Posts tagged ‘Internet’

Ilfracombe, ich bin da!

Da mich das ueberaus langsame Internet hier gerade zum Ausrasten bringt und ich schon seit 2 Stunden online bin, will ich mich kurz fassen und mitteilen, dass ich gut angekommen bin, hier im Outback alles fein und natuerlich heiss ist und auch sonst alles toll ist. Naja. Hinterlasse nur noch kurz meine neue Adresse und eine Festnetznummer hinterlassen, da ich hier natuerlich keinen Empfang habe. Wann man mich darauf anrufen kann, ist ungewiss, da es keine feste Zeit gibt, wann wir schliessen, aber auf jeden Fall abends und nicht vor 10 Uhr. Wobei zB sonntags oder so es auch vorkommen kann, dass wir eher zu machen. Einfach versuchen und nach „Kat“ fragen. Also, Adresse:

Wellshot Hotel

Katrin Klaus

Main Ave

Ilfracombe QLD 4727

.. und Telefonnummer is 0061 (fuer Australien) und dann bin ich mir nicht sicher, ob mit oder ohne „0“, einfach probieren: 0746582106. So, das war erstmal das Wichtigste, fuer Details hab ich gerade keine Nerv, weil das Internet hier doch schrecklich langsam ist ;o) Aber ich werde mich wieder melden ..

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Dezember 6, 2008 at 7:25 am Hinterlasse einen Kommentar

Geburtstag bei 34 Grad

Hach, war das ein abwechslungsreicher Geburtstag. Wenn auch arbeitsreich war er sehr schoen. Letzte Woche hatte ich ein paar Leuten erzaehlt, dass ich bald Geburtstag habe, aber da hier jeder Tag gleich ist und man nicht aufs Datum guckt, vergisst man schnell. Abends gab es dann doch noch eine kleine Party fuer mich (so suess). Gestartet hat sie mit einem Shot namens Chocolate Cake, bei welchem man nach dem trinken in einen Zitrone beisst. Ein bisschen. Und dann schmeckt es nach Chocolate Cake. Wirklich! Voll lecker. Dann gab es von meinen Chefs eine Flasche Southern Comfort (juhhuu, liebe ich) und eine ganz suesse Geburstagskarte, wo alle unterschrieben haben. Und das englische Paaerchen hat mir auch ein paar Kleinigkeiten geschenkt. Dann haben alle gesungen mit Gitarre und so. So suess! Naja und so ging es den ganzen Abend, gemuetlich mit Gitarre draussen sitzen und trinken. War sehr schoen, nur bin ich deshalb heut frueh nicht joggen gewesen (waere zu wenig Schlaf gewesen). Zudem hatten alle angefangen mir Drinks auszugeben. Und heute bekomme ich noch einen echten Schokoladenkuchen! Ja, die liebe Crissi wollte es sich nicht nehmen lassen mir einen Geburtstagskuchen zu backen und da ich ihr vorher nichts gesagt hatte, bestand sie darauf, dass ich den heute bekomme. Naja und gegen Schokoladenkuchen kann man ja nun nicht wirklich viel sagen ;o)

Ueberraschenderweise haben mir auch sehr, sehr viele Leute gratuliert. Auch an dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank an alle! Es haben wirklich viele dran gedacht, auch an paar, die mich anrufen wollten und nicht mitbekommen haben, dass ich hier ja keinen Empfang habe. Naja, der Wille zaehlt ;o)

Ansonsten ist hier alles beim alten. Samstag war grosse Nacht hier mit Band, wo wirklich jeder kam (ist ein Riesenereignis, da ja sonst nichts geht). Uff, das war eine lange, aber sehr sehr lustige Nacht mit vielen Cocktails (seit Freitag verkaufen wir naemlich auch Cocktails). Jaja. Und Sonntag nach 2 Stunden Schlaf … baeh .. arbeiten. Naja. Aber das wird schon alles. Mir geht es gut und das ist wichtig.

Und auf das Paket kann ich momentan einfach nur warten ;o)

November 18, 2008 at 5:32 am 2 Kommentare

New Years in Lakeland!

