Posts tagged ‘Sushi’

I’ve got a cold!

Und das ist richtig doof, denn meine Nase tut nur laufen – tolles Deutsch, aber man verlernt es nun mal mit der Zeit – ist ganz rot und tut weh. Doofer, doofer Schnupfen. Weiss gar nicht so richtig wo ich den herhab. Naja, freue mich auf morgen, wenn ich im Cafe anfange und immernoch krank bin … Dabei hab ich mich heut ganz, ganz dick und warm angezogen, damit ich die Krankheit rausschwitzen kann.

Samstag hab ich erstmal den Job beim Baecker versemmelt. Ja, im ersten Moment war das ganz schoen doof, aber im Nachhinein ist es gar nicht so schlimm, weil dann kann ich naemlich Vollzeit im Cafe arbeiten und dort krieg ich eh viel mehr Geld. Grund dafuer war, dass ich mir innerhalb von einer Stunde nicht 50 verschiedene Backwaren samt englischen Begriffen und Preisen merken konnte – teilweise Begriffe, die man im alltaeglichen Sprachgebrauch niemals benutzt. Nun ja. Also das war schon ein bisschen doof, die Frau vom Chef haette mir auch einfach mal so was aehnliches wie eine Karte (gibts dort nicht wegen staendig wechselndem Angebot und deshalb auch keine Schilder vor den Backwaren) geben koennen um die Begriffe zu lernen. Oder ich haette sie mir aufgeschrieben und dann zu Hause gelernt. Alles kein Problem, aber in einer Stunde?! Naja, vorbei ist vorbei. Werde mich auf den Job im Cafe konzentrieren, morgen gehts los, bin schon gespannt.

Ja, der Samstag ist dadurch etwas im Frust geendet, das neue Hostel war auf den ersten Blick auch ziemlich doof – im Nachhinein wars eigentlich echt toll – und meine Laune war im Keller. Also hab ich den Iren angerufen und wir sind in einen Irish Pub. Nachdem das Rugby-Spiel zwischen Australien und Neuseeland vorbei war, kamen dann auch noch ein paar Freunde von ihm. Also im Bier trinken sind die echt ganz schoen schnell. Aber die trinken dann halt auch nur Bier und nichts anderes – von daher. Neu war fuer mich, dass zwischen 11.50 und 12.00 pm die Kellner rumgegangen sind und kostenlos Wasser verteilt haben, um dem Kater am naechsten morgen vorzubeugen – das fand ich mal cool.

Demzufolge hat Collin – der Ire – es am Sonntag nich hingekriegt, frueh an den Bondi Beach zu gehen (weil er noch erheblich laenger geblieben ist als ich). Also hab ich Sonntag erstmal mit den Maedels aus meinem Zimmer – zusammen sind wir vier Deutsche – Pancakes gebacken. Die Zutaten dafuer gibt es kostenlos im Hostel. Mit der einen von den Maedels – Tatjana – bin ich dann doch (inzwischen nachmittags) an den Bondi Beach per Train und Bus gefahren. Und 2 Sekunden, nachdem wir da waren, hat es angefangen mit regnen. Prima. Ansonsten war es echt toll, trotzdem viele Surfer im Wasser, hohe Wellen und traumhafte Landschaft. Dann wollten wir den 3,5 km Weg nach Coogee (oder so aehnlich) laufen. Naja, die Haelfte haben wir dann geschafft, dann waren wir so erfroren – es war stuermisch, kalt und regnerisch – und sind wieder zurueck, in den Surferlaeden gebummelt (hat alles auch Sonntag auf) und dann bei einer superteuren heissen Schokolade aufgewaermt. Dann zurueck, ich mir noch ein Appartement angeguckt, wollte es zumindest, war dann aber schon weg und wieder ins Hostel. Mit Tatjana lecker gekocht – Reis mit HoneyMustardSauce und selbstkreiertem Krams und langsam ins Bett.

Heute aufgestanden, umgezogen: Ja, lange Geschichte, ich bin ein bisschen doof und hab wahrscheinlich zuviel Geld, aber ich bin schon wieder in ein anderes Hostel gezogen. Weil ich im Internet gelesen hab, dass die Woche dort $135 kosten soll, was einem Appartement gleich kommt. Weil bevor ich ewig nach einem Appartement suche, kann ich auch im Hostel wohnen. Ja, dummerweise ist die Webseite veraltet und es kostet eigentlich $150 die Woche. Jetzt muss ich schauen. Hab noch eine VIP Backpacker Card, mit der ich $1 Ermaessigung kriege pro Nacht, mal schauen ob das geht, aber hab halt langsam keine Lust mehr ewig hin und her zu ziehen.

