Posts tagged ‘Sydney’

Noch eine Woche und einen Tag …

… dann verlasse ich Sydney. Juhhuuu!! Das wollte ich nur mal gesagt haben. Habe genug Geld gespart, was morgen gleich auf mein Konto eingezahlt wird. Ansonsten ist alles gut. Fuesse gut, Beine gut, Arme gut. Alles gut ;o)

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September 28, 2008 at 10:55 am 3 Kommentare

10 Bags voll mit Veggies …

… habe ich gerade nach Hause getragen. Es ist Sonntag und das hiess mal wieder Paddys-Market-Zeit. Nachdem der Eintrag online gegangen ist, werde ich mich auch gleich mal dran setzen und meine ganzen gesunden Sachen verwerten. Wird wohl wieder eine aehnliche Pfanne wie letzten Sonntag ergeben, aber einmal in der Woche geht das schon – obwohl es das letzte Mal so viel war, dass wir drei Tage davon essen konnten. Soviel zum Sonntag, mehr habe ich noch nicht geschafft heute und mehr wird wohl auch nicht mehr kommen.

Grund dafuer ist, dass ich mal wieder erst 7.30 am heim gekommen bin, weil ich bis dahin gearbeitet habe. Und es hat sich gelohnt! Gestern Nacht habe ich $240 Tipps plus $130 Verdienst – also $370 – bekommen. Yeahh! Freitag Nacht war aehnlich erfolgreich, jedoch ist so eine 12-Stunden-Schicht auch wirklich anstrengend. Sagt zumindest gerade mein Koerper. Meine Fuesse bereiten mir immernoch Sorgen. Meine Zehen schlafen die ganze Zeit ein und nach 2 oder 3 Stunden laufen sind meine Fuesse total wund und schmerzen extrem. Dazu kommt, dass ich heute morgen mit blauen Beinen aufgewacht bin. Blau! Meine kompletten Ober- und teilweise auch die Unterschenkel. Habe Fotos gemacht, werde die aber nicht reinstellen, da ich danach keine Leser mehr haben werde ;o) Das sieht echt eklig aus. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob das wirklich an meiner Haut – oder das, was drunter ist – liegt oder an der Leggins, die ich gestern an hatte (und die anscheinend abfaerbt, weil sie so billig war). Dumm ist nur, dass die Leggins schwarz und nicht blau ist. Ach ich weiss auch nicht. Das wird bestimmt von alleine wieder besser werden. Wenn das blau nicht weg geht (nach dem Duschen war es immernoch da), werde ich mal zum Arzt gehen, aber ich hoffe doch sehr, dass es nur die Leggins ist.

Neben meinen kauputten Fuessen und blauen Beinen habe ich auch noch lauter rote Flatschen auf den Oberarmen. Ja, ich bin schon ganz schoen haesslich geworden. Die roten Flatschen sind aber auch schon wieder besser geworden. Die kamen gestern Nacht ganz spontan mal vorbei geschaut, begannen zu jucken und sind geblieben. Grund dafuer ist … puh. Keine Ahnung. Wir waren gestern am Bondi Beach, da ich tagsueber frei hatte und haben die Sonne genossen. Es sollten 31 Grad (ich weiss nicht ob es wirklich so viel waren) und mein erster Sonnen-Strand-Tag werden. Und es war wirklich toll. Also das Wetter. Der Rest … naja. Ueblicherweise fahren wir zum Bondi Beach zwei Stationen mit der Tram und steigen dann an der Bondi Junction um in den Bus. Reine Fahrtzeit ist dabei 15 Minuten plus hin und her laufen 10 Minuten. Gestern brauchten wir – ungelogen – zwei Stunden! Solche Menschenmassen auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Schon die U-Bahn war sauvoll und an der Bondi Junction sind fuenf Busse an uns vorbeigefahren, weil die voll waren. Voll mit Leuten, die vor uns in der Schlange standen. Mir kam es echt so vor, als ob alle Einwohner von Sydney zwischen 16 und 30 Jahren sich auf zum Strand gemacht haetten. Und eben jenes Bild bot sich uns dann auch am Beach. Wie die Sardinen! Dicht an dicht gedraengt (zum Glueck blieben uns dicke Hollaender erspart, da es wie gesagt nur Jugendliche waren) lagen da alle kreuz und quer rum. Ueberhaupt gar nicht mein Ding und so habe ich versucht die Zeit zum Schlafen zu nutzen, was mir nicht so wirklich moeglich war, da es zu heiss war. Nun ja und obwohl ich mich eingecremt hatte (ok, nur einmal fuer vier Stunden) habe ich jetzt rote Flatschen. Aber keinen Sonnenbrand! Komischerweise. Die roten Dinger lassen aber schon nach und ich muss mir nochmal eine Apres-Lotion kaufen und dann wird das schon gehen.