Ja, ich habe mich vorgestern entschlossen Silvester in Lakeland zu bleiben. Silvester ist nur eine Nacht, letztes Jahr habe ich da auch gearbeitet und ich kann mir vorstellen, dass es hier echt lustig wird. Warum ist voellig ueberfuellte und ueberteuerte Sydney gehen?! Ja, so ist der Plan. Ansonsten ist es hier immernoch heiss, aber ich fuehl mich sauwohl. Alles prima, ich arbeite fleissig und krieg irgendwie trotzdem immer die Zeit rum. Und die Locals sind ja alle so freundlich und nett und ach ja, lustig mit denen. Werde jetzt wahrscheinlich bis 11. oder 12. Januar bleiben, weil hier am 10. Januar ein ganz grosses Rennen ist mit Motorraedern und so und da wird es sauvoll werden und meine Chefin braucht da jede Hand. Macht mir nichts aus. Danach flieg ich dann nach Sydney. Brauch ja nach Silvester nicht zwei Wochen dort rumgammeln.

Und jetzt kommts: Ich gehe joggen! Morgens um 6! Ja, ich, Katrin Klaus, gehe jeden Morgen um 6 Uhr joggen (naja, seit drei Tagen, aber ich wills durchziehen). Nach einer kalten Dusche leg ich mich dann nochmal ein, zwei Stuendchen aufs Ohr und dann fange ich an zu arbeiten. Vielleicht wird das hier doch noch was mit dem Abnehmen ;o) Ich versuche sehr gesund zu essen und fuer Schokolade ist es eh viel zu warm. Naja.

Ja, mehr gibts eigentlich nicht zu erzaehlen. Ist halt ganz schoen hier, weil so langsam kennt man jeden und viele Maenner sind ja immer toll ;o) Uebrigens kann ich jetzt auch den Laptop von meiner Chefin benutzen um ins Internet zu gehen. Kostenlos. Nur nicht so lange. Deshalb weiss ich noch nicht, ob ich dazu kommen werde, Fotos hochzuladen.

November 13, 2008 at 6:32 am 8 Kommentare

Es ist heiss! (und ich habe keinen Handyempfang)

Dennoch bin ich gluecklich und durchgeschwitzt in Lakeland im Niemandsland angekommen. Es ist sogar fast noch besser als ich es mir vorgestellt habe. Momentan sitze ich im wahnsinnig teuren Caravanpark im Internet. Nee, also das Internet ist teuer, nicht der Caravanpark. Neben diesem gibt es noch einen kleinen Shop, einen Kilometer entfernt eine Tankstelle und unser Hotel/Motel. That’s it. Also wirklich keine Moeglichkeit, auch nur irgendwelches Geld auszugeben. Das Hotel ist ganz niedlich, mit Pub dran (gleichzeitig Bottleshop), das Zimmer ist spitze, das englische Paerchen (mit denen ich hier zusammen arbeite), sind total nett und lieb (das Ehepaar, welchem das Hotel gehoert, kommt erst morgen, weil die gerade im Urlaub sind). Ich fange auch erst morgen an zu arbeiten und weiss gar nicht was ich hier den ganzen Tag machen soll. Deshalb erstmal Internet, allerdings sind die Rechner nicht auf dem neuesten Stand der Zeit, weshalb ich noch nicht weiss, ob das was mit Fotos hochladen wird. Ich werde es probieren. Spaeter. Hier erstmal meine neue Adresse:

Lakeland Downs Hotel Motel
Katrin Klaus
Gulf Development Road
Lakeland, QLD 4871
Australia

Ziemlich doof ist hier, dass ich keinen Empfang mit dem Handy habe. Es gibt zwar ein Payphone, von welchem ich dann anrufen kann, aber wenn jemand mit mir telefonieren will, muss er das irgendwie uebers Internet vorher ankuendigen, dann rufe ich zurueck (wobei ich sicher nur einmal pro Woche ins Internet gehen werde, da es ja fast nichts zu berichten geben wird). In ganz dringenden Notfaellen kann man auch im Hotel anrufen (da gibt es ja nicht soooo viele und es ist auch nicht so busy, dass man da nicht mal kurz telefonieren kann). Die Nummer ist (mit Australien-Vorwahl): 0061 7 4060 2142. Arbeiten muss ich immer von 9 bis 12 Uhr morgens und in etwa 5 bis 10 Uhr abends (spaetestens). Davor, dazwischen und danach kann man mich erreichen (bitte an 9 Stunden Zeitunterschied denken).

