Posts tagged ‘Brisbane’

Fortsetzung.

Hach, die Fotos sind ja alle so durcheinander. Ich wuerde mir ja auch die Muehe machen und denen Bildunterschriften geben, aber das dauert noch viel, viel laenger, da ich dann jedes einzeln hochladen muesste und so kann ich alle mit der gleichen Anfangsnummer zusammen hochladen. Also die Fotos sind teilweise noch Byron Bay (aber nur ganz wenige) und groesstenteils von Surfer’s Paradise. Warum da Fotos dabei sind, die ich gar nicht ausgewaehlt habe und dafuer welche fehlen, weiss ich nicht. Der Computer wollte wohl gemein zu mir sein. Macht nichts. Da ich einmal wieder im Internet bin und gleich eine ganze Stunde hinten dran gehaengt habe, kann ich die ersten Fotos von Brisbane gleich mit hochladen …

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Oktober 14, 2008 at 1:17 pm Hinterlasse einen Kommentar

Stichpunkte zu Ende bringen …

… also den Artikel von gestern beenden und Briiiiiissssbane sind angesagt!!

Und die Internetzeit rennt schon wieder. Und der Rechner hier in dem Hostel in Brisbane ist mal wieder arschlangsam und da ich eigentlich ein paar Fotos hochladen wollte, kommt jetzt alles ganz unspektakulaer aneinander gereiht und ganz langweilig. Sorry, aber ihr wollt doch lieber neue Fotos haben?!

Also, gestern hatte ich damit gestoppt, dass ich meine Surfstunden gebucht hatte. Worauf ich auch maechtig stolz bin, schon allein weil es Sport ist. Hier in dem Hostel in Brisbane gibt es eine Waage … ich habe mich draufgestellt … und bin tot umgefallen. Dachte ich zumindest erst. War dann aber irgendwie doch nicht tot, musste aber die Traenen zurueck halten. Nein, ich sage jetzt nicht wieviel, ist mir zu peinlich. Aber ehrlich gesagt, haette ich nicht gedacht, das es sooo viel ist. Buhhuu … deshalb uebermorgen ab aufs Bord und abnehmen. Dabei habe ich meine Ernaehrung, seit ich auf Reise bin, nochmal grundlegend geandert. Keine Pancakes mehr, keine Schokolade. Nur Fruehstueck und Abendbrot und zwischendurch nur Obst. Und bisher klappt es. Und trotzdem hat die Waage unter meinen Fuessen ganz schoen geschnaubt, als ich auf ihr stand.

Nun ja. Nachdem ich gebucht hatte, wollte ich mit dem Shuttlebus wieder zum Hostel fahren – der nur alle zwei Stunden faehrt. Als ich an der Bushaltestelle stand und in einer Minute der Bus kommen wuerde, fiel mir allerdings ein, dass ich die Surflessons fuer einen Tag gebucht hatte, an dem ich in Brisbane bin. Ich Trottel! Also zurueck, umgebucht und dann ich nicht zwei Stunden auf den naechsten Bus warten wollte (ich war schon 6 Stunden in der Stadt), wollte ich heimlaufen. Ich glaub normalerweise sind das zwei bis drei Kilometer. Ich bin aber ewig am Strand lang gelaufen (ganz stolz auf mich) und habe ewwwwiiigggg gebraucht. Staendig angehalten, hier was interessantes, dort was aufregendes gesehen. Nun ja, da lagen Quallen rum und Kugelfische – eigentlich war es nur einer, aber der hat mich fasziniert, als ob da ein Dutzend gelegen haette. Und alles war ganz toll und schliesslich war es meine erste Beruehrung mit australischem Meer – wenn bis zu den Knoecheln zaehlt. War vorher noch nie drin. Ja, das aendert sich jetzt aber alles. Also bin ich gelaufen und gelaufen. Nun ja, irgendwann fiel mir auf, dass die schrecklichen Hochhaueser (Hotels) aufgehoert hatten. Huch, zu weit. Also hab ich ein bisschen rumgefragt. Bin viel zu weit gelaufen, musste ca einen km wieder zurueck und dann nochmal ewig weit. Insgesamt habe ich drei Stunden gebraucht, aber es war toll! Und man hat so ein tolles Gefuehl, wenn man mal den Koerper etwas bewegt ;o)

Den Abend habe ich aeusserst unspektakulaer, aber sehr humorvoll mit deutschen Maedels verbracht. Einfach nur Geschichten erzaehlt.

