Posts tagged ‘Bangkok’

Stichpunkte zu Ende bringen …

… also den Artikel von gestern beenden und Briiiiiissssbane sind angesagt!!

Und die Internetzeit rennt schon wieder. Und der Rechner hier in dem Hostel in Brisbane ist mal wieder arschlangsam und da ich eigentlich ein paar Fotos hochladen wollte, kommt jetzt alles ganz unspektakulaer aneinander gereiht und ganz langweilig. Sorry, aber ihr wollt doch lieber neue Fotos haben?!

Also, gestern hatte ich damit gestoppt, dass ich meine Surfstunden gebucht hatte. Worauf ich auch maechtig stolz bin, schon allein weil es Sport ist. Hier in dem Hostel in Brisbane gibt es eine Waage … ich habe mich draufgestellt … und bin tot umgefallen. Dachte ich zumindest erst. War dann aber irgendwie doch nicht tot, musste aber die Traenen zurueck halten. Nein, ich sage jetzt nicht wieviel, ist mir zu peinlich. Aber ehrlich gesagt, haette ich nicht gedacht, das es sooo viel ist. Buhhuu … deshalb uebermorgen ab aufs Bord und abnehmen. Dabei habe ich meine Ernaehrung, seit ich auf Reise bin, nochmal grundlegend geandert. Keine Pancakes mehr, keine Schokolade. Nur Fruehstueck und Abendbrot und zwischendurch nur Obst. Und bisher klappt es. Und trotzdem hat die Waage unter meinen Fuessen ganz schoen geschnaubt, als ich auf ihr stand.

Nun ja. Nachdem ich gebucht hatte, wollte ich mit dem Shuttlebus wieder zum Hostel fahren – der nur alle zwei Stunden faehrt. Als ich an der Bushaltestelle stand und in einer Minute der Bus kommen wuerde, fiel mir allerdings ein, dass ich die Surflessons fuer einen Tag gebucht hatte, an dem ich in Brisbane bin. Ich Trottel! Also zurueck, umgebucht und dann ich nicht zwei Stunden auf den naechsten Bus warten wollte (ich war schon 6 Stunden in der Stadt), wollte ich heimlaufen. Ich glaub normalerweise sind das zwei bis drei Kilometer. Ich bin aber ewig am Strand lang gelaufen (ganz stolz auf mich) und habe ewwwwiiigggg gebraucht. Staendig angehalten, hier was interessantes, dort was aufregendes gesehen. Nun ja, da lagen Quallen rum und Kugelfische – eigentlich war es nur einer, aber der hat mich fasziniert, als ob da ein Dutzend gelegen haette. Und alles war ganz toll und schliesslich war es meine erste Beruehrung mit australischem Meer – wenn bis zu den Knoecheln zaehlt. War vorher noch nie drin. Ja, das aendert sich jetzt aber alles. Also bin ich gelaufen und gelaufen. Nun ja, irgendwann fiel mir auf, dass die schrecklichen Hochhaueser (Hotels) aufgehoert hatten. Huch, zu weit. Also hab ich ein bisschen rumgefragt. Bin viel zu weit gelaufen, musste ca einen km wieder zurueck und dann nochmal ewig weit. Insgesamt habe ich drei Stunden gebraucht, aber es war toll! Und man hat so ein tolles Gefuehl, wenn man mal den Koerper etwas bewegt ;o)

Den Abend habe ich aeusserst unspektakulaer, aber sehr humorvoll mit deutschen Maedels verbracht. Einfach nur Geschichten erzaehlt.

Dann ging es heute morgen auf nach Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. Ich bin wieder in einer Grossstadt. Hat seinen Reiz, obwohl ich momentan mehr Bock auf die kleineren habe. Ich habe bis jetzt noch nicht rausgekriegt, wieviele Einwohner Brisbane hat, werde mich aber auf dessen Fersen machen. Meiner Meinung nach ist es ein kleines Abbild von Sydney, nur noch gedrungener und als ob alles noch weniger zusammen passt. Irgendwie hat das aber seinen Reiz und macht es gemuetlich. Das Stadtzentrum bildet eine ewig lange Fussgaengerzone mit tausenden Geschaeften. Aber stolz wie Oskar habe ich heute nichts gekauft – ausser Postkarten fuer Juulz.