Ansonsten hab ich mich fein von Cairns verabschiedet, musste heute 5.15 Uhr aufstehen (prima), hatte aber noch schoene letzte Tage. Nachdem Donnerstag rumgammeln angesagt war, ging es Freitag frueh nach Cape Tribulation fuer eine 2 Tage, 1 Nacht-Tour. Hach und das war schoen. Ca. 3 Stunden faehrt man da hin, aber zwischendurch habe wir einige Stopps gemacht. Auf der Hinfahrt waren das der Mossman River (mit Regenwald), eine Wildlife Sanctuary mit grossen Krokodilen und anderen lustigen Tieren und was weiss ich, ein paar Lookouts und den Rest habe ich vergessen. Auf dem Rueckweg ging es zu einer Ice Cremery, die das Eis direkt aus den Fruechten machen, die drumrum wachsen, eine Riverfahrt auf der Suche nach Krokodilen (haben auch welche gesehen und man glaubt gar nicht, wie aggressiv die sein koennen), ein paar weiteren Lookouts und eine Fahrt durch Port Douglas. Alles in allem ganz schoen. In Cape Trib hatten wir dann einen Tag (von 1.30 freitags bis 1.30 samstags) und es ist traumhaft dort. Mitten im aeltesten Regenwald der Welt wurde das Hostel da hin gebaut, welches bis runter zum Strand ging. Und der war gigantisch. Keine Menschenseele und so traumhaft schoen. Hach, mal wieder Postkartenmotive. Samstag morgen haben wir dann auch Sea Kayaking gemacht. Also mit den Kajaks los gepaddelt und gepaddelt und gepaddelt und gepaddelt. Hab komischerweise gar keinen Muskelkater. Auf der jeden Fall war das sehr schoen, haben ein paar Schildkroeten gesehen und dann an einem anderen Strand halt gemacht (der Hammer), auf ein paar Felsen geklettert, Fotos geschossen, Aussicht genossen, Keks gegessen, nochmal zurueck ins Wasser, genossen und wieder zurueck gepaddelt. Sehr schoener Ausflug. So und jetzt versuch ich mal was mit Fotos zu machen. Schliesslich fehlen ja immernoch die von Bonnie und der Eisenbahn …

Ich krieg die Krise. Das geht nicht. Weil der Rechner hier keinen Kartenleser hat. Bei einem Kartenleser werden alle 100 Bilder einzeln angezeigt (also sortiert nach der ersten Nummer, die momentan was zwischen 46 und 50 ist und alle von 4600 bis 4699 auf einmal). Ohne Kartenleser muss ich die Kamera per USB anstoepseln und dann liest der Rechner das nicht als einzelne Dateien, sondern als eine riesige Ansammlung von Fotos, naemlich alle zusammen. Und auf meiner Kamera sind ca. 1500 Bilder. Und damit ist der Rechner hier einfach ueberfordert, so dass er entweder einfach abstuerzt oder, wenn ich ganz lieb zu ihm bin, einfach das Fenster des Hochladens schliesst und so tut, als waere nichts gewesen. Dann darf ich nochmal von vorn anfangen. Das habe ich jetzt viermal hinter mir. Jetzt habe ich keine Lust mehr. Bei StudiVZ kann ich auch keine Bilder hochladen, da der Rechner den schnellen Fotouploader nicht installieren kann (der hat Probleme mit dem ActiveX-Steuerelement) und beim alten Foto-Uploader das gleiche Problem wie bei WordPress entsteht. Zu viel auf einmal. Deshalb werde ich versuchen irgendwenn, wenn ich mal in Cooktown oder sonstwo bin, was hochzuladen. Tut mir ja leid, ich haett ja gerne die Fotos gezeigt. Bonnie, Eisenbahn und das traumhafte Cape Tribulation. Menno. Doof ist das …

November 9, 2008 at 6:00 am 2 Kommentare

Vom Regen verfolgt, die Zweite!

