Aber das ist eine andere Geschichte, aber deswegen habe ich den Mittwoch nichts mehr gemacht, weil es mir nur schlecht ging. Anyway, die Maedels sind Dienstag Abend geflogen und ich bin dann Donnerstag Vormittag gestartet. Da ging es mir dann zum Glueck auch wieder gut und ich bin heil Freitag Abend in Hobart gelandet. Und nun habe ich ewig fuer den Artikel gebraucht und werde die Fotos ein andern Mal hochladen.

Muss ja schliesslich auch mal was fuer die Uni machen.

April 18, 2009 at 6:38 am Hinterlasse einen Kommentar

Auf Abwegen in Samoa.

Puh. Uff. Das sind wohl momentan die besten Woerter. Ich danke dem Herren, der die Klimaanlage erfunden hat und verfluche den, der sie noch nicht nach Samoa gebracht hat! Ich schmelze hier so vor mich hin, koennte alle 10 min eine eiskalte Dusche vertragen, aber bin froh und munter. Naja, das mit dem munter sei auch ein bisschen dahin gestellt, da ich heute Nacht ja erst halb 1 morgens angekommen bin und bis ich im Bett war, war es auch schon um 3. Oder so aehnlich. Und das wollten die Muecken auch noch ein Schwaetzchen mit mir halten. Nee, das war alles ein bisschen doof und schrecklich heiss war es im Zimmer auch, da ja wie gesagt, die Klimaanlage vermisst wurde. Trotzdem geht es mir gut. Ich wurde mit einer frischen Kokosnuss empfangen (yammi) und ein halb nackter Typ hat mir meine Sachen zum Hostel getragen. Generell machen die hier alle einen relativ netten Eindruck, obwohl ich den meisten irgendwie noch nicht recht ueber den Weg trauen kann. Weiss nicht woran das liegt.

Hach und Ohrringe gibt es hier. Millionen! Muss mich ganz stark zusammen reissen, dass ich mein ganzes Geld nicht dafuer ausgebe. Oder das, was von meinem Geld noch uebrig ist. Ich glaube naemlich, dass der Umrechnungskurs auf dem Flughafen in Sydney mehr als schlecht war. Ob die mich mit Absicht ueber den Tisch gezogen haben weiss ich nicht, aber naja … zu spaet.

Ja und nachdem ich Mittwoch frueh 3.45am in Hobart bei 8 Grad aufgestanden, um 6 Uhr morgens geflogen, dann in Sydney 8 Stunden auf dem Flughafen gewartet hab, erlebe ich nun zum zweiten Mal den Mittwoch. Und taeglich gruesst das Murmeltier. Ansonsten merkt man die Datumsgrenze nicht so wirklich, weil es ja fast ein ganzer Tag (21 Stunden) hinter Australien ist.

Fuer morgen habe ich eine Inseltour auf Upolo (die eine der zwei grossen Inseln, auf der der Flughafen und Apia ist) gebucht, die den ganzen Tag dauern wird. Fuer Freitag wollte ich mal ein bisschen am Strand rumliegen und Schnorcheln gehen. Zufaelligerweise ist der beste Schnorchelspot der Insel direkt vor meinem Hostel (dafuer muss man eine halbe Stunde ins „Stadtzentrum“ laufen). Mit WST$3 ist der Eintritt auch vertretbar. Ach ja, AUS$1 ist angeblich WST$2.3 (west samoische Tala), aber so richtig sicher bin ich mir da noch nicht. Naja, anyway. Freitag Abend kommen dann Marlies und Mateja aus Hobart (die waren bis dahin in Neuseeland) und Samstag gehts dann nach leckerem Obsteinkauf den Markets los mit dem Mietauto nach Savaii, die zweite grosse Insel. Soll viel schoener sein mit viel mehr Straenden, keinen Staedten (das sind einzelne Haeuser nebeneinander) und Wasserfaellen und Regenwald und was weiss ich. Hin kommt man mit der Faehre (dauert anderthalb Stunden).

Ok, bis dahin muss ich mal noch ein bisschen Geld abheben (mir sagt hier jeder: „Oh, unsere Kreditkartenmaschine ist leider kaputt. Hast du cash?“) und duschen gehen …

April 9, 2009 at 2:52 am 3 Kommentare


April 2009
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930