Ansonsten gibt es keine Neuigkeiten. Morgen in zwei Wochen verlasse ich Sydney (und habe das Busticket immernoch nicht gebucht). Bin schon sehr gespannt und freue mich riesig auf Urlaub. Auf dem Heimweg vom Paddys Market habe ich uebrigens einen deutschen Freund durch Zufall getroffen, den ich vor ueber einem Monat im Hostel kennen gelernt hatte. Und selbst wenn man am anderen Ende der Welt ist, freut man sich irgendwie, wenn man zufaellig „Bekannten“ ueber den Weg laeuft. Und wie alte Freunde haben wir erzaehlt, erzaehlt und erzaehlt. Ein sehr angenehmes Gefuehl und macht Sydney irgendwie nicht ganz so fremd. Ok, Schluss mit Sentimentalismus. Ich geniesse noch meinen Restsonntag und starte morgen in die vorletzte Arbeitswoche.

 

[Anm. d. Red.: Ich entschuldige mich fuer mein grottenschlechtes Deutsch, aber da ich es so selten benutze, laesst es stark nach und es faellt mir zunehmend schwerer, angenehm lesbare und nicht zu einfache Saetze zu schreiben. Entschuldigung. ;o)]

September 21, 2008 at 10:48 am 5 Kommentare

Einen skim large Latte und einen Flat White bitte!

So aehnlich – nur in Englisch – hoeren sich meine Bestellungen an, die ich im Cafe Courtyard annehme. Das ist so krass, was wir fuer eine Auswahl an Kaffee haben. In Deutschland wuerde man in einem Cafe bestimmt einfach nur dumm angeguckt werden, wenn ich einen Skim Latte bestelle. Aber hier ist es gang und gaebe und da wir im Cafe arbeiten, duerfen wir den ganzen Tag lecker Bohnenkaffee trinken. Mmh. An das Pulverzeug von den ersten Tagen habe ich mich naemlich nicht mehr rangetraut. Generell ist Arbeit echt toll, sehr smoove und macht Spass. Gestern war Freitag und damit mein erster Zahltag. Es war zwar nicht so viel, aber ich hab die Woche ja auch nur 11 Stunden gearbeitet, also Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Freitag zaehlt schon wieder zur naechsten Woche und das wird es dann auch noch mehr werden. Trinkgeld gibt es nochmal pro Tag ca. $10 dazu. Fuer drei Stunden und durch uns alle geteilt ist das eigentlich ganz gut.

Gestern Abend war ich auch mit den Leuten von Arbeit was trinken, weil Kate aus England ihren letzten Arbeitstag hatte und nun wieder zurueck macht – ein Grund, weshalb ich ab Montag schon fast Vollzeit arbeiten kann. Zudem koennen wir jeden Freitag nach Arbeit in die gegenueber gelegene Ambar Bar gehen, die gehoert der Zwillingsschwester meiner Chefin. Und dort gibt es jeden Freitag nach Arbeitsschluss ein Freigetraenk – natuerlich Alkohol. Der tut dann auch mal ganz gut, wenn man die ganze Woche keinen hatte. Ich probiere es jetzt mal mit Southern Comfort Ginger Ale.

Oehm, ja. Danach war ich mit dem Irischen Paerchen, mit denen ich echt ziemlich viel mache – im 3 Wise Monkeys mit einer Rock-Cover-Band, ganz toll. Dann ging es weiter ins Scruffys Murphys, einem Irish Pub. Naja und das ging dann bis sonstewann und dann bin ich mit einem Taxi heim gefahren. Mit einem Taxi!! Seit wann fahre ich denn Taxi?! Die Fahrt war mit $7 zwar nicht so schlimm teuer, doch es blutete mir trotzdem das Herz. Allerdings musste ich meiner irischen Freundin Emma versprechen, dass ich nicht laufe. Es waere nicht weit, aber wahrscheinlich auch unsicherer gewesen. Nun ja.