Gerade im – eigentlich – wunderschoenen Noosa angekommen, regnet es wie aus Eimern. Nein, wie aus Kuebeln! Eigentlich sogar noch schlimmer, der gleiche Regen, den ich gestern Abend in Brisbane hatte.

Uebrigens bin ich in Brisbane natuerlich nicht lange allein geblieben. Hab mich noch am ersten Abend mit einem kanadischen Paerchen angefreundet und Zeit mit denen verbracht. Am zweiten Morgen hab ich dann auch gleich mal den Tisch dort getestet. Hatte ich das erwaehnt?! Dass in dem Hostel der erste Kicker steht, den ich in Australien gesehen habe?! Auf jeden Fall stand er da und ich war ja so, so happy – mal davon abgesehen, dass er eine Glasplatte hatte und die Baelle damit schon mal fuern Arsch waren. Aber hey, ein Roberto mit Teleskopstangen. Ansonsten nicht schlecht! Naja, hab mich dann auch gleich mal von dem Canadier abziehen lassen, hat aber trotzdem Spass gemacht und die Basics kann ich noch.

Ja und gestern … gestern bin ich zur Southbank gelaufen (ich bin mir ueber das Geschlecht dieses Wortes nicht so ganz sicher), ein Stadtteil von Brisbane, der auf der anderen Seite des Flusses liegt. Soll so wohl das Vergnuegungsstueck sein mit Museen, Bibliothek, Riesenrad, Faehren und kuenstlichen angelegten Straenden, genannt „Lagunen“. Nachdem ich mich fleissig im Museum gebildet hatte (war echt interessant, ganz viele australische Tiere), hab ich mich dann mitten irgendwo ins Gras gelegt und mich gebraeunt (und hatte am Abend an den Armen wieder die roten Pusteln wie nach meinem ersten Sonnenbad, heute ist aber alles wieder normal). Dann bin ich auf dem Rueckweg nochmal an der Bibliothek vorbei, kurz ins Internet (20 Minuten free) um dann den langen Weg nach Hause zu laufen. Aber die Strecke wurde mir versuesst durch einen lieben Anruf von Juulz ;o)

Dann bin ich in den Woolworth rein, weil ich mal wieder lecker Gemuese kochen wollte (hab ich spaeter auch mit Mini-Oktopus und Prawns) und komme wieder raus und die Welt schien gerade unter zu gehen. In normalem Lauftempo braucht man etwa 7 Minuten von Woolworth bis zum Hostel. Ich bin gerannt (mit schwerem Rucksack und zwei Tueten mit Gemuese), kam schnaubend am Hostel an und war von oben bis unten klatschnass. Aber wirklich nass! Zum Glueck hatte ich meine Bordshorts und drunter Bikini an (der immernoch nass ist). Mein Cappi, was ich aufhatte, hat noch etwa zwei Stunden spaeter vor sich hingetropft. Nun ja. Nach einer warmen Dusche war ich dann mit dem kanadischen Paerchen was trinken um dann ins Bett zu gehen. Der Regen liess dann in der Nacht nach und heute morgen war alles trocken. Zwar noch ein wenig bewoelkt, aber ich dachte, dass es jetzt wieder schoener wird. Nichts da. Ich komme in Noosa an und es geht los. Soll wohl auch erst seit heute sein. Hach, habe ich ein Glueck ;o)

Naja, das Beste draus machen (was man auch immer bei dem Wetter machen kann) … und hoffen, dass es besser wird.

Das Hostel in Noosa macht erstmal einen ganz schoenen Eindruck (obwohl es in meinem Raum keine Steckdosen und keine Deckenlampe gibt). Nur ein kleines Laempchen an einer Wand ueber einem Doppelstockbett. An den Schalter kommt auch nur derjenige, der oben wohnt. Naja. Wird schon. Ich glaube Noosa wird mir – bei schoenem Wetter – gefallen. Der Strand ist zwar ein ganzes Stueck weg, aber es gibt Shuttle-Busse und wir liegen am Noosa-RIver mit ganz vielen Sandbaenken und so.