Naja, nachdem ich am fruehen Nachmittag im Hostel angekommen war – mal wieder eins von der sehr, sehr groesseren Sorte, aber sehr stylisch und modern, wollte ich doch eine Kleinigkeit essen und da ich am Rande von Chinatown war – klar, da bin ich doch dabei! Also fand ich ein kleines feines Thairestaurant, in welchem ich Thai Curry Laksa gegessen habe, welches meine gesamten Geschmacksnerven abgebrutzelt hat. War das scharf! Aber sowas von lecker. Und dann bin ich mit einer anderen Kundin ins Gespraech gekommen, die aus Thailand kommt und hier studiert und wir haben gelabert und gelabert. Zum Schluss hat sie mir ein bisschen die Stadt gezeigt und ihre Kontaktdaten gegeben, da sie direkt aus Bangkok kommt und wahrscheinlich dort ist, wenn ich da bin. Prima ist das!

Dann musste sie in die Uni und ich wollte mir mal den botanischen Garten anschauen. Der hat auch seinen Reiz, auch wenn es mehr ein Park ist. Am Wasser entlang, nein, Brisbane liegt natuerlich nicht am Meer, sondern am River, wie wir alle wissen -raeusper-, naemlich am … oehm … Ich-hab-den-Namen-Vergessen-River. Macht auch nichts, auf jeden Fall bin ich da ewig langgelaufen und gelaufen und gelaufen. Zum Schluss am Hafen lang, an welchem ich schon lange nicht mehr so viele, gute und teure Restaurants nebeneinander gesehen habe. Alles sehr edel und elegant. In diesem Moment hatte ich mich in Brisbane verliebt, wohlbemerkt mit dem Wissen, dass ich niemals dort essen gehen werde. Aber es sah toll aus. Nun bin ich im Hostel und weiss noch nichts mit dem Abend anzufangen. Bin das erste Mal wirklich allein irgendwo und von meinen Zimmergenossen habe ich noch keinen getroffen. Naja, das wird noch. Ui, nur noch 22 Minuten uebrig, ich versuch nochmal schnell was mit Bildern zu machen…

Och mennoe… eigentlich hatte ich die Bilder gedreht. Jetzt sind sie es doch nicht. So ne scheisse mit der scheisse. Huch, das hab ich gar nicht gesagt…

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Oktober 14, 2008 at 12:13 pm 1 Kommentar

Sydney und der Hochhausschock …

Hossa, ging das schnell. Und schon schreibe ich aus dem X-Base in Sydney. Doch fangen wir mal wieder der Reihe nach an:

Nachdem ich im Bangkoker Flughafen festgestellt hatte, dass die Thailaender keinen Kaffee kochen koennen (widerlich bitter), habe ich mich nach gefuehlten 50 Stunden Aufenthalt und dem Wechsel zwischen Klo und Raucherraum auf zum Gate gemacht. Ja und urploetzlich wurde mir unheimlich schlecht. Und ich weiss gar nicht warum. Das hoerte nicht mehr auf und war echt unangenehm. Noch dazu hatte ich seit ewigen Stunden keine Frischluft mehr eingeatmet – konnt ja aus dem Flughafen nicht raus. Naja und dann redet man sich noch mehr ein und es wird nur noch schlimmer.

An Bord ging das dann zum Glueck und diesmal hatte ich auch nettere Nachbarn – ein junges Paerchen. Die Filmauswahl war bei Thai Airways wieder die gleiche, das Essen war anders und zumindest das Abendbrot auch recht lecker. Wenn auch nicht viel, konnte ich zwischendurch ein wenig schlafen. Doch nach 20 Stunden Flug findet man mit der Zeit partout keine bequeme Position mehr. Aus dem Fenster sehen konnte man auch nicht, da alles schwarz war. Naja, bis dann ca. 100 km vor Sydney doch mal Leben in die Bude kam: Turbulenzen. Die Crew hat es sich einfach gemacht und einfach mal gar nichts dazu gesagt. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, ein wenig wie in der Achterbahn, aber die ersten Leute haben schon angefangen zu kreischen. Doch nach 10 min war es vorbei und wir sahen die ersten Lichter von Australien.

Nach einer wirklich sehr, sehr sanften Landung – Achtung, das ist keine Ironie! – sind wir dann im 6 Grad kalten Sydney angekommen. Rucksack organisiert, im Hostel angerufen, durch den Zoll und ab an die frische Luft. Das war extrem notwendig und laengst ueberfluessig. Hab dann auch gleich meinen Busstieg gefunden und wurde mit ein paar anderen Work and Travellern ins Hostel gefahren. Bei diesen ersten Eindruecken aus dem Bus kam mir Sydney sehr, sehr dreckig vor. Doch jetzt im Nachhinein geht es eigentlich.

