Posts tagged ‘Kangaroo’

Immernoch im Kangaroo-Land

.. wurde gestern erst wieder dran erinnert, als eine kleine Gruppe Kangaroos nacht einfach mal auf unserer Hauptstrasse langgehueft ist. Unsere Hunde haben natuerlich versucht sie zu jagen, aber keine Chance. Viiiiel zu schnell. Ansonsten gibt es eigentlich gar nicht so viel Neues zu berichten, mir gehts gut, ich verstehe mich super mit meiner Chefin und den anderen Locals und habe festgestellt, dass Nicholas Sparks Buecher wesentlich interessanter auf englisch sind. Unbedingt mal ausprobieren!

Morgen wird Frenchie ankommen – so nennen Jo und ich liebevoll die Franzosin, die hier auch arbeiten wird -, sind beide schon ganz gespannt … und dann wollte Jo mir Montag einen Tag freigeben, aber .. ach, ein halber Tag tuts auch. Den nutze ich, um mit Jo in ihrem rotrotrotem Holden was-weiss-ich (aber schick) nach Longreach zu fahren (15 Minuten Drive), bisschen shoppen gehen und schliesslich zum Friseur (sieht komisch aus, wie das geschrieben ist). Juhhuu! Ich liebe Friseur. Aber nur ein bisschen Spitzen schneiden (damit meine Haare doch irgendwann mal wachsen) und blonde Straehnchen. Jaja. Und ich will dann natuerlich das Auto fahren.

Ansonsten freue ich mich schon auf Weihnachten ein bisschen (wenn man von der schrecklichen Dekoration ueberall absieht). Wird superlustig werden, ich mag Jo’s Familie und wenn wir am 25/12/08 geschlossen haben, veranstalten wir mit der riesen Family eine dicke Party. Haben schon angefangen ein bisschen zu organisieren. Jo wilden einen Mix-Tomaten-Salat machen und ich eine Midori-Bowle. Das ist echt traurig, dass in Deutschland keiner Midori kennt. Liquoer, gruen, angeblich Melone (schmeckt aber nicht unbedingt danach). Am meisten bekannt im Midori Illusion mit Wodka, Triple Sec, Midori natuerlich, Lime Cordial und Pineapple Juice. Lovely! Naja und damit machen wir eine Bowle. So aehnlich. Eine gruene Bowle mit roten, frischen Erdbeeren drin. Wird toll werden, aber bis dahin melde ich mich auf jeden Fall nochmal …

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Dezember 11, 2008 at 8:10 am 1 Kommentar

2562 km liegen schon hinter mir …

Jaaa und heute morgen bin ich um 6.15 frueh in Airlie Beach angekommen. Ich weiss nicht, wie viel ich im Bus geschlafen habe, nur, dass ich alle gefuehlte 20 Minuten meine Position veraendert habe, weil irgendwas weh tat. Doof, doof. Naja, aber ansonsten geht es mir gut. Arlie Beach ist so wie alles, grosse Hauptstrasse, nichts dahinter, eigentlich schoener Strand mit Hafen, aber alles verboten mit Schwimmen oder was auch immer. Jelly Fishs und Sharks. Dafuer haben die hier mal wieder eine wirklich unnatuerliche Lagune hingebaut. Naja, heute geht eh nicht viel. Stadt angucken, neue Fotos hochladen, Zeug packen fuer morgen. 7.50 Uhr werde ich abgeholt zu den Whitsundays. Juhhuu!!