Wird schon, wird schon. Wie ist das Wetter in Deutschland? Ist es schon unter die 0 Grad gegangen?

Oktober 16, 2008 at 6:40 am 3 Kommentare

Stichpunkte zu Ende bringen …

… also den Artikel von gestern beenden und Briiiiiissssbane sind angesagt!!

Und die Internetzeit rennt schon wieder. Und der Rechner hier in dem Hostel in Brisbane ist mal wieder arschlangsam und da ich eigentlich ein paar Fotos hochladen wollte, kommt jetzt alles ganz unspektakulaer aneinander gereiht und ganz langweilig. Sorry, aber ihr wollt doch lieber neue Fotos haben?!

Also, gestern hatte ich damit gestoppt, dass ich meine Surfstunden gebucht hatte. Worauf ich auch maechtig stolz bin, schon allein weil es Sport ist. Hier in dem Hostel in Brisbane gibt es eine Waage … ich habe mich draufgestellt … und bin tot umgefallen. Dachte ich zumindest erst. War dann aber irgendwie doch nicht tot, musste aber die Traenen zurueck halten. Nein, ich sage jetzt nicht wieviel, ist mir zu peinlich. Aber ehrlich gesagt, haette ich nicht gedacht, das es sooo viel ist. Buhhuu … deshalb uebermorgen ab aufs Bord und abnehmen. Dabei habe ich meine Ernaehrung, seit ich auf Reise bin, nochmal grundlegend geandert. Keine Pancakes mehr, keine Schokolade. Nur Fruehstueck und Abendbrot und zwischendurch nur Obst. Und bisher klappt es. Und trotzdem hat die Waage unter meinen Fuessen ganz schoen geschnaubt, als ich auf ihr stand.

Nun ja. Nachdem ich gebucht hatte, wollte ich mit dem Shuttlebus wieder zum Hostel fahren – der nur alle zwei Stunden faehrt. Als ich an der Bushaltestelle stand und in einer Minute der Bus kommen wuerde, fiel mir allerdings ein, dass ich die Surflessons fuer einen Tag gebucht hatte, an dem ich in Brisbane bin. Ich Trottel! Also zurueck, umgebucht und dann ich nicht zwei Stunden auf den naechsten Bus warten wollte (ich war schon 6 Stunden in der Stadt), wollte ich heimlaufen. Ich glaub normalerweise sind das zwei bis drei Kilometer. Ich bin aber ewig am Strand lang gelaufen (ganz stolz auf mich) und habe ewwwwiiigggg gebraucht. Staendig angehalten, hier was interessantes, dort was aufregendes gesehen. Nun ja, da lagen Quallen rum und Kugelfische – eigentlich war es nur einer, aber der hat mich fasziniert, als ob da ein Dutzend gelegen haette. Und alles war ganz toll und schliesslich war es meine erste Beruehrung mit australischem Meer – wenn bis zu den Knoecheln zaehlt. War vorher noch nie drin. Ja, das aendert sich jetzt aber alles. Also bin ich gelaufen und gelaufen. Nun ja, irgendwann fiel mir auf, dass die schrecklichen Hochhaueser (Hotels) aufgehoert hatten. Huch, zu weit. Also hab ich ein bisschen rumgefragt. Bin viel zu weit gelaufen, musste ca einen km wieder zurueck und dann nochmal ewig weit. Insgesamt habe ich drei Stunden gebraucht, aber es war toll! Und man hat so ein tolles Gefuehl, wenn man mal den Koerper etwas bewegt ;o)

Den Abend habe ich aeusserst unspektakulaer, aber sehr humorvoll mit deutschen Maedels verbracht. Einfach nur Geschichten erzaehlt.

