Posts tagged ‘Wetter’

Vom Regen verfolgt …

Grml. Eine gute Einleitung fuer einen von Pessimimus begleiteten Beitrag, der sich dahin schleichen wird wie eine Boa Constricta auf Nahrungssuche. Doch wider allen Erwarten wird er nicht zuschlagen und gemuetlich sein Mahl vertilgen, denn: es gibt nichts zum Zuschlagen!

Ok, wer jetzt mit einem grossen blinkendem Fragenzeichen ueber dem Kopf an seinem Rechner sitzt, dem sei vergeben. Als Erklaerung fuer meine wuestre Wortwahl sei anzumerken, dass ich die letzte Zeit wohl zu viel gelesen habe. In dem Hostel in Nimbin habe ich naemlich ein interessantes deutsches Buch entdeckt, welches ich gerade verschlinge. Mit dem Namen „Fruehstueck mit Kaengaruhs“ leuchtet einem doch auch sehr schnell ein um was es geht. Es ist ein Reisebericht von einem Amerikaner, dessen – so leid es mir tut – Name ich vergessen habe (aber er soll doch ziemlich bekannt sein mit viel anderer Reiselektuere). Und er beschreibt seinen Trip durch Australien, untermalert mit vielen unglaublich amuesanten Geschichtchen, die er irgendwo aufschnappt oder von irgendwoher hoert. Zusammen mit interessanten Geschichtshintergruenden ueber alles nur erdenklich moegliche ueber Australien wird daraus ein wirklich spannendes Buch. Und das lese ich momentan. So ziemlich fast den ganzen Tag und bald ist es zu Ende. Grml.

Aber was soll ich hier auch anders machen? Der Regen treibt mich in den Wahnsinn. Von sechs Urlaubstagen bis zum heutigen Tage hatte ich zwei wunderschoene, einen mittelmaessigen und drei Heute-Bleibe-Ich-Lieber-Zu-Haus-Und-Mache-Gar-Nichts-Tage. Und in eben diesen Tagen habe ich die muehsaeligen und niemals enden wollenden Stunden mit Lesen und Schlafen zugebracht. Schrecklich langweilig und uninteressant (ausser regelmaessig aufkommende Grunzer bei besonders lustigen Stellen im Buch). Ich hoffe nun imstaendig – und sende damit ein Gebet an den Wettergott – dass sich dieses doch bald aendern moege, da ich hier bin um was zu sehen und zu erleben. Allerdings sieht selbst der weisseste Strand mit dem tuerkisesten (komisches Wort) Wasser im Regen aus wie ein schlammiger Fluss in … oehm … bevor die Leute boese werden, hoere ich hier geschickterweise und ganz spontan auf ;o)

Neben Schlafen und Lesen habe ich den gestrigen Tag mit Shoppen verbracht, was fuer mich viel mehr heisst: In einen Laden reingehen, gefuehlte fuenfzigmal „ahs“ und „ohs“ von sich geben und ernuechtert wieder rausgehen (nach wiedermal gefuehlten drei Stunden), ohne auch nur irgendetwas gekauft zu haben, weil es einfach zu teuer ist. Gut, jeglicher Stopp auf meiner Reise ist ein Surfermekkha, aber da koennen doch bitte auch Laeden mit Preisen fuer Ottonormalverbraucher und nicht Schwerverdiener gebaut werden. Nur Markenklamotten! Ueberall! Billabong, RipCurl, Quicksilver, Volcom und wie sie alle heissen. Und die Sachen sind ja auch wirklich, wirklich schoen. Ich koennte den ganzen Laden leer kaufen. Aber habe kein Geld dazu. Ok, das Geld HAETTE ich schon, aber das wird ja noch fuer andere Dinge benoetigt.

Kurz zusammengefasst habe ich mir ein T-Shirt (fuer $15) und wunderschoene Holzohrringe mit Aborigini-Malereien gekauft (Jule und Doreen, ihr werdet vor Neid erblassen ;o)). Ja und heute wollte ich eigentlich zum Lighthouse, also zum Leuchtturm laufen, der wunderschoen sein soll und von dem aus man eine fantastische Sicht hat. Allerdings bin ich noch schwer am ueberlegen. Urspruenglich sollte mein Trip vom Strand direkt vor unserem Hostel beginnen, dann den ganzen Strand entlang und hoch zum Leuchtturm, ca  eine Stunde. Mit nassem Sand macht das aber nicht ganz so Spass, weshalb ich mir noch nicht so sicher bin. Aber da ich den halben Tag schon mit Lesen und Schlafen – wie unglaublich interessant – verbracht habe, muss ich mal raus. Ich will ja gar nicht zu Hause bleiben, aber was will man sonst anderes tun.

So, und nun habe ich auch noch das Wunder vollbracht, eine vollkommene Belanglosigkeit in einen derart langen Artikel zu verpacken, fuer den auch zwei Saetze gereicht haetten. Nein, sogar einer: Das Wetter ist totale Scheisse und deshalb bleibt mir keine andere Moeglichkeit, als zu Hause zu bleiben und zu lesen.

Der Wahnsinn oder? Ok, ich entschuldige mich nochmal fuer meinen Schreibwahn, alles Schuld von dem Buch. Iieh, boeses Buch, hoer auf damit.

;o)

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Oktober 11, 2008 at 6:07 am 1 Kommentar

Vier mal „B“

Ja, genau das ist mein Ergebnis von meinem Englisch-Test, den ich gestern absolviert habe. Und damit habe ich genau das erreicht, was ich vorhatte und benötige. Juhhuuu! Einen Schritt näher am Stipendium …

Ansonsten geht alles seinen Gang, das Praktikum biegt scharf in die Endphase ein und danach bleibt noch mal Zeit für den Rest rumgerenne. Deshalb jetzt erstmal mehr oder weniger das Wochenende genießen, auf schönes Wetter und viel Arbeit hoffen …

Juni 20, 2008 at 3:06 pm 1 Kommentar


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