Doch nur weil ich im Hostel war, konnte ich nicht unter die heiss ersehnte Dusche huepfen. Warten hiess es bis wir einchecken koennen. Schliesslich war es ja gerade erstmal 7 Uhr morgens und ab 12 Uhr mittags sollte das Einchecken stattfinden. Da half es auch nichts, dass ich seit gefuehlten 50 Tagen nicht mehr unter der Dusche stand. Zum Glueck stand ein Raum bereit, in welchen wir unsere grossen Rucksaecke packen konnten um die Stadt zu erkunden. Just habe ich mir dann fuenf Jungs geangelt – oder sie eher mich, mit denen ich dann gleich mal losgezogen bin. Bei immerhin schon 9 Grad, aber nach stundenlangem Laufen ist auch das einfach nur noch kalt. Also sind wir runter Richtung Hafen, unter der Harbour Bridge durch, vorbei am Opera House und quer durch die Stadt. Apropos Stadt: Also so wirklich gefaellt mir Sydney ja nun nicht. Die Hochhaeuser sehen aus wie mal eben schnell hingepappt und alles ist krumm und schief, ohne Raster und Ordnung. Naja, jedem das seine und trotzdem sieht jede Ecke gleich aus.

Ja und von eben jener Erkundungstour sind wir gerade zurueck gekehrt und warten immernoch darauf, dass wir einchecken koennen. Da es allerdings inzwischen 12.10 Uhr ist, wird das hoffentlich gleich losgehen, damit ich endlich mal heiss duschen kann. Bis dahin werde ich noch schnell Mails checken.

Was sonst geplant ist? Nach der Dusche? Mal schauen. Eventuell werde ich gleich solche unangenehmen, wenn auch wichtigen Wege erledigen wie Vodafone, Westpac, Steuernummer und .. oehm … das Vierte vergess ich immer. Irgendwas war noch …

Juli 23, 2008 at 4:13 am 4 Kommentare

Bangkok, ich bin da!

Juhhuu!! Den ersten Zwischenstopp habe ich geschafft und nun sitze ich in einem Kaffee Cafe im Bangkoker Airport und kann 20 Minuten kostenlos ins Internet, wenn ich vorher was fuer 150 Bat gekauft habe – circa 2,50 Euro. Ganz schoen teuer, aber ansonsten passt es – ausser, dass es kein Eurozeichen auf der Tastatur gibt, y und z vertauscht sind und die oes, aes und ues fehlen. Passt, ich habe Internet gefunden, ich bin gluecklich.

Aber der Reihe nach: Am Frankfurter Flughafen ging es gleich gut los, als ich beim Abgeben meines Rucksackes eben jenen nochmal ausraeumen durfte, weil ich die Feuerzeuge drin gelassen hatte. Huch. Hatte mir irgendwie eingebildet, dass das erlaubt waere. Spaeter bei der Sicherheitskontrolle haben die mich dann mit sogar zwei Feuerzeugen in meinen Hosentaschen durchgelassen. Vorher den Abschied von den Eltern gut ueberstanden, Trudi (Insider) mit den auf den Weg bekommen – hat heute Nacht auf meinem Bauch geschlafen. Dann ewig lang von der einen zur anderen Seite im Flughafen Frankfurt rumgeirrt, weil ich diese doofen Raucherraeume finden wollte. Hab ich dann auch und mich gefuehlt wie im Zoo – nur, dass ich das Tier war. Glaskaesten waren das, eingepfercht und diskrimminiert habe ich mich gefuehlt. Naja, lang warten musste ich gar nicht, weil irgendwie nochmal mit Jedem telefoniert vor der Abreise.