Dann ging es heute morgen auf nach Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. Ich bin wieder in einer Grossstadt. Hat seinen Reiz, obwohl ich momentan mehr Bock auf die kleineren habe. Ich habe bis jetzt noch nicht rausgekriegt, wieviele Einwohner Brisbane hat, werde mich aber auf dessen Fersen machen. Meiner Meinung nach ist es ein kleines Abbild von Sydney, nur noch gedrungener und als ob alles noch weniger zusammen passt. Irgendwie hat das aber seinen Reiz und macht es gemuetlich. Das Stadtzentrum bildet eine ewig lange Fussgaengerzone mit tausenden Geschaeften. Aber stolz wie Oskar habe ich heute nichts gekauft – ausser Postkarten fuer Juulz.

Naja, nachdem ich am fruehen Nachmittag im Hostel angekommen war – mal wieder eins von der sehr, sehr groesseren Sorte, aber sehr stylisch und modern, wollte ich doch eine Kleinigkeit essen und da ich am Rande von Chinatown war – klar, da bin ich doch dabei! Also fand ich ein kleines feines Thairestaurant, in welchem ich Thai Curry Laksa gegessen habe, welches meine gesamten Geschmacksnerven abgebrutzelt hat. War das scharf! Aber sowas von lecker. Und dann bin ich mit einer anderen Kundin ins Gespraech gekommen, die aus Thailand kommt und hier studiert und wir haben gelabert und gelabert. Zum Schluss hat sie mir ein bisschen die Stadt gezeigt und ihre Kontaktdaten gegeben, da sie direkt aus Bangkok kommt und wahrscheinlich dort ist, wenn ich da bin. Prima ist das!

Dann musste sie in die Uni und ich wollte mir mal den botanischen Garten anschauen. Der hat auch seinen Reiz, auch wenn es mehr ein Park ist. Am Wasser entlang, nein, Brisbane liegt natuerlich nicht am Meer, sondern am River, wie wir alle wissen -raeusper-, naemlich am … oehm … Ich-hab-den-Namen-Vergessen-River. Macht auch nichts, auf jeden Fall bin ich da ewig langgelaufen und gelaufen und gelaufen. Zum Schluss am Hafen lang, an welchem ich schon lange nicht mehr so viele, gute und teure Restaurants nebeneinander gesehen habe. Alles sehr edel und elegant. In diesem Moment hatte ich mich in Brisbane verliebt, wohlbemerkt mit dem Wissen, dass ich niemals dort essen gehen werde. Aber es sah toll aus. Nun bin ich im Hostel und weiss noch nichts mit dem Abend anzufangen. Bin das erste Mal wirklich allein irgendwo und von meinen Zimmergenossen habe ich noch keinen getroffen. Naja, das wird noch. Ui, nur noch 22 Minuten uebrig, ich versuch nochmal schnell was mit Bildern zu machen…

Och mennoe… eigentlich hatte ich die Bilder gedreht. Jetzt sind sie es doch nicht. So ne scheisse mit der scheisse. Huch, das hab ich gar nicht gesagt…

Oktober 14, 2008 at 12:13 pm 1 Kommentar

Surfer’s Paradise …

ist nur der Name und nicht wirklich das Paradies, aber es hat seine Reize.

Nachdem ich Sonntag morgen mit knirschenden Zaehnen Byron Bay verlassen habe – denn ich hatte mich echt in den Strand verliebt – da das Wetter mit meiner Abreise besser wurde, habe ich mich auf nach Surfers Paradise und damit Queensland, einen Staat weiter oben mit Hauptstadt Brisbane, gemacht. Hier gibt es keine Zeitumstellung, die Queenslaender sind dafuer zu faul, d.h. zu Deutschland sind es momentan nur wieder acht Stunden.