Dann ging es heute morgen auf nach Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. Ich bin wieder in einer Grossstadt. Hat seinen Reiz, obwohl ich momentan mehr Bock auf die kleineren habe. Ich habe bis jetzt noch nicht rausgekriegt, wieviele Einwohner Brisbane hat, werde mich aber auf dessen Fersen machen. Meiner Meinung nach ist es ein kleines Abbild von Sydney, nur noch gedrungener und als ob alles noch weniger zusammen passt. Irgendwie hat das aber seinen Reiz und macht es gemuetlich. Das Stadtzentrum bildet eine ewig lange Fussgaengerzone mit tausenden Geschaeften. Aber stolz wie Oskar habe ich heute nichts gekauft – ausser Postkarten fuer Juulz.

Naja, nachdem ich am fruehen Nachmittag im Hostel angekommen war – mal wieder eins von der sehr, sehr groesseren Sorte, aber sehr stylisch und modern, wollte ich doch eine Kleinigkeit essen und da ich am Rande von Chinatown war – klar, da bin ich doch dabei! Also fand ich ein kleines feines Thairestaurant, in welchem ich Thai Curry Laksa gegessen habe, welches meine gesamten Geschmacksnerven abgebrutzelt hat. War das scharf! Aber sowas von lecker. Und dann bin ich mit einer anderen Kundin ins Gespraech gekommen, die aus Thailand kommt und hier studiert und wir haben gelabert und gelabert. Zum Schluss hat sie mir ein bisschen die Stadt gezeigt und ihre Kontaktdaten gegeben, da sie direkt aus Bangkok kommt und wahrscheinlich dort ist, wenn ich da bin. Prima ist das!

Dann musste sie in die Uni und ich wollte mir mal den botanischen Garten anschauen. Der hat auch seinen Reiz, auch wenn es mehr ein Park ist. Am Wasser entlang, nein, Brisbane liegt natuerlich nicht am Meer, sondern am River, wie wir alle wissen -raeusper-, naemlich am … oehm … Ich-hab-den-Namen-Vergessen-River. Macht auch nichts, auf jeden Fall bin ich da ewig langgelaufen und gelaufen und gelaufen. Zum Schluss am Hafen lang, an welchem ich schon lange nicht mehr so viele, gute und teure Restaurants nebeneinander gesehen habe. Alles sehr edel und elegant. In diesem Moment hatte ich mich in Brisbane verliebt, wohlbemerkt mit dem Wissen, dass ich niemals dort essen gehen werde. Aber es sah toll aus. Nun bin ich im Hostel und weiss noch nichts mit dem Abend anzufangen. Bin das erste Mal wirklich allein irgendwo und von meinen Zimmergenossen habe ich noch keinen getroffen. Naja, das wird noch. Ui, nur noch 22 Minuten uebrig, ich versuch nochmal schnell was mit Bildern zu machen…

Och mennoe… eigentlich hatte ich die Bilder gedreht. Jetzt sind sie es doch nicht. So ne scheisse mit der scheisse. Huch, das hab ich gar nicht gesagt…

Oktober 14, 2008 at 12:13 pm 1 Kommentar

So viele Deutsche hier!