Mein Wochenende in 1770 war recht amuesant, interessant und .. oehm. Nee, eigentlich war es total toll, ich habe viel gemacht, viel gesehen. Freitag Abend angekommen, ging dann nicht mehr allzu viel ausser einem ziemlich teurem Abendbrot im einzigen Pub (alles andere hatte schon zu, sind ja erst spaet angekommen) und Pool im Pub und ein paar Drinks. Samstag morgen bin ich dann gleich mal auf zu dem, weshalb ich natuerlich nach 1770 gekommen bin: Surfen. Allerdings wurde ich bitter enttaeuscht, da die Wellen ja so, so klein waren. Die hatten ueberhaupt keine Kraft, dich zu tragen und wenn du mal auf dem Bord standest, war die Welle schon weg, weil die nach dem Brechen sofort auseinander gefallen ist. Naja, war echt doof, hab aber fuer das Leihen des Bords nicht allzu viel bezahlt. Enttaeuschend war es trotzdem, aber vielleicht kann man ja auch unten in Tasmanien irgendwann surfen. Wird schon! Am Nachmittag haben wir eine Chopper-Tour gemacht. Chopper? Weiss jeder, was gemeint ist? Diese geilen Motorraeder aus den 60ern, funky und stylisch. Naja, unsere waren nicht ganz sooo gross (haben das ja vorher noch nie gemacht), aber gefetzt hat es trotzdem. Sind irgendwie 60 km quer durch die Landschaft gefahren (in einer Riesengruppe von 30 Leuten und unglaublicherweise ist keinem (!) was passiert). War echt voll der Fun und haben dann beim Sonnenuntergang ein Bierchen gezischt. Fotos kommen natuerlich, sehen auch echt toll aus. Zwischendurch haben wir uns noch mit ein paar Kaenguruhs unterhalten … das war der Samstag, abends war ich dann auch gut muede und Sonntag morgen (6.45 aufstehen, 7.50 Pick-up) bin ich zu einer Reef Tour rausgefahren. Mit einem kleinen Boot (12 Leute) sind wir raus aufs Great Barrier Reef (das ist der suedlichste Teil, der dort anfaengt) und waren schnorcheln bzw ein paar andere auch tauchen. Ui, war das toll! Haben voll viel gesehen, Schildkroeten und Haie und was weiss ich. (Die Haie dort machen aber nichts, die gucken nur doof aus der Waesche) Ja, das eine Mal ist ein Hai auch direkt 5 Meter unter mir langgeschwommen. Das war ein geiles Feeling! Und lecker Essen gab es! Mmh. Ganz gesund, aber voll lecker. Insgesamt haben wir zwei grosse Stopps gemacht und sind dann zum Sonnenuntergang wieder zurueck. Bei dem zweiten Schnorchelstopp hab ich das Unterwassergehaeuse der Kamera vom Skipper bekommen, da er fast die gleiche hat und meine Kamera da rein passt. Hab ich die also mit unter Wasser genommen und Fotos gemacht. Natuerlich sind die aber nicht soooo toll. Alle grau (wenn man Zeit haette, koennte man die mit Photoshop schoen bearbeiten) und weit weg, weil der Zoom mit dem Gehaeuse nicht zusammengepasst hat. Zudem war es unglaublich schwer, den Ausloeser zu drucken und meistens hab ich das Foto gemacht, wenn die Fische schon weg waren. Naja. Tolle Erfahrung trotzdem, hoffe morgen und die folgenden Tage wirds genau so schoen. Aber ich denke schon.

Naja, sonst gibt es eigentlich nicht allzu viel zu berichten.

Ach ja, eines wollte ich noch erzaehlen. Hervey Bay war ja am Freitag total langweilig, das einzig aufregende war, dass ich mein Abendbrot mit einem Possum teilen musste. Also so was aehnliches wie ein Possum war es. Hab draussen auf der Terasse gegessen, lecker Avocadocreme und Toast und auf einmal sass es auf meinem Tisch und schlabberte meine Avocadocreme leer. Und hat gar nicht aufgehoert! (Obwohl da so viel Knoblauch drin war) Und der sass wirklich direkt neben mir und hat sich streicheln lassen. Voll suess!! Und dann hab ich ihm erstmal mein Toast gegeben, weil mir die Avocadocreme zu schade war. Und dann sass das Tier da mit dem Toast in der Hand und hat es angenagt. Dann kamen zwei Maedels an und haben einen riesen Wirbel gemacht und die eine wollte einen Fotoapperat holen und in der Zeit ist das kluge Tier abgehauen. Natuerlich mit meinem Toast! Und ich habe kein Foto gemacht, weil ich weder Handy noch Kamera dabei hatte. Doof, aber trotzdem eine suesse Abendbegleitung.