Dann ab in den Flieger zu Thai Airways. Einen Fensterplatz habe ich bekommen und mein Nachbar hat mich nach fuenfmal laut durch das Abteil schreien auch gehoert, um mich aufs Klo zu lassen. Schliesslich laeuft Bier ja schnell durch ;o) Ansonsten bin ich mit der Fluggesellschaft sehr zufrieden, jeder hatte einen eigenen Bildschirm vor der Nase, sowie Decke und Kopfkissen. Eine richtige Speisekarte mit der Wahl zwischen zwei Gaengen wurde mir praesentiert und alles in feinem, hoechst erotischen Lila als Corporate Design. Sehr schick und edel – auch, wenn es nur Economy Class war, mir hat es gereicht. Ach je und die Filme … eine riesige Auswahl, ich wusste gar nicht was ich zuerst gucken sollte. Hatte im Endeffekt Zeit fuer zwei Filme, zwischendurch hab ich ein bisschen geschlafen – so zweimal zwei Stunden. Mein Nachbar meinte auch irgendwie die ganze Zeit, sein extrem grelles Licht anlassen zu muessen, was es mir nicht gerade leicht machte, zu schlafen. Ansosten sind wir dann um 12.48 Uhr Ortszeit (7.48 Uhr in Deutschland) gelandet, der Kaffee zum Fruehstueck war grausam –  war das Einzige, was ich auszusetzen hatte.

Tja, hier duerften es so circa 32 Grad sein und ziemlich schwuel, aber von allem krieg ich nichts mit, weil ich nicht ausm Flughafen raus kann. Doch, fuer irgendeine Gebuehr, die ich gerade vergessen hab. Ansonsten heisst es jetzt erstmal warten, bis es weiter geht. Hab mal gerade 5 Euro in Bat getauscht, ergab 262. Ob der Kurs jetzt gut ist: Keine Ahnung. Ist ja nicht fuer lange. Und auch wenn es jetzt einige aergern wird, kann ich mit Stolz berichten, dass ich mir im Duty Free gerade eine Stange Lucky Strike fuer umgerechnet 10 Euro gekauft habe ;o)

So, bis zur Boarding Time sind es noch 3 1/2 Stunden, werde die schon mit Kaffee trinken rumkriegen – habe gerade ein Lavazza entdeckt! Dann ab nach Sydney. Weiss noch nicht, wie schnell ich mich dann von dort melden kann, weil erstmal ins Hostel fahren und so … wird aber schon. Lebe auch noch und bin nur durch die Muedigkeit ein wenig angeschlagen 😉

Juli 22, 2008 at 9:01 am 5 Kommentare

Noch … öhm … 8 1/2 Stunden

So, jetzt noch mal schnell Tschüß zu Jena, Leipzig und Deutschland sagen! Just in diesem Moment (wenn der Rechner runter gefahren ist) machen wir uns auf zum Flughafen … Frankfurt, wir kommen!

Alles, aber wirklich alles ist fertig – hoffe ich. Rucksack ist gut gefüllt, hatten aber gar keine Probleme beim Packen. Hat alles beim ersten Mal geklappt. 15,4 kg sind es insgesamt geworden, weniger als ich dachte, aber der Rucksack ist trotzdem schwerer als ich dachte ;o)

Ok, keine Zeit, müssen los. Werde bei meinem Stopover in Bangkok versuchen irgendwie ins Internet zu kommen. 12 Uhr mittags zu thailändischer Zeit komme ich da an, hier dürfte es ca. 7 Uhr früh sein. Bin mir aber nicht hundertprozentig sicher, ob Thailand nur 5 Stunden vor unserer Zeit liegen. Wir werden sehen … Bis dahin!

Juli 21, 2008 at 1:43 pm 1 Kommentar

Noch zwei Tage …

Dann ist Schluss mit meinem Praktikum hier. Viereinhalb Monate Arbeiten mit viel, viel gewonnener Erfahrung neigen sich dem Ende. Zum einen mit einem weinenden Auge, weil viel gelernt, zum anderen mit einem lachenden Auge, weil bald in Down Under, verlasse ich die Redaktion und meinen geliebten Blog.

Mein Praktikum ist zu Ende und das heißt, dass ich bald mein Jahr im Ausland antrete. DIe Zeit wird immer knapper, jetzt heißt es nochmal ranhalten.

Der Antrag für das Stipendium beim DAAD wartet noch, zudem habe ich nächste Woche einen Termin mit meinem Praktikumsverantwortlichen von der Uni zwecks Evaluationsgespräch. Elena hat jetzt als Zwischenmieterin fest zugesagt (juhhuu), am 3. September kommt sie und überhaupt ist es nicht mehr lang bis Australien.

Heute in drei Wochen dürfte ich schon in Bangkok rumtingeln und auf der Suche nach dem Flugzeug sein, welches mich nach Sydney bringt …

Juli 1, 2008 at 5:18 pm 3 Kommentare


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