Posts tagged ‘Vodafone’

Asian Food and a Poste Restante

Wie immer: Der Reihe nach!

Eigentlich wollte ich nur kurz meine neue, australische Handynummer posten (meine deutsche O2-Nummer ist damit fuer ein Jahr flach gelegt): (0061)0416365893. Duerfte nicht allzu teuer sein, da es Vodafone ist. Nee, eigentlich hat das gar nichts zu sagen, aber das soll wohl die guenstigste Verbindung zu Deutschland sein.

Und nachdem ich so erfolgreich eine australische Simcard plus Handynummer erworben habe, habe ich es auch geschafft, mir ein Bankkonto einzurichten. Bei Westpac. Und nachdem ich gelernt habe, was ein ‚teller‘ ist (so werden die Leute in der Bank hinterm Schalter genannt) und verstanden habe, was ein Superannaution.. blabla .. irgendwas ist (hab schon wieder den richtigen Namen schon wieder vergessen), bin ich sehr stolz auf mich. Zweiteres ist so eine Art Zweitkonto, welches man neben dem normalen einrichten muss. Darauf zahlt der Arbeitgeber 9 % von deinem Lohn und diese 9 %, die sich dein ganzes Leben lang ansammeln, kann man sich mit 65 Jahren auszahlen lassen. Also irgendwie sowas wie Rente. Und vorher kommt man – zumindest als Australier – nicht an das Geld ran. Als Deutscher muss ich dann am Ende des Jahres einfach nochmal hin gehen und fragen wie ich da wieder rankomme. Habs mit meinem – noch – gebrochenen Englisch nicht verstanden. Aber in einem Jahr ist das anders 😉

Ich war im Reisebuero zwecks Flug umbuchen (der Rueckflug ist momentan noch Ende Januar), aber das kann ich erst im September machen. Dann war ich bei der Post um mir ein Poste Restante anzulegen. So eine Art Postfach, wo meine Post bis zu einem Monat gelagert wird und ich sie abholen kann. Da ich hier ja keine feste Adresse habe, ist das ganz praktisch. Wenn ich woanders hin reise, kann ich mir das auch nachschicken lassen. Also, wenn mir jemand was schicken moechte, am besten vorher Bescheid sagen, sonst gehe ich nicht zur Post. Und das waer ja sehr schade, denn nach einem Monat wirds an den Absender zurueck geschickt. Naja, jedenfalls war ich dort und habe einen Schnipsel in die Hand bekommen. Und das war alles. Keine Nummer oder sonstwas. Also lautet demzufolge meine Adresse:

Post Restante

Katrin Klaus

GPO

Sydney NSW 2001

Australia

So und sehr gerne wuerde ich jetzt weiter schreiben, aber ich muss los, da mich gerade ein Irgendwer wegen einem Appartement angerufen hat, was ich jetzt angucken kann. So I have to go. Das mit dem Asian Food muss ich dann wohl spaeter erklaeren und auch, dass ich mordsmaessigen Hunger habe und dass ich partout nicht das ATO (Australian Taxission Office) finde. Spaeter mehr …

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Juli 24, 2008 at 5:56 am 3 Kommentare

Sydney und der Hochhausschock …

Hossa, ging das schnell. Und schon schreibe ich aus dem X-Base in Sydney. Doch fangen wir mal wieder der Reihe nach an:

Nachdem ich im Bangkoker Flughafen festgestellt hatte, dass die Thailaender keinen Kaffee kochen koennen (widerlich bitter), habe ich mich nach gefuehlten 50 Stunden Aufenthalt und dem Wechsel zwischen Klo und Raucherraum auf zum Gate gemacht. Ja und urploetzlich wurde mir unheimlich schlecht. Und ich weiss gar nicht warum. Das hoerte nicht mehr auf und war echt unangenehm. Noch dazu hatte ich seit ewigen Stunden keine Frischluft mehr eingeatmet – konnt ja aus dem Flughafen nicht raus. Naja und dann redet man sich noch mehr ein und es wird nur noch schlimmer.

An Bord ging das dann zum Glueck und diesmal hatte ich auch nettere Nachbarn – ein junges Paerchen. Die Filmauswahl war bei Thai Airways wieder die gleiche, das Essen war anders und zumindest das Abendbrot auch recht lecker. Wenn auch nicht viel, konnte ich zwischendurch ein wenig schlafen. Doch nach 20 Stunden Flug findet man mit der Zeit partout keine bequeme Position mehr. Aus dem Fenster sehen konnte man auch nicht, da alles schwarz war. Naja, bis dann ca. 100 km vor Sydney doch mal Leben in die Bude kam: Turbulenzen. Die Crew hat es sich einfach gemacht und einfach mal gar nichts dazu gesagt. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, ein wenig wie in der Achterbahn, aber die ersten Leute haben schon angefangen zu kreischen. Doch nach 10 min war es vorbei und wir sahen die ersten Lichter von Australien.

Nach einer wirklich sehr, sehr sanften Landung – Achtung, das ist keine Ironie! – sind wir dann im 6 Grad kalten Sydney angekommen. Rucksack organisiert, im Hostel angerufen, durch den Zoll und ab an die frische Luft. Das war extrem notwendig und laengst ueberfluessig. Hab dann auch gleich meinen Busstieg gefunden und wurde mit ein paar anderen Work and Travellern ins Hostel gefahren. Bei diesen ersten Eindruecken aus dem Bus kam mir Sydney sehr, sehr dreckig vor. Doch jetzt im Nachhinein geht es eigentlich.

Doch nur weil ich im Hostel war, konnte ich nicht unter die heiss ersehnte Dusche huepfen. Warten hiess es bis wir einchecken koennen. Schliesslich war es ja gerade erstmal 7 Uhr morgens und ab 12 Uhr mittags sollte das Einchecken stattfinden. Da half es auch nichts, dass ich seit gefuehlten 50 Tagen nicht mehr unter der Dusche stand. Zum Glueck stand ein Raum bereit, in welchen wir unsere grossen Rucksaecke packen konnten um die Stadt zu erkunden. Just habe ich mir dann fuenf Jungs geangelt – oder sie eher mich, mit denen ich dann gleich mal losgezogen bin. Bei immerhin schon 9 Grad, aber nach stundenlangem Laufen ist auch das einfach nur noch kalt. Also sind wir runter Richtung Hafen, unter der Harbour Bridge durch, vorbei am Opera House und quer durch die Stadt. Apropos Stadt: Also so wirklich gefaellt mir Sydney ja nun nicht. Die Hochhaeuser sehen aus wie mal eben schnell hingepappt und alles ist krumm und schief, ohne Raster und Ordnung. Naja, jedem das seine und trotzdem sieht jede Ecke gleich aus.

Ja und von eben jener Erkundungstour sind wir gerade zurueck gekehrt und warten immernoch darauf, dass wir einchecken koennen. Da es allerdings inzwischen 12.10 Uhr ist, wird das hoffentlich gleich losgehen, damit ich endlich mal heiss duschen kann. Bis dahin werde ich noch schnell Mails checken.

Was sonst geplant ist? Nach der Dusche? Mal schauen. Eventuell werde ich gleich solche unangenehmen, wenn auch wichtigen Wege erledigen wie Vodafone, Westpac, Steuernummer und .. oehm … das Vierte vergess ich immer. Irgendwas war noch …

Juli 23, 2008 at 4:13 am 4 Kommentare


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