Sieht nicht ganz so aus, wie das, was ich gesehen habe. Aber ich bin mir ja auch nicht mal sicher, ob es ein Possum war.

Sieht nicht ganz so aus, wie das, was ich gesehen habe. Aber ich bin mir ja auch nicht mal sicher, ob es ein Possum war.

 

Oktober 27, 2008 at 9:31 am 8 Kommentare

Als Nektarinen getarnte Aprikosen …

sollte eigentlich die Ueberschrift fuer meinen letzten Artikel sein und passt jetzt gar nicht mehr. Wollte ich aber doch noch irgendwie einbringen, weil die gibt es hier naemlich. Ganz hinterhaeltig sind die und schaffen es sogar nach Nektarinen zu schmecken – wenn man den Geruechten glaubt, denn ich war zu mistrauisch um zu probieren. Australien ist ja dafuer bekannt, dass hier alles gross ist. Die Haie, die Strassen, das Outback, die Wueste, die Harbour Bridge, mein Po und wahrscheinlich noch so einiges mehr. Dass aber Aprikosen, die sich so klein und haesslich fuehlen, als Nektarinen tarnen muessten, haette ich trotzdem nicht gedacht.

Und wer jetzt den Sinn gefunden und eingefangen hat, darf ihn behalten, sich sein Leben lang mit Ruhm und Ehre schmuecken und hundert virtuelle Punkte sein Eigen nennen. Gratulation!

Und nun kommt die Vernunft angeschlichen und sagt: Du hast nur noch achtunddreissig Minuten Internet und schon jetzt keine Zeit mehr fuer Fotos, also solltest du dich beeilen, dass du wenigstens den Artikel fertig bekommst! Und wie so oft hat sie Recht.

Also: FRASER ISLAND!! Ich bin zurueck und fuehl mich sauwohl, habe gelacht, geschwitzt und genossen. Man, waren das tolle drei Tage!

Montag morgen dachte ich erstmal, dass der Bus mich vergessen hat, als er dann 9 Uhr eintrudelte, obwohl er 8 Uhr da sein sollte. Ein kleiner Minibus mit 20 Plaetzen, gepimt und auf eine LKW-Karosserie gesteckt mit dicken breiten Reifen und sehr hoch. (Wem ist aufgefallen, dass in diesem Satz das Verb gefehlt hat?! Nochmal hundert Punkte.) Am Rainbow Beach sollten wir noch ein paar weitere Leute einsammeln, aber auf dem Weg dahin haben wir erstmal Kaenguruhs gesehen und mussten auch sofort stoppen (Fotos folgen). Prima war das! Ueberhaupt wurde mir da schon bewusst, dass unser Tourguide mit seinen 36 Jahren extrem locker drauf und einfach nur zum Schiessen war. Nachdem unsere Gruppe mit 17 mehr oder weniger jungen Leuten (ein Opa, der bestimmt nur Aersche gucken wollte) komplett war, ging es erstmal zum Bottleshop um Alkohol zu kaufen. Schliesslich ist das auf Fraser Island schlecht und wir mussten ja fuer drei Tage und zwei Naechte gewappnet sein. Dann ging es (im wahrsten Sinne des Wortes) ueber Stock und Stein zu einer schmalen Landzunge, an der die Faehre zu Fraser Island anlegte. Rauf mit dem Bus (der sowieso ueberall drueber fahren kann) und in 10 Minuten waren wir auch schon drueben (zwischendurch sind ein paar Delfine rumgehupft). Dann ging es queeeeeeer am Strand lang. Mit dem Bus. Am Strand. Dort gibt es naemlich keine Strassen. Keine geteerten. Die meist befahrene Strasse ist der Strand. Kreuz und quer, wie es halt im hohen Sand passt. Bei Ebbe ist das auch angenehm, bei Flut ist man nur mit Springen beschaeftigt (sowohl der Bus als auch die Insassen). Das brachte so ein bisschen den Abenteuer-Flair rueber (jede Fahrt mit dem Bus). Dann ging es auf eine Schotterpiste im Inland, dann wieder raus auf den Strand und erstmal schnell ab ins „Hostel“. Und das ist schon luxerioes was wir dort hatten. Feine Acht-Bett-Zimmer mit grosser Terasse, eigenem Bad und daneben unser Beachhouse mit Blick aufs Meer (natuerlich), in dem wir gegessen, gelacht und geredet haben. Dann gab es da erstmal Lunch (leckere Sandwichs zum selber belegen).