Zusammen mit einem niederlaendischen Maedel, die allerdings von Norden her kam, bin ich in das gleiche Hostel eingecheckt, welches uns beide erstmal einen Schrecken eingejagt hat. Auf den ersten Blick wirkt es naemlich ziemlich, ziemlich dreckig, eklig und vor allem mickrig. Wir kamen beide in einer 6er-Zimmer, welches den Raum einer geraeumigen Einmannzelle ausmachte, in welchem es keinen Schrank, keinen Muelleimer, keine zu oeffnenden Fenster gab. Prima! Laune im Keller. Bad war nebenan, kein Waschbecken in der Klozelle, nur ein 20 cm mal 5,5 cm grosses neben der Dusche. Und promt oeffnete sich eine andere Tuer und ich stellte fest, dass dieses Bad noch mit einem weiteren Zimmer zu teilen war. Ach, ich vergass unser erstes Problem: Das Hostel war nicht direkt in Surfers Paradise, sondern in Southport, gefuehlte drei Stunden entfernt. Nun ja, aber wir wurden vom Shuttle-Bus abgeholt und ich werde morgen auch wieder damit zum Bus gefahren.

Der Grund, warum ich dieses Hostel gebucht hatte, war der tolle Flyer, den ich Byron Bay gesehen habe. Mit den Fotos auf eben jenem hat das Hostel so viel gemeinsam wie ein durch das Outback huepfendes Kaenguruh und ein Gipfelkreuz in den Alpen (ok, doofer Vergleich, macht aber nichts). Einen Tag spaeter stellte sich dann jedoch heraus, dass anscheinend nur unser Zimmer auf dem Stand einer chinesischen 8-Kopf-Familie von 1987 war. Als ich in andere Zimmer hineinlugte, erkannte ich doch etwas von Zivilisation und sogar Aesthetik.

Nun gut, so viel zum Hostel, ich muss mich beeilen, denn in dem tollen Hostel kosten 20 Minuten Internet $2 – so viel wie noch nie. DIe tolle angekuendigte TV und DVD-Lounge stellte sich uebrigens als Fernseher mit einem Kanal und DVD’s zu leihen fuer $3 heraus. Auch toll. Nun gut, im Endeffekt hat es hier alles einen Kuschelfaktor und auch wenn ich nie auch nur einen Fussnagel in den Pool halten wuerde, kann man hier fuer zwei Naechte leben.

Aber zu Surfers Paradise. Oder vielmehr Southport. An sich ist das hier alles ganz kuhl gelegen, man weiss nie ob man am Meer oder am Fluss ist (ich habe schon versehentlich zwei mal den Fluss fuer ein sehr ruhiges Meer gehalten). Der Fluss ist breit und geht ueberall durch und alles scheint auf riesigen Inseln gebaut zu sein. Und das ist der erste Ort, an dem Wolkenkratzer nur so aus dem Boden schiessen. Ich meine Hotels. Fuer Australier, die Urlaub machen. Ja, es sieht aus wie an der Kueste in Spanien oder sonstwo und deshalb gefaellt es mir auch nicht sooo gut. Zudem fuehlt man sich momentan wie im Kaefig, da in zwei Wochen hier ein grosses Autorennen stattfindet und ueberall gebaut und was weiss ich gemacht wird.

Mist, noch 5 Minuten. Gestern war ich also mit der Hollaenderin nur in Sothport unterwegs, nur um festzustellen, dass am Sonntag alles um 18 Uhr zu macht (obwohl doch alles immer auf hat). Doof war das und deshalb gab es auch nicht viel zu machen.

Sie ist heute auch gleich weitergefahren, ich bin in die Stadt und war .. shoppen. Schrecklich ist das. Es ist alles so toll und ich weiss nicht wie ich das irgendwann mal schleppen soll. Naja. ACh, by the way, das Wetter ist jetzt natuerlich wieder gut. NACHDEM ich Byron Bay verlassen hab.

Dann habe ich meine ersten Surfstunden gebucht, hatte jetzt doch mal Lust drauf und mir dazu passend eine neue Bordshorts gekauft. DIe Stunden habe ich dann in Noosa am 17. Oct. Am 16. komme ich dort an, nachdem es morgen fuer zwei Naechte nach Brisbane geht.

Mist. Internet alle. Rest kommt morgen. Sonst, geht noch der ganze ARtikel floeten.

Stichpunkte: Strand. Kugelfisch. Bruecke. 3 Stunden. Oder so.

Oktober 13, 2008 at 3:38 pm 3 Kommentare

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