Nicht nur im Hostel, was momentan echt hauptsaechlich von Deutschen regiert wird. Als ich hier angekommen bin, waren die meisten aus Irland oder England. Und nun kommen die Hollaender und die Deutschen. Dabei versuche ich denen aus dem Weg zu gehen – und komme damit bestimmt unhoeflich rueber, aber ich rede sonst Deutsch und das will ich ja nicht. Zum anderen habe ich auch ein paar Auswanderer getroffen. Also hauptseachlich ist es eine Familie, die zweimal pro Woche zu uns zur Lunch Time ins Cafe kommen. Vater und zwei Soehne, beide natuerlich erwachsen, arbeiten wohl alle drei im Baenker Viertel und mit denen ist es echt immer lustig. Jedes Mal versuchen wir neue deutsche Woerter zu finden, fuer die es keine englische Uebersetzung gibt. Angefangen hat das mit „Guten Appetit“. Gibt es im englischen nicht. Die sagen dann „enjoy (your meal)“, aber das ist auch schon alles. Oder „Schadenfreude“ oder „Lebensangst“. Naja, das nur so am Rande. Die sind vor 10 Jahren ausgewandert und der Vater moechte schon gerne mal zurueck gehen, aber seine Frau nicht. Dann habe ich heute im Cafe eine nette, etwas dicklichere Dame kennengelernt. Die ist vor ueber 30 Jahren ausgewandert. Aus Liebe! Hach nee, wie romantisch. Hat dann halt einen Australier geheiratet und inzwischen auch erwachsene Kinder und so. Ja gut, das ist wahrscheinlich nicht so interessant.

Weniger interessant ist wahrscheinlich auch, dass ich heute morgen meinen zweiten australischen Kater erlebt habe. Ich hab eigentlich gar nicht so viel getrunken, dachte ich. Vor allem, weil ich nur zwei Stunden in dem Club war. Aber wahrscheinlich lag es wieder am durcheinander Trinken. Naja, bin dann schwankend heute morgen aufgewacht, im Laufe des Tages hat sich das dann aber zum Glueck wieder erledigt.

Jetzt was Interessantes: Ich habe gestern meinen Eastcoast-Trip geplant! Juhhuuu!! Am 6 Oktober geht es wahrscheinlich los, werde ein Busticket von Sydney nach Cairns buchen und dann zwischendurch immer mal aussteigen und dann wieder weiterfahren. Man kauft das Busticket naemlich nach Dauer und kann dann so oft stoppen und wieder auf den Bus aufspringen wie man lustig ist. Und der Bus hat insgesamt ueber 80 Stopps! Das fiel es erstmal schwer das Richtige rauszusuchen, weil ich ja eigentlich nur einen Monat lang hochtraveln will. Nach hin und her Geschiebe der Tage, Zeiten und Orte habe ich mir jetzt folgende Route rausgesucht:

 

6 Okt. ab: Sydney Central Station Richtung Norden um 7 oder 14 Uhr

6 Okt an bis 7 Okt ab: Tea Gardens (mit Ferry to Port Stephens, soll ganz schoen sein)

8 Okt an bis 11 Okt ab: Byron Bay (Straende plus Tagestrip nach Nimbin – Hippiedorf)

11 Okt an bis 14 Okt ab: Surfers Paradise (an der Gold Coast)

14 Okt an bis 16 Okt ab: Brisbane (soll eine tolle Stadt sein)

16 Okt an bis 19 Okt ab: Nambour oder Matilda Roadhouse (keine Ahnung, eigentlich nur, um nach Noosa zu kommen, muss man als Backpacker mal gewesen sein, mit Sunshine Coast)

19 Okt an bis 23 Okt ab: Hervey Bay (von hier kann man auf die Fraser Islands, dort Safari Touren, Segeltorns und WhaleWatching machen)

24 Okt an bis 31 Okt ab: Airlie Beach (der Startpunkt fuer die Whitsunday Islands, da werde ich eine fuenftaegige Tour inkl Schnorcheln am Great Barrier Reef und Segeltorns machen, evl mit Tatjana)

31 Okt an bis 02 Nov ab: Townsville (weiss nicht genau warum, gehoert eben dazu)

02 Nov an: Cairns Terminal

Geschafft! Was ich dann in Cairns mache, weiss ich auch noch nicht, weil so gross soll die „Stadt“ nicht sein. Auf jeden Fall gibt es dort wohl ganz viel Regenwald und tolle Wasserfaelle und so. Das werde ich mir dann bestimmt angucken und dann mal schauen ob ich dort einen Job bis Ende Dezember finde oder ob ich dann nach Darwin (ganz im Norden) fliege und dort nach einem Job suche. So weit will ich dann doch noch nicht planen, aber freuen tue ich mich sehr! Endlich warmes Wetter, Sonne, Strand, Meer und Surfer!!

So, dann werde ich bis dahin noch dem Alltag trotten und das teure Internet verfluchen.

September 10, 2008 at 11:52 am 3 Kommentare


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