Ach so, vielleich sollte ich mal kurz erwaehnen, dass Fraser Island (die grosste Sandinsel der Welt) 126 km lang und 14 km breit ist. So, weiter: Nach dem Lunch ab in den Bus (dort faehrt man fast alles) und ab am 75 Mile-Beach (100 Punkte fuer den, der erkannt hat, dass 126 km etwa 75 Meilen sind und damit die gesamte Ostkueste umfasst wird). Dort sind wir langgebrettert mit dem Bus, zwischendurch mal laessig angehalten, weil da irgendwo im Wasser Wale rumschwommen (fuenf oder sechs die nur die ganze Zeit geschnaubt haben). Ach ja, Baden kann man da im Meer nirgendwo (zumindest nicht an der Ostkueste und an der Westkueste waren wir nicht, weil man da so schlecht hinkommt), weil da ueberall Haie sind (wir konnten uns spaeter selber davon ueberzeugen). Den ersten Stopp machten wir an Eli Creek. Das ist eine Quelle, die irgendwo entspringt und dann zum Meer laeuft. Wahnsinnig sauberes und klares Wasser, knie- bis huefthoch und mit ganz leichter Stroemung. Ein Bretterpfad fuehrte zu einer Einstiegsstelle (ca 150 Meter vom Meer entfernt) und dort konnte man rein und zum Meer laufen oder sich einfach treiben lassen. Ach, war das geil. So sauberes Wasser (und vor allem suess), ein paar Fischchen zwischendurch, aber eigentlich musste man sich einfach nur hinlegen und warten bis man kurz vor dem Meer ankommt. Geil. Dann ging es weiter, vorbei an einem Schiffswrack (spaeter mehr) zu Indian Heads. Indien Heads ist ein riesiger Felsen, der groesste dort, der frueher einmal (ewig her) ein Vulkan war und der ganze Sand hat ihn in das Meer gedrueckt und dadurch ist nur noch eine Haelfte da und er ist erloschen und jetzt kann man drauf rumklettern. Der ganze Sand von Fraser Island kommt uebrigens von New South Wales und wurde dort (warum auch immer genau da) angespuelt. Hab vergessen wie alt, aber ewig alt. Und es kommt staendig neuer Sand hinzu! Pro Jahr waechst die Insel um einen ganzen Milimeter! Naja, wir sind auf jeden Fall auf Indian Heads hoch (heisst so, weil irgendwas mit Aborigines, die das als irgendwas benutzt haben (man kann sich ja nich alles merken)) hoch gelaufen. Geile Aussicht. Ins Landesinnere hat man Wuesten, Waelder und Wasser gesehen, in die andere Richtung den endlosen Ozean und eine extrem hohe Klippe. Und von der Klippe konnten wir runtergucken und die Schatten der Haie unter Wasser sehen. Geil! Zwischendurch kam mal eine Turtle hochgetaucht. Alles in allem sehr beindruckend.