Ja und eigentlich wollten wir dann heute frueh wirklich frueh zu IKEA fahren, da die beiden naechste Woche in ein leeres Appartement ziehen, aber irgendwie haben wir – wie durch Zufall – alle verschlafen und so wurde es erst um die Mittagszeit rum. Dann sind wir mit dem Train nach Stratfield gefahren, dort hat uns der Cousin vom Iren John abgeholt und ab ging es in ein Outlet-Center. Und dort habe ich mir dann meine ersten Klamotten im Sydney-Style zugelegt. Ja, musste ja irgendwann mal kommen. Wir haben es danach auch tatsaechlich noch zu IKEA geschafft. Und wie ich mich danach auf den Hot Dog gefreut hatte!! Doch das, was mich dann erwartete … baeks. Ein Wuerstchen im Broetchen mit Ketchup und was aehnlichem wie Senf. Das wars. Keine Hot Dog-Sauce, keine Gurken, keine Zwiebeln. Doof war das. Naja, dann sind wir wieder im Hostel gekommen, dort gab es auf dem Dach BBQ und nun sind alle dabei sich zu besaufen und ich habe keine Lust zu. Ausserdem bin ich noch muede von gestern und werde wohl nur noch ein bisschen lesen.

Da meine Kamera immernoch nicht besser ist und ich mir wahrscheinlich nun eine neue kaufen werde, kann ich keine neuen Bilder reinstellen. Wollte ein paar von meinem Handy uebertragen, aber dummerweise habe ich gerade das falsche Kabel erwischt und das richtige nicht hier. Und die Karte kriege ich da gerade nicht raus. Irgendwann werde ich mich auch mit meinem Camcorder auseinander setzen, dann kann ich vielleicht mal ein paar Videos hochladen. Ansonsten kommen jetzt ein paar Bilder vom Abschied, die mir freundlicherweise aus Jena per Mail zugesandt wurden. Danke Mamsi ;o)

Und da das Bilderhochladen gerade so ewig gedauert hat, wurden jetzt auch noch meine letzten 15 Minuten angefangen, die ich mir eigentlich noch aufheben wollte. Wie doof das hier doch mit dem Internet ist. Muss dafuer irgendwie mal eine bessere Methode finden. Deshalb habe ich jetzt auch noch vergessen, was ich noch schreiben wollte.

Ein weiterer Grund, warum ich an einem Samstagabend nichts mache, ist, dass wir morgen frueh zum Paddys Market gehen wollen. Zum einen weil es dort billig Obst und Gemuese geben soll – selbst in grossen Supermaerkten wie Coles und Whoolworth ist das sauteuer – zum anderen, weil es mitten in Chinatown ist und es dort Massen an billigen Klamotten gibt. Brauch immerhin noch ein paar Boots zu meinem neuen Sydney-Outfit, die haben ins Budget naemlich nicht mehr mit reingepasst. Nee, dafuer war ich zu geizig. Man muss ja nicht alles auf einmal haben. Morgen nachmittag war auch schon irgendwas geplant, aber ich habs vergessen. Zum Glueck kann ich mir immer merken, wann ich arbeiten muss. Montag z.B. von 12 noon to close. So und nun werde ich gleich rausgeschmissen, da meine letzten 5 Minuten Internet anbrechen. Und deshalb werde ich besser Schluss machen, bevor alles ungespeichert aus geht.

August 2, 2008 at 2:36 pm 4 Kommentare

Falsche Nummer!

Nee, falsch ist sie nicht, aber so liesst das wenigstens jeder ;o) Nach der Australien-Vorwahl muss natuerlich die 0 vor der 4 weg. Also: 0061-416365893. Mehr Zeit bleibt momentan nicht, muss ein Appartement suchen, da ich wahrscheinlich den Job in der Baeckerei hab, die mir Kristin empfohlen hat. Zumindest soll ich Samstag erstmal wieder vorbeikommen, wahrscheinlich zum Probearbeiten oder so.