Naja, nachdem ich in das neue Hostel – noch zentrumsnaeher und macht einen ganz guten Eindruck, aber auch mit teurem Internet ($4 die Stunde) – eingezogen bin, hab ich mich dann mit Tatjana getroffen und wir sind auf den Fishmarkt. Ui, ui, war das eklig. Naja und irgendwie auch lecker. Ach, ich weiss auch nicht. Also erstmal haben wir uns das viel groesser vorgestellt alles, aber viel mehr haette es andererseits auch nicht geben koennen. Massenhaft Prawns in den verschiedensten Groessen, Tunfisch, Lacks, alles was man sich an Fisch vorstellen kann. Also auch eklige Tintenfische und sowas. Baeks. Naja, hab dann dort mal eine Auster mit Kaese ueberbacken probiert: Ja, schmeckt wie normale Miesmuschel, also ganz lecker. Wie Huehnchen ;o)

Nach dem Fishmarket dann zurueck Richtung City, Sushi essen gegangen – in den Food Courts gibt es nach dem grossen Fressen, also wenn alle wieder arbeiten muessen, alle urst guenstig. So z.B. eine Sushi-Rolle (also das ist so gross wie bei uns sechs kleine, die zerschneiden die nicht und man isst die mit den Haenden) fuer $1. Sehr lecker und mit den verschiedensten Sachen gefuellt. Naja und nachdem wir noch ewig rumsassen und ich meine Speisekarte fuer das Cafe morgen auswendig gelernt habe (zur Haelfte), bin ich jetzt nochmal schnell zu Woolworth ins Internet-Cafe. Hab irgendwie noch kein richtig guenstiges gefunden, so dass ich auch mal Fotos hochladen kann. Ich versuchs jetzt mal – wenigstens ein paar. Dann sehr ihr endlich mal, wie mies das Wetter bei uns ist 😉

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Juli 28, 2008 at 11:02 am Hinterlasse einen Kommentar

Noch 1 Woche und 5 Tage …

Der Countdown kann losgehen! Mein Abflug rückt nun immer näher und so langsam gilt es, alles fertig zu kriegen. So kann ich mit Stolz berichten, dass meine To-Do-Liste immer kleiner wird. Z.B. habe ich mir einen australischen Steckdosen-Adapter und ein Schloss für die Hostels zugelegt. Jaha.

Außerdem sitze ich gerade zu Hause vor einem riesigen Berg Papier und Unterlagen, in welche ich nun langsam Ordnung reinbringe. Die Formulare für das Stipendium sind alle fertig, nur das Motivationsschreiben muss noch aufgesetzt werden – hoffentlich heute im Laufe des Nachmittags. Ansonsten folgt morgen das Evaluierungsgespräch für mein Praktikum, dafür muss ich noch einen Bericht schreiben – auch heute noch.

Und der Abend wird ausklingen mit leckerem Sushi und einem Beste-Kumpels-Verabschiedungs-Abend. Mmh, lecker, ich freu mich drauf.

Zudem habe ich festgestellt, dass meine WordPress-Version es nicht erlaubt, Fotoalben einzubinden. Von daher werde ich diese Unterseite wieder abschaffen müssen und Fotos direkt in die Beiträge einbasteln. Muss ich dann mal schauen, ob ich dann jedes einzelne noch verkleinern muss, oder ob das WordPress automatisch macht.

Meine Bringst-du-mir-was-mit-Liste ist um ein Wombat und einen Nacktmull reicher geworden – wohl gemerkt einen Nichtüberfahrenen. Ich schaue, was ich tun kann 😉

Bis dahin dürfen sich Linkin Park und Busta Rhymes breit machen:

Juli 9, 2008 at 2:16 pm Hinterlasse einen Kommentar

Mich packt das Grauen ….

… und wie. Fest hat es mich am Wickel und lässt mich nicht mehr los. Zieht mich immer mehr in die Tiefe, versuche mich noch mit den Fingernägeln festzukrallen, doch ich kann nichts tun …

Naja, schließt bricht mein Fingernagel ab und ich stehe ihm machtlos gegenüber. Klingt komisch, ist aber so.

Wovon die Rede ist?! Och, ich hab nur gerade die Liste entdeckt, welche es gilt abzuhaken, um mich für ein Teilstipendium vom DAAD zu bewerben. Alles easy (ich hoffe, man hört die Ironie)! Wenn ich jetzt noch irgendwo die fünf Stunden Zeit hernehmen kann, die die Organisation und das Ausfüllen aller Unterlagen verlangt, dann wäre das auch alles kein Problem.

Und als ob schon dafür eigentlich keine Zeit bleibt, muss ich ja auch noch den Antrag für das Auslands-BAföG ausfüllen. Ja, es wird immer mehr, die Zeit immer weniger. Doofer Teufelskreis ist das.

Zudem brauch ich für mein ersteres Problem mal wieder einen Sprachtest, will heißen: Nochmal ins Spracheninstitut, nochmal Englisch-Test (und diesmal natürlich besser als beim letzten Mal) und nochmal mehr Zeit verschwenden. Nützt ja alles nichts, also los …

Dafür heute Abend ganz gemütlich bei Suhsi und Sake entspannen, alle wilden und arbeitsaufwändigen Gedanken mal kurz in den Abgrund werfen (Seil nicht vergessen, man braucht sie später nochmal) und genießen …

Mai 28, 2008 at 3:31 pm Hinterlasse einen Kommentar


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