Posts tagged ‘OperaHouse’

Alles doof!

Nein, nein, keine Angst. Nicht alles, aber es gibt zwei Sachen, die ich gerade richtig doof finde. Die eine ist – weniger relevant – , dass meine Speicherkarte von meinem Handy nicht in den Computer passt und ich die Fotos vom Handy nur mit Kabel auf den Rechner und damit ins Internet bekomme. Das Kabel muss ich erstmal finden und dann dauert und dauert das. Da naemlich gestern die Batterien von meiner Digicam den Geist aufgegeben haben, musst ich alles mit dem Handy fotografieren. Und dann wollt ich heute schnell die Bilder reinstellen, weil die echt schoen geworden sind. So mach ich das vielleicht heute Abend. Mal schauen. War naemlich gestern mit einem Deutschen unterwegs. Den ganzen Tag. Und wir sind gelaufen und gelaufen und gelaufen. Durch die Botanical Gardens, zum Opera House und nach ewigem Suchen haben wir sogar den Aufgang zur Habour Bridge gefunden. Dabei sind echt schoene Bilder entstanden, die – wie schon oben erwaehnt – ihr jetzt nicht sehen koennt. Aber vielleicht an einem anderen Tag.

Die zweite Sache – und die kotzt mich richtig an – ist, dass mein Camcorder – den ich einen Tag vor meinem Abflug von meinen Eltern geschenkt bekommen hab – wahrscheinlich weg ist. Keine Ahnung, ob verlegt, verloren oder geklaut. Er ist weg! Ich hab den immer mit meiner Digicam zusammen in meiner Handtasche gehabt und die hab ich immer bei mir gehabt. Die Digicam ist da und der Camcorder nicht. Hab schon fast alles in meinem Zimmer abgesucht, heute abend gehts weiter. Doof ist das trotzdem. Ich weiss ja nicht mal, wie lange der schon weg ist. Ich gucke ja nicht jeden Tag in meine Tasche um zu kontrollieren, ob noch alles da ist, weil brauche es ja nicht jeden Tag. Naja, ich halte euch auf dem Laufenden und suche weiter …

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August 25, 2008 at 3:28 am 9 Kommentare

Sydney und der Hochhausschock …

Hossa, ging das schnell. Und schon schreibe ich aus dem X-Base in Sydney. Doch fangen wir mal wieder der Reihe nach an:

Nachdem ich im Bangkoker Flughafen festgestellt hatte, dass die Thailaender keinen Kaffee kochen koennen (widerlich bitter), habe ich mich nach gefuehlten 50 Stunden Aufenthalt und dem Wechsel zwischen Klo und Raucherraum auf zum Gate gemacht. Ja und urploetzlich wurde mir unheimlich schlecht. Und ich weiss gar nicht warum. Das hoerte nicht mehr auf und war echt unangenehm. Noch dazu hatte ich seit ewigen Stunden keine Frischluft mehr eingeatmet – konnt ja aus dem Flughafen nicht raus. Naja und dann redet man sich noch mehr ein und es wird nur noch schlimmer.

An Bord ging das dann zum Glueck und diesmal hatte ich auch nettere Nachbarn – ein junges Paerchen. Die Filmauswahl war bei Thai Airways wieder die gleiche, das Essen war anders und zumindest das Abendbrot auch recht lecker. Wenn auch nicht viel, konnte ich zwischendurch ein wenig schlafen. Doch nach 20 Stunden Flug findet man mit der Zeit partout keine bequeme Position mehr. Aus dem Fenster sehen konnte man auch nicht, da alles schwarz war. Naja, bis dann ca. 100 km vor Sydney doch mal Leben in die Bude kam: Turbulenzen. Die Crew hat es sich einfach gemacht und einfach mal gar nichts dazu gesagt. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, ein wenig wie in der Achterbahn, aber die ersten Leute haben schon angefangen zu kreischen. Doch nach 10 min war es vorbei und wir sahen die ersten Lichter von Australien.

Nach einer wirklich sehr, sehr sanften Landung – Achtung, das ist keine Ironie! – sind wir dann im 6 Grad kalten Sydney angekommen. Rucksack organisiert, im Hostel angerufen, durch den Zoll und ab an die frische Luft. Das war extrem notwendig und laengst ueberfluessig. Hab dann auch gleich meinen Busstieg gefunden und wurde mit ein paar anderen Work and Travellern ins Hostel gefahren. Bei diesen ersten Eindruecken aus dem Bus kam mir Sydney sehr, sehr dreckig vor. Doch jetzt im Nachhinein geht es eigentlich.

Doch nur weil ich im Hostel war, konnte ich nicht unter die heiss ersehnte Dusche huepfen. Warten hiess es bis wir einchecken koennen. Schliesslich war es ja gerade erstmal 7 Uhr morgens und ab 12 Uhr mittags sollte das Einchecken stattfinden. Da half es auch nichts, dass ich seit gefuehlten 50 Tagen nicht mehr unter der Dusche stand. Zum Glueck stand ein Raum bereit, in welchen wir unsere grossen Rucksaecke packen konnten um die Stadt zu erkunden. Just habe ich mir dann fuenf Jungs geangelt – oder sie eher mich, mit denen ich dann gleich mal losgezogen bin. Bei immerhin schon 9 Grad, aber nach stundenlangem Laufen ist auch das einfach nur noch kalt. Also sind wir runter Richtung Hafen, unter der Harbour Bridge durch, vorbei am Opera House und quer durch die Stadt. Apropos Stadt: Also so wirklich gefaellt mir Sydney ja nun nicht. Die Hochhaeuser sehen aus wie mal eben schnell hingepappt und alles ist krumm und schief, ohne Raster und Ordnung. Naja, jedem das seine und trotzdem sieht jede Ecke gleich aus.

Ja und von eben jener Erkundungstour sind wir gerade zurueck gekehrt und warten immernoch darauf, dass wir einchecken koennen. Da es allerdings inzwischen 12.10 Uhr ist, wird das hoffentlich gleich losgehen, damit ich endlich mal heiss duschen kann. Bis dahin werde ich noch schnell Mails checken.

Was sonst geplant ist? Nach der Dusche? Mal schauen. Eventuell werde ich gleich solche unangenehmen, wenn auch wichtigen Wege erledigen wie Vodafone, Westpac, Steuernummer und .. oehm … das Vierte vergess ich immer. Irgendwas war noch …

Juli 23, 2008 at 4:13 am 4 Kommentare


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