Juli 24, 2008 at 12:12 pm 4 Kommentare

Sydney und der Hochhausschock …

Hossa, ging das schnell. Und schon schreibe ich aus dem X-Base in Sydney. Doch fangen wir mal wieder der Reihe nach an:

Nachdem ich im Bangkoker Flughafen festgestellt hatte, dass die Thailaender keinen Kaffee kochen koennen (widerlich bitter), habe ich mich nach gefuehlten 50 Stunden Aufenthalt und dem Wechsel zwischen Klo und Raucherraum auf zum Gate gemacht. Ja und urploetzlich wurde mir unheimlich schlecht. Und ich weiss gar nicht warum. Das hoerte nicht mehr auf und war echt unangenehm. Noch dazu hatte ich seit ewigen Stunden keine Frischluft mehr eingeatmet – konnt ja aus dem Flughafen nicht raus. Naja und dann redet man sich noch mehr ein und es wird nur noch schlimmer.

An Bord ging das dann zum Glueck und diesmal hatte ich auch nettere Nachbarn – ein junges Paerchen. Die Filmauswahl war bei Thai Airways wieder die gleiche, das Essen war anders und zumindest das Abendbrot auch recht lecker. Wenn auch nicht viel, konnte ich zwischendurch ein wenig schlafen. Doch nach 20 Stunden Flug findet man mit der Zeit partout keine bequeme Position mehr. Aus dem Fenster sehen konnte man auch nicht, da alles schwarz war. Naja, bis dann ca. 100 km vor Sydney doch mal Leben in die Bude kam: Turbulenzen. Die Crew hat es sich einfach gemacht und einfach mal gar nichts dazu gesagt. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, ein wenig wie in der Achterbahn, aber die ersten Leute haben schon angefangen zu kreischen. Doch nach 10 min war es vorbei und wir sahen die ersten Lichter von Australien.

Nach einer wirklich sehr, sehr sanften Landung – Achtung, das ist keine Ironie! – sind wir dann im 6 Grad kalten Sydney angekommen. Rucksack organisiert, im Hostel angerufen, durch den Zoll und ab an die frische Luft. Das war extrem notwendig und laengst ueberfluessig. Hab dann auch gleich meinen Busstieg gefunden und wurde mit ein paar anderen Work and Travellern ins Hostel gefahren. Bei diesen ersten Eindruecken aus dem Bus kam mir Sydney sehr, sehr dreckig vor. Doch jetzt im Nachhinein geht es eigentlich.

Doch nur weil ich im Hostel war, konnte ich nicht unter die heiss ersehnte Dusche huepfen. Warten hiess es bis wir einchecken koennen. Schliesslich war es ja gerade erstmal 7 Uhr morgens und ab 12 Uhr mittags sollte das Einchecken stattfinden. Da half es auch nichts, dass ich seit gefuehlten 50 Tagen nicht mehr unter der Dusche stand. Zum Glueck stand ein Raum bereit, in welchen wir unsere grossen Rucksaecke packen konnten um die Stadt zu erkunden. Just habe ich mir dann fuenf Jungs geangelt – oder sie eher mich, mit denen ich dann gleich mal losgezogen bin. Bei immerhin schon 9 Grad, aber nach stundenlangem Laufen ist auch das einfach nur noch kalt. Also sind wir runter Richtung Hafen, unter der Harbour Bridge durch, vorbei am Opera House und quer durch die Stadt. Apropos Stadt: Also so wirklich gefaellt mir Sydney ja nun nicht. Die Hochhaeuser sehen aus wie mal eben schnell hingepappt und alles ist krumm und schief, ohne Raster und Ordnung. Naja, jedem das seine und trotzdem sieht jede Ecke gleich aus.

Ja und von eben jener Erkundungstour sind wir gerade zurueck gekehrt und warten immernoch darauf, dass wir einchecken koennen. Da es allerdings inzwischen 12.10 Uhr ist, wird das hoffentlich gleich losgehen, damit ich endlich mal heiss duschen kann. Bis dahin werde ich noch schnell Mails checken.

Was sonst geplant ist? Nach der Dusche? Mal schauen. Eventuell werde ich gleich solche unangenehmen, wenn auch wichtigen Wege erledigen wie Vodafone, Westpac, Steuernummer und .. oehm … das Vierte vergess ich immer. Irgendwas war noch …

Juli 23, 2008 at 4:13 am 4 Kommentare


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