Mit Staerkung durch einen Apfel ging es dann weiter zum Schiffswrack. Das hoert sich uebrigens alles so schnell hintereinander an, wars aber nicht. Gerade bei Flut dauert es ewig am Strand langzufahren, weil der Sand so tief und die Wellen so weit reingehen (und schliesslich ist ein Bus auch immer nur ein Buss und kein Schiff). DIe Geschichte zum Schiffswrack hab ich vergessen, aber toll sah es schon aus. Dann ging es zurueck Richtung Hostel, zwischendurch noch zweimal angehalten, weil Dingos am Strand rumliefen. Ganz suess und waren ganz abgemagert, aber man muss ganz viel bezahlen, wenn man beim Fuettern erwischt wird. Hab aber tolle Fotos gemacht! Auf dem Weg zum Indian Haeds sind wir uebrigens an einem Auto vorbeigekommen, was im Sand stecken geblieben war mitsamt Familie. Wir konnten die allerdings nicht rausziehen, weil wir dann selbst nicht mehr losgekommen waeren. Fuer so was gibt es Ranger, die da rumfahren. Und genau im gleichen Moment wie wir ueberholt ein Ranger das Auto. Und faehrt weiter! Ohne anzuhalten. Das ist sein Job und er hat gesehen, dass die anderen stecken geblieben sind und faehrt weiter. Der Hammer! Naja, auf dem Rueckweg waren sie nicht mehr da, also ist wohl alles gut gegangen. Uebrigens frag ich mich gerade, wie man denn so einen Ranger erreichen kann oder ob man einfach wartet. Weil Handy geht dort nicht (vielleicht gibt es spezielle Nummern, die doch funktionieren?!), vielleicht haben die ja Funk?! Wie auch immer …

Zurueck im Hostel gab es dann erstmal lecker Dinner (nach einer lang ersehnten Dusche). BBQ mit Salaten, Sausages, Steaks und sogar Kaenguruh! Und das war lecker, ein bisschen wie Lamm, aber nicht ganz so streng. Aber echt toll! Abends haben wir dann im Beachhouse abgehangen, dort kostenlos Pool gespielt, getrunken und gelabert. Generell war unsere Truppe echt genial! Lustig, spontan, offen. Hat echt Fun gemacht und von 17 waren 5 (!) Deutsche dabei. Nun ja. War aber trotzdem ok. Spaeter sind wir dann in den Pub gegangen. Ja, in den Pub! Auf einer Sandinsel ohne grossartige Zivilisation (die einzigen Haeuser sind wirklich direkt am Strand hinter den Duenen und nur mit dem noetigsten ausgestattet) und befestige Strassen. Zum Glueck war der gleich 5 Minuten neben uns (sowie das Zentrum der Insel bestehend aus einem Shop, der alles hat und einer Unterkunft mit Tennisplatz (ich frage mich, wer auf Fraser Island Tennis spielen will)). Gruselig war es trotzdem im Dunkeln und mit dem Gewissen, dass die giftigsten Spinnen und Schlangen der Welt dort leben. Der Pub erwies sich allerdings als echt schlecht, leer, schlechte Musik und voellig ueberteuert (klar als Monopol). Ein Kicker stand dort! Der gleiche Roberto wie in Brisbane, aber keiner wollte spielen, hat aber auch nichts gemacht. Eigentlich waren wie alle ganz schoen knuelle, so ein Tag in der prallen Sonne schlaucht eben doch. Apropos Sonne: Mit meinem Sonnenbrand ist alles gut gegangen, das Zeug aus der Apotheke hat gut geholfen. Ich glaube zwar nicht, dass ich den Streifen von der Bordshorts jemals wieder losbekomme, aber es tut nichts mehr weh. (ausser meine Hautaufschuerfungen vom Surfen, aber das ist eine andere Geschichte) Naja, nach nicht allzu langer Zeit haben wir es dann auch bevorzugt heim und ins Bett zu gehen.

Tag Nummer zwei und quasi Dienstag: 7.30 wurden wir durch eine laute Klingel geweckt, was uns bedeuten sollte, schleunigst zum Fruehstueck zu kommen (gelaeutet wurde sie mit groesster Freude von unserem Tourguide). Continental Breakfast zum Munter werden und dann ab in den Bus. Diesmal ging es kurzzeitig in die andere Richtung am Strand zu einem Billabong. Ein Billabong ist ein kleines Wasserloch, in welches man reinspringen und sich erfrischen konnte. Und man musste wirklich springen! Aber toll war es auch. Sah dreckig aus (liegt aber irgendwie an den Teepflanzen drumherum oder so), aber dafuer echt lustig. Alle hintereinander reingehupft (die Einstiegstelle war ein bisschen doof) und jeder musste dann dem anderen helfen wieder rauszukommen. Dass wir uebrigens die ganze Zeit nass waren hat keinen gestoert. Entweder wurden wir vorher von der Sonne getrocknet oder die Bussitze trockneten spaeter. Nach dem Billabong (Geheimplatz von Brett, unserem Tourguide, der da als Morgensport reingeht) ging es weiter zum Lake Boomjian oder Boomijan oder so (hab den Namen nicht parat). Wir waren die einzigen da. Und der See war rot. Kein Witz!! Hab schon wieder vergessen warum, aber der See war echt rot. Ging am Strand von weiss zu gelb, orange und schliesslich diefes dunkelrot rueber. Sah aus wie Blut ueberall. Und die Beine sahen unter Wasser vielleicht eklig aus. Aber total geniale Landschaft drumherum (werdet ihr dann auf den Fotos sehen). Sowieso faszinierend, wie auf einer Insel, die nur aus Sand besteht, so viel Gruen wachsen und Suesswasserseen entstehen koennen. Nach einem Sonnenbad ging es dann weiter an den Lake Birrabeen (uebrigens alles immer schoen mit Laufen verbunden, also der Sport kommt nicht zu kurz). Da hat uns Brett einfach mal an der einen Seite ausgesetzt und wir durften rueber zur gegenueberliegenden durch Gestruepp und sonstewas laufen. Die Strassen von See zu See gingen natuerlich nicht am Strand lang (man muss ja irgendwie zum See kommen), sondern durch das Innenland. Auf Sand. Tiefem Sand. Und eng. So eng, dass nur ein Auto Platz hat. Wenn also was entgegen kommt (was jetzt nicht soooo oft der Fall ist), muss man halt gucken wo man Platz findet um auszuweichen. Aber zum Glueck kann man da ja gar nicht so schnell fahren,d ass man es erst zu spaet sehen wuerde. Zwischendurch machten wir natuerlich auch immer mal kleine Stopps, wenn Brett uns Pflanzen zeigen wollte, die die Aborigines fuer was weiss ich benutzt haben und gut riechen oder so. Einfach aus dem Fenster gehangen udn Zweige abgerupft (tztz… wenn das ein Ranger sieht. Verboten!). Ja, an der anderen Seite des Lake Birrabeen angekommen, wartete Brett schon mit Lunch (wieder leckere Sandwichs). Danach ging es ab ins kristallklare Wasser. Wirklich kristallklar! Man konnte alles sehen. Genial! Wie im Film oder auf Postkarten. War echt so hammergeil. Den ganzen Nachmittag haben wir dort verbracht und natuerlich auch etwas fuer unsere Braeune getan. Spaeter ging es dann zur Central Station (heisst so, mitten drin halt) zu einem Rainforest Walk. Da hat uns Brett auch mal wieder alleine durchgejagt (ohne nicht vorher ganz viel interessantes zu erzaehlen). Knapp 2 km konnten wir uns dann Zeit lassen und den Regenwald erkunden. Der Pfad verlief ganz idyllisch neben einen Quelle mit wieder mal ganz klarem Wasser. Natur pur! Sowieso ueberall auf Fraser Island. Dann ging es heim (gegen 6, spaeter sollte man nicht kommen, weil Dunkelheit grueslig und gefaehrlich ist). Spaghetti Bolognese als Dinner, danach Trinkspielchen, da wir bis um 12 Uhr warten mussten, weil Jessica (einer der Deutschen) dann 21 wurde. Zum Anstossen gab es natuerlich eine Flasche Sekt (die ich noch schnell vorher im Shop nebenan, wo es alles gibt, fuer Unmengen an Dollar erworben habe).

Tag 3, Mittwoch, heute begann erneut 7.30 (2.30 Uhr ins Bett). Macht aber allerdings nichts. Wir sind jung und muessen da durch ;o) Nach dem Fruehstueck hiess es leider schon packen, aber es sollte noch zu einem letzten Stop gehen: Lake Wabby. Brett hat uns mal wieder irgendwo rausgeschmissen (diesmal direkt am Meer) und wir wurden von einem anderen Maedel gefuehrt. Naja, 1,8 km standen uns bevor. 800 Meter auf Sand durch Gestruepp und Baeume, einen ganzen vollen endlos langen Kilometer durch Wueste. Wueste!! Sand, Sand und noch mehr Sand. Ueberall. Kein Schatten. Nichts. Hoch und runter. Man, ging das in die Beine. Hinzu ging es ja noch, weil es frueh und der Sand nicht heiss war, aber rueckzu (ja, wir mussten spaeter alles wieder zurueck). Der Sand war so heiss und es ist so anstrengend mit Flip Flops im Sand zu laufen (meine haben das auch uebrigens nur mit schwersten Verletzungen ueberlegt). Ich werde mir demnaechst mal neue kaufen. Naja, irgendwann kamen wir dann am Lake Wabby an und das hat sich echt gelohnt! Mitten im Sand gab es einen See, gleich einer Oase, der auf der anderen Seite an Wald grenzte. Nur waren wir gefuehlte 100 Meter ueber dem See. Unter uns Sand. Duene. Berg. Tief. Also Bodyboard rausgeholt und runter gebrettert (mit lautem Schreien). Aber wirklich jeder hat mit gemacht (gut, ich war die Letzte), aber es war voll Fun! Und der See Erfrischung pur. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad ging es dann also wieder zurueck, ein letztes Mal ins Hostel zum Lunch und dann ab wieder zum Festland. Mit einem lachendem und einem weinenden Auge bin ich gegangen (schliesslich habe ich hier mein Internet wieder). Aber die Erfahrung war einfach nur der Hammer! Solche drei geilen Tage. So eine geile Truppe (auch wenn man sich nur fuer drei Tage kennt, man hockt ja 24 Stunden am Tag aufeinander). War auf jeden Fall total toll und ich freue mich schon auf die Whitsundays, wenn mich aehnliches erwarten wird.

Uff. Das war ein langer Artikel (zwischendurch Internetzeit neue aufgeladen). Morgen geht es erstmal fuer eine Nacht nach Hervey Bay und am Freitag endlich Town of 1770 zum Surfen. Juhhuu!!

Nun gut, ich versuche es jetzt einfach mal mit Fotos. Sind noch ein paar von Noosa dabei und leider kann ich keine Bildunterschriften einfuegen. Aber ihr koennt ja raten und drunter schreiben, was es sein koennte ;o)

 

Ach scheisse mit der Scheisse hier. Hatte noch nicht mal alle ausgewaehlt und meine zwei Stunden sind schon fast rum. Ausserdem war ich schon fast mit Tag 2 fertig und dann hab ich eine falsche Taste gedrueckt und alle ausgewaehlten Bilder waren weg. Ich mach das morgen in Hervey Bay in Ruhe (mit hoffentlich schnellerem Rechner). Hab jetzt eh nur noch 11 Minuten uebrig und schaff eh nichts mehr. Tut mir ja leid. Bilder dann also morgen. Artikel ist fertig, da bin ich schon mal froh drueber …

Oktober 22, 2008 at 1:46 pm 1 Kommentar

Port Macquarie, Byron Bay und Nimbin

Mir geht es immernoch gut (nur um das mal gesagt zu haben, weil ich den letzten Tag im Funkloch war)!

Los gehts wie immer von vorn: Montag war Ankunft in Port Macquarie zusammen mit einer Hollaenderin, die ich im Bus von Sydney kennen gelernt und heute zufaellig in Nimbin (dazu spaeter mehr) wieder getroffen habe. Nachdem wir in die Hostels eingecheckt haben, sind wir zum Koala Hospital gelaufen und ja, da werden kranke Koalas behandelt. Das war ganz traurig! Da war eine Koala-Dame, die war schon ganz alt und hatte es mit der Huefte. Und ein blindes Koala! Und ein fast verbranntes. Naja, auf dem Weg kam uns auch gleich eins entgegen gehoppelt (die rennen wie Hasen), wahrscheinlich ausgebuechst. Fotos kommen. Sonst verlief der Montag relativ ruhig, Pizza gegessen, Film geschaut.

Dienstag dann an den Strand dort, Delfine beim Fische fangen beobachtet (aber kein brauchbares Foto bekommen, meine Kamera ist einfach zu langsam). Dann nachmittags Abfahrt nach Byron Bay, den ganzen schoenen Tag im Bus verbracht. Abends gegen 21 Uhr dort angekommen, mit zwei Kumpels aus Sydney wiedergetroffen und was Trinken gegangen. Nichts grosses …

Mittwoch, also gestern, sind wir mit dem Bus auf nach Nimbin (meinen grossen Rucksack hab ich im Hostel in Byron Bay gelassen). Nimbin ist eine Hippie-Stadt, alles bunt und smoove, richtig relaxt. Eine Nacht sind wir dann dort geblieben und die Landschaft ist einfach traumhaft. Anderthalb Stunden von Byron Bay ins Landesinnere, ganz viele Berge, alles gruen und einfach schoen. „Laubwaelder“ wechseln sich ab mit Palmen. Unser Hostel war auch irgendwie am Ende der Welt, aber so was von schoen. Mit Pool zwischen Palmen und alles im Regenwald-Stil gehalten, echt traumhaft (Fotos kommen). Ja, viel haben wir dort auch nicht gemacht, ist halt zum chillen gedacht. Lecker Dinner gekocht, Film geschaut und den Ausblick genossen.

Heute ging es fuer mich dann zurueck nach Byron Bay, die Jungs bleiben noch einen Tag laenger. Aber vorher habe ich mir noch echte Hippie-Klamotten gekauft ;o) Nee, aber einfach ein langes luftiges Oberteil und eine lange luftige Hose. Abends ist es zwar warm, so dass man kurzaermelig rumlaufen koennte, aber Muecken gibt es auch hier. Dafuer sind die Klamotten wie gemacht. Und sind mal in einem ganz anderen Stil. Ansonsten ist alles fein, morgen werde ich mal was fuer meine Koerperbraeune machen – will heissen, mich an unseren weissen Traumstrand legen, der ganze 30 sec vom Hostel entfernt ist. Der Wahnsinn! Und wirklich traumhaft. Aber das ist ja erst der Anfang, das wird ja jetzt immer besser!

Nun gut, ach ich vergass zu erwaehnen, dass ich neben Koalas und Delfinen auch mein erstes Kaenguruh gesehen habe. Tot im Strassengraben. Ok, das ist nicht lustig, war aber trotzdem mein erstes ;o)

Mal schauen wie lang das Internet zum Fotos hochladen reicht …

Oktober 9, 2008 at 9:50 am 4 Kommentare

Einen großen Koffer …

… brauch ich noch extra. WEIL: Mir gerade die erste Liste auf den Weg gegeben wurde. Will heißen, es gibt so einige Unbekannte, denen ich was mitbringen soll. Also kommt hier die Liste (man sollte allerdings bedenken, dass das die Liste EINER Persoon ist … tztzt … dazu sage ich mal nichts):

  • 1 x Stein (sowohl aus Bangkok als auch aus Australien)
  • 1 x Koala
  • 1 x Aborigini (was die Person auch immer damit will)
  • 1 x Didgeridoo (schnall ich mir auf meinen Rucksack)
  • 1 x Surfer (längere, wuschelige Haare, typischerweise blond)
  • 1 x Flasche Meerwasser (gemischt von der Wasseroberfäche bis in die Tiefe)
  • 1 x abgebrochene Koralle (darf ich mich nicht erwischen lassen)
  • 1 x rote Erde vom Ayers Rock
  • 1 x Kängaruh-Baby mit Fell und offenen Augen (alles andere wäre auch eklig)

So und jetzt noch mal zur Erinnerung: Die Liste stammt von einer (!) Person. Ich muss jetzt auch gar nicht sagen von wem, denn die Person wird bestimmt ein Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen ;o)

Juni 5, 2008 at 9:19 pm 1 